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Test MSI MPG321QRFDE-QD: Überzeugender Gaming-Monitor

32 Zoll großer IPS-Monitor mit Quantum-Dot-Technologie und einer Auflösung von 2560 x 1440 Bildpunkten kann auf bis zu 175 Hz übertaktet werden

Einleitung

MSI hat sich seit 2018 auch im Bereich Gaming-Displays einen Namen gemacht. Der einstige Spezialist für Gaming-Hardware und Notebooks vergrößert Jahr für Jahr seine Auswahl und bietet mittlerweile nahezu für jeden Geschmack das passende Gerät.

Mit dem Optix MPG321QRFDE-QD erreicht uns ein 32-Zoll-Monitor, der mit 2560 x 1440 Bildpunkten auflöst. Zum Einsatz kommt ein farbgenaues IPS-Panel mit Quantum-Dot-Technologie, das laut Werbeaussage über eine pfeilschnelle Reaktionszeit von 1 ms (GtG) verfügt. Mit einer nativen Aktualisierungsrate von 165 Hz, die sich auf 175 Hz übertakten lässt, wird für ein flüssiges Gameplay gesorgt. Die Synchronisation zwischen Monitor und Grafikkarte erfolgt über FreeSync, ist aber von NVIDIA offiziell als G-Sync Compatible eingestuft. Neben diesen beachtlichen Werten gibt es noch jede Menge Tools, die speziell für Gamer bereitstehen. Die Effektbeleuchtung namens Mystic Light setzt den Bildschirm in Szene und rundet damit das Angebot ab.

Auf den folgenden Seiten finden wir heraus, wie sich das Display im Vergleich mit den anderen Platzhirschen schlägt.

Detaillierte Informationen zu den Ausstattungsmerkmalen und den Spezifikationen finden Sie im Datenblatt des MSI Optix MPG321QRFDE-QD.

Lieferumfang

Der Karton des MSI Optix MPG321QRFDE-QD zählt mit einem Bruttogewicht von rund 14 kg schon nicht mehr zu den Leichtgewichten und lässt bereits im geschlossenen Zustand auf eine gewisse Qualität schließen. Der dunkel gehaltene Motivkarton verfügt zur Transporterleichterung über seitliche Griffmulden.

Dunkel gehaltener Motivkarton des MSI Optix MPG321QRFDE-QD
Dunkel gehaltener Motivkarton des MSI Optix MPG321QRFDE-QD

Der Inhalt wird durch zwei Styroporformteile geschützt, die mithilfe einer Kunststoffbanderole komplett über die schmale Oberseite des Kartons herausgezogen werden müssen. Auf der Oberseite des ersten Styroporteils befinden sich die massive Basis mit Metallkern und das Zubehör.

Massive Basis (Monitorfuß) …
Massive Basis …
… verfügt über einen Metallkern
… verfügt über einen Metallkern

Letzteres fällt außergewöhnlich üppig aus. Kabeltechnisch sind DisplayPort-, HDMI-, USB-3.0-, USB-C und Audio-Kabel vorhanden. Um das Display an alternative Tragesysteme anbringen zu können, werden noch vier Distanzschrauben mitgeliefert. Die Papierbeilage besteht aus Quick-Start-Guide und verschiedenen Werbekarten, die auffordern, das Produkt zu registrieren oder zu bewerten, um an Gewinnspielen teilnehmen zu können. Treiber, Farbprofil und Zusatz-Software müssen letztendlich von der Produkt-Website heruntergeladen werden.

Zubehör deckt kabeltechnisch alles Notwendige ab
Zubehör deckt kabeltechnisch alles Notwendige ab

Als sinnvolles Add-on ergänzt ein Mouse-Bungee den Lieferumfang. Es kann entweder links oder rechts befestigt werden und rastet über zwei Nasen in die Aussparungen ein, die sich unterhalb des Monitors befinden.

Mouse-Bungee
Mouse-Bungee
Aufnahme des Mouse-Bungees
Aufnahme des Mouse-Bungees

Zwischen den beiden Styroporteilen befinden sich Tragarm und Display. Bevor der Monitor aufgestellt werden kann, müssen zunächst Tragarm und Basis über eine Handschraube miteinander verbunden werden.

