Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: Samsung 2263DX Teil 5


Bedienung und OSD

Da die Besonderheit des Samsung 2263DX sein Zweitdisplay ist, welches per USB und der eigens entwickelten Übertragungssoftware UbiSync angesteuert wird, geht dieser Abschnitt auf die Besonderheiten der Bedienung dieses Zweitdisplays ein, wie auch auf die Software der integrierten Webcam.

Die Bedienung beider Bildschirme erfolgt über die in den Rahmen integrierten, drucksensitiven Tasten. Diese erwiesen sich im Test als etwas schwerfällig. Am Besten konnte man sie bedienen, wenn man den Daumen seitlich über den Knopf platziert und durchaus etwas länger verweilt bis es zu einer Auslösung kommt.

Was einem direkt auffällt: Am 22 Zoll Display kommt es bei jedem Tastendruck zu einem Piepton, was im OSD auch nicht deaktiviert werden kann. Das ist nervig und unnötig zugleich. Zum Glück piepst beim 7 Zoll Zusatzdisplay nichts, wenn man diesen einstellen möchte. Ein OSD wird in diesem Fall sowieso nicht eingeblendet, da lediglich die Helligkeit angepasst werden kann.

Direkt nach dem Verbinden der Displays per USB und Anschluss an den Rechner  werden die Samsung Devices als Standardgeräte eingetragen. Sie sollten sich also nicht darüber wundern, dass Ihre Boxen keinen Sound mehr wiedergeben. Die Einstellungen können Sie in der Systemsteuerung unter Soundeinstellungen wieder zurück setzen.

Die Samsung Devices wurden als Standardgeräte eingetragen.

7 Zoll Zusatzdisplay

Manuell ist das Display schnell am Teleskoparm angebracht. Angeschlossen wird es über beide USB-Eingänge am Monitor. Das hat zur Folge, dass beim Betreiben des Zusatzmonitors keine weiteren USB-Eingänge am Monitor mehr frei sind. Schade eigentlich: Hier wären zwei weitere USB-Ports sinnvoll gewesen, um weitere Geräte anschließen zu können.

Auf der CD befinden sich die benötigten Treiber. Diese werden auch automatisch gefunden und installiert. Nach erfolgter Installation hat man nun den Samsung UbiSync Monitor in der Taskleiste und kann über diesen bequem auf die Funktionen des „kleinen Schwarzen“ zugreifen: Erweiterung, Positionierung, Farbtiefe 16 oder 32-Bit, sowie Rotation lassen sich mit wenigen Klicks einstellen.

Die wichtigsten Funktionen auf einen Blick und mit 2 Klicks erreichbar.

Beim 7 Zoll Display haben wir eine maximale Helligkeit von 203 cd/m² und eine minimale Helligkeit von 16 cd/m² gemessen. Die Ausleuchtung ist sehr homogen und die Bildqualität ist subjektiv gut. Gemessen haben wir eine relativ hohe Abweichung in den Grauwerten. Im Gegensatz zum großen Display kann man das kleine aber nicht kalibrieren. Auf solch einen Anwendungszweck dürfte es allerdings auch nicht ausgelegt worden sein. Für einen digitalen Bilderrahmen währen die Abweichungen allerdings wohl schon zu hoch, zumindest wenn man professionell Bilder betrachten beziehungsweise präsentieren möchte.

Eine Frage, die uns direkt in den Sinn gekommen ist: Wie sieht es mit der CPU-Last aus, die durch das kleine Display verursacht wird?

Die Daten werden komprimiert per USB übertragen und auf dem Display dann wieder angezeigt. Ein Blick auf die Prozesse zeigt die Auswirkung:

Samsungs Prozesse im Task Manager.

Die unteren drei Prozesse (Bild oben) laufen bei Nutzung des Zusatzdisplays. Während das User Interface (UI) und der Service an sich keine CPU-Last erzeugen, bringt es der Manager je nach Nutzung auf  bis zu 18 Prozent CPU-Last. Dieser Wert wird erreicht wenn auf dem kleinen Kerl ein Video betrachtet oder ein Spiel ausgeführt wird. Im Normalfall bleibt die CPU-Last unter 5 Prozent und stellt somit keine großen Anforderungen an das System.

 << < 5 6 7 8 9 10 11 12 > >>

Keine Kommentare vorhanden


Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!