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TESTBERICHT: BenQ EW2430 Teil 7


UGRA-Test

Um die Tauglichkeit des EW2430 für die digitale Druckvorstufe zu prüfen, haben wir ihn auf die Vorgaben der UGRA kalibriert (5800 Kelvin, Gamma 1,8 und 120 cd/m²). Der Weißpunkt wurde mit folgenden Werten voreingestellt: H30 / Gamma 1 / R100 / G94 / B71, damit ergaben sich 5789K bei 122 cd/m². Der monitorseitig vorgegebene niedrigere Gammawert wirkt sich sehr positiv aus, dennoch erreicht der Monitor die Zertifizierung nicht. Schon wegen der knappen Farbraumabdeckung war das allerdings auch gar nicht zu erwarten.

Der ausführliche UGRA-UDACT-Report kann als Pdf-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Für die Darstellung der unterschiedlichen Bildformate bietet der EW2430 die beiden Optionen "Voll" und "Seitenverhältnis" an. In beiden Fällen wird das Bild auf die volle Schirmhöhe gestreckt, eine pixelgenaue Darstellung (1:1) ist nicht möglich. Zwar kann die vollformatige Anzeige damit immerhin seitentreu sein, dennoch werden selbst minimal abweichende Bildauflösungen wie z.B. mit 1050 oder 1024 Pixel Höhe zwangsweise auf 1080 Pixel extrapoliert, wodurch ein unnötig hoher Schärfeverlust entsteht.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Der Schärferegler ist auch im Digitalbetrieb aktiv und zeigt eine moderate, aber doch erkennbare Wirkung. Die Standardvorgabe 5 ist bereits optimal gewählt, ohne dass Farbsäume oder Artefakte entstehen.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Bei nativer Darstellung ist der Schärfeeindruck nahezu perfekt, doch leider fallen zulaufende Konturen bei den fetten Schriften auf. Mit dem Schärferegler auf Stufe 6 wird es ein wenig besser, doch schon bei Stufe 7 werden einpixelige weiße Halos erkennbar.

Die Interpolationen von Grafik und Schrift gelingen ein wenig klobig, aber ebenfalls ohne Farbsäume oder Artefakte. Die Lesbarkeit von Texten bleibt in allen interpolierten Auflösungen gut bis sehr gut. Am besten gelingt erwartungsgemäß die kleine 720er HD-Auflösung.

Reaktionsverhalten

Den EW2430 haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DVI-Anschluss vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Das Datenblatt nennt für den EW2430 eine Reaktionszeit von 8 Millisekunden (GtG). Ohne aktivierte Beschleunigung (AMA aus) ermitteln wir den schnellsten Grauwechsel mit 25,2 Millisekunden. Die über alles gemittelte Bildaufbauzeit (hin und zurück) für unsere 15 Messpunkte fällt dabei mit 42,9 Millisekunden wie immer noch deutlich länger aus. Während die Anstiegszeiten (rise) bei den helleren Messpunkten noch ganz zeitgemäß sind, nehmen sie bei den dunkleren Punkten extrem zu.

AMA aus: sehr lange Schaltzeiten ohne Overdrive.

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