Tragarm und Basis (Fuß) werden über eine Handschraube verbunden
Tragarm und Basis werden über eine Handschraube verbunden
Die Nasen der Halteplatte werden in die Vorrichtung eingeschoben
Die Nasen der Halteplatte werden in die Vorrichtung eingeschoben

Im Anschluss werden die zwei Nasen der Halteplatte in die oberen Aussparungen der VESA-100-Vorrichtung am Display eingeführt, die natürlich auch für alternative Tragesysteme genutzt werden kann.

VESA-100-Aufnahme
VESA-100-Aufnahme
Fixierung des Displays über zwei Schrauben
Fixierung des Displays über zwei Schrauben

Während die meisten Monitore mittlerweile über einen Schnellverschluss verfügen, um das Display fest mit dem Tragarm zu verbinden, läuft dies beim MSI Optix MPG321QRFDE-QD ziemlich oldschool ab. Hier werden noch Schrauben und Schraubendreher verwendet, um beide Teile miteinander zu fixieren.

Optik und Mechanik

Oben und an den Seiten verfügt der MSI Optix MPG321QRFDE-QD über ein Frameless-Design und wird von einem schmalen Band umgeben. Der untere Rahmen weist eine Höhe von 25 mm auf und zeigt mittig das MSI-Logo. Es ist als Relief eingebracht und kaum sichtbar. Hier befinden sich zudem der Lichtsensor und zwei kleine Löcher, die als Mikrofone fungieren und erstaunlich gut funktionieren.

Displayrahmen: Logo, Lichtsensor und Mikrofone
Logo, Lichtsensor und Mikrofone

Unterhalb des Rahmens befinden sich links eine Makro-Taste und auf der rechten Seite die Power-Taste mit Betriebs-LED. Während des Betriebs leuchtet sie weiß und im Standby orange.

Makro-Taste auf der linken Seite
Makro-Taste auf der linken Seite
Power-Taste auf der rechten Seite
Power-Taste auf der rechten Seite

Die Tiefe des Displays beträgt rund 30 mm. Die Rückwand verfügt über eine leichte Auswölbung und ist mit verschiedenen Texturen aufwendig gestaltet. Im oberen Bereich befindet sich die Effektbeleuchtung, die diagonal über die Breite der Rückwand zuläuft.

Im linken Bereich ist das in einem Kupferton gehaltene MSI-Wappen platziert und darunter der 5-Wege-Joystick, der von MSI als „Navi-Key-Taste“ bezeichnet wird und ebenfalls über den Kupferton des Wappens verfügt.

Edel anmutendes MSI-Wappen
Edel anmutendes MSI-Wappen
Griffige Navi-Key-Taste im Kupfer-Look auf der Displaygehäuserückseite
Griffige Navi-Key-Taste im Kupfer-Look

Schaut man sich die vermeintlichen Belüftungsöffnungen an der Oberseite des Rahmens oder im Bereich der Rückwand genauer an, wird klar, dass es sich hier nur um Designelemente handelt, da kein Zugang zum Innenraum existiert. Zwar werkelt im MSI Optix MPG321QRFDE-QD kein G-Sync-Modul, doch die produzierte Wärme des internen Netzteils müsste eigentlich an irgendeiner Stelle der Rückwand bemerkbar sein. Wir konnten aber selbst unter Volllast nur eine leicht erhöhte Temperatur erfühlen.

Zentral im Bereich der Rückwand ist der Monitor mit dem Tragarm verbunden. Direkt hinter der Halteplatte des Tragarms befindet sich das Vertikalgelenk und erlaubt, das Display um -5 Grad nach vorn und um +20 Grad nach hinten zu neigen.

Display mit maximalem Neigungswinkel nach hinten
Maximaler Neigungswinkel nach hinten
Display mit maximalem Neigungswinkel nach vorn
Maximaler Neigungswinkel nach vorn

Die Halteplatte läuft über ein Schlittensystem innerhalb des Monitor-Arms und erlaubt eine Höhenverstellung von insgesamt 100 mm. In tiefster Stellung befindet sich der untere Rahmen 55 mm von der Tischoberfläche entfernt.

Monitor in der niedrigsten Stellung von vorn
In der niedrigsten Stellung von vorn
Monitor in der niedrigsten Stellung von hinten
In der niedrigsten Stellung von hinten
Monitor in der höchsten Stellung von vorn
In der höchsten Stellung von vorn
Monitor in der höchsten Stellung von hinten
In der höchsten Stellung von hinten

Die Möglichkeit, das Display vom Landscape- in den Porträt-Modus zu drehen, existiert nicht. Der Tragarm verfügt im unteren Bereich über ein Fenster, durch das die Kabel nach hinten abgeführt werden. Ganz unten, wo der Tragarm in die Basis mündet, verfügt der MSI Optix MPG321QRFDE-QD noch über den Swivel-Modus und erlaubt eine seitliche Drehung von 30 Grad nach links und rechts.

Display mit seitlicher Drehung nach links
Seitliche Drehung nach links
Display mit seitlicher Drehung nach rechts
Seitliche Drehung nach rechts

Die Basis fällt mit einer Breite von etwa 35 cm und einer Tiefe von 28 cm recht groß aus, verleiht dem Monitor aber einen festen Stand. Auch gröbere Stupser bringen das Display nicht aus dem Gleichgewicht. Mehrere Gummifüßchen verhindern das Verrutschen auf dem Untergrund.

Design des MSI Optix MPG321QRFDE-QD
Design des MSI Optix MPG321QRFDE-QD

Der MSI Optix MPG321QRFDE-QD zeigt sich in der Front schön minimalistisch und kommt komplett in einem schwarzen Kleid daher. Die Rückansicht ist sehr viel aufwendiger gestaltet, wirkt dabei aber nicht übertrieben futuristisch. Die Kombination der verschiedenen Texturen ergänzt sich zu einem tollen Gesamtbild. Auch ist die Verarbeitung auf einem hohen Niveau und das Panel sauber eingepasst. Die Mechanik läuft sauber und ruhig.

Technik

Betriebsgeräusche

Der MSI Optix MPG321QRFDE-QD arbeitet lautlos. Selbst spezielle Testbilder mit harten Kontrasten können dem Gerät keine Störgeräusche entlocken. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

HerstellerGemessen
Betrieb maximal58,7 W
Betrieb typisch< 160 W
140 cd/m²32,6 W
Betrieb minimal28,7 W
Energiespar­modus (Standby)< 0,5 W0,5 W
Ausgeschaltet (Soft Off)< 0,5 W0,4 W

Messwerte ohne zusätzliche Verbraucher (RGB-Beleuchtung und USB)

Wenn man im Handbuch liest, dass der maximale Verbrauch unter 160 Watt liegt, irritiert dies schon. Wir messen ohne USB und RGB mit 58,7 W im SDR-Betrieb natürlich viel weniger. Bei 140 cd/m² werden 32,6 W ermittelt. Das entspricht einer guten Effizienz von 1,21 cd/W. Mit 0,5 W im Standby und 0,4 W im Soft-off werden auch die EU-Richtlinien eingehalten. Einen Schalter, um das Gerät vom Stromnetz zu trennen, gibt es nicht.

Oliver Jachmann

... spielt seit seiner Kindheit Rennsimulationen am Computer. Seit 2013 verstärkt er unser Team und schreibt hauptsächlich Testberichte von Gaming-Monitoren. Seinen Ausgleich findet er im Sport und bezeichnet sich selbst als Fitness-Freak.

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1 Gedanke zu „Test MSI MPG321QRFDE-QD: Überzeugender Gaming-Monitor“

  1. Ich verstehe ehrlich gesagt diese ganzen Hersteller nicht. Warum wird nicht standardmäßig eine USB-C Schnittstelle geschaffen, welche mind. 60 Watt zum laden eines Notebooks anbietet. Für mich persönlich ist alleine deshalb ein Kauf ein NoGo.

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