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TESTBERICHT: LG Flatron IPS231P Teil 16


Die beiden folgenden Bilder zeigen dieselbe Szene aus dem Film "Harry Potter und der Halbblutprinz", die mit derselben Belichtungszeit aufgenommen wurden. Beim linken Bild wurde das Signal vom PC zugespielt, also mit dem kompletten Wertebereich von 0-255. Beim rechten Bild kam das Signal vom Bluray-Player, also mit eingeschränktem Tonwertumfang. So ist die flaue Darstellung im Vergleich deutlich sichtbar.

Der direkte Vergleich macht den aufgrund unterschiedlicher Tonwertbereiche schlechten Schwarzwert sichtbar.

Fazit

In der Preisklasse des IPS231P kann man von keinem Monitor erwarten, alles zu können: Ein Preis von etwa 200 € kann nicht erreicht werden, ohne in manchen Bereichen kleinere oder größere Abstriche zu machen. Das macht die Endbewertung besonders schwierig: Abhängig vom vorgesehenen Einsatzzweck kann ein bestimmtes Gerät vollkommen genügen oder nahezu untauglich sein. Aufgabe dieses Fazits soll es also sein, die typischen Einsatzgebiete eines Monitors in jene zu unterteilen, die der IPS231P ohne größere Probleme meistert, und in jene, bei denen sich das Gerät nicht mit Ruhm bekleckert.

Für die farbverbindliche Grafikbearbeitung kann man den IPS231P nicht empfehlen. Zwar wäre die Farbraumabdeckung für Arbeiten in sRGB noch passabel und auch unter Blickwinkeln bleibt das Bild weitgehend stabil. Die schlechte Bildhomogenität, die sich in Form von starken Helligkeits- und Farbabweichungen innerhalb des Bildschirms äußert, macht dem ambitionierten Grafiker ebenso wie die schwache LUT einen Strich durch die Rechnung. Für den Hausgebrauch (bearbeiten der Urlaubsfotos) reicht die gebotene Leistung aber in jedem Fall aus.

Das Surfen im Internet, Textverarbeitung und andere Büroaufgaben gehören gewissermaßen zum kleinen Einmaleins von Monitoren und werden von diesem dementsprechend auch in den meisten Fällen ordentlich gemeistert. Auch der IPS231P enttäuscht hier nicht: Durch die große Bildschirmfläche ist entspanntes Arbeiten auch über längere Zeit möglich. Der Stromverbrauch fällt dabei durchschnittlich aus, was für ein IPS-Panel sehr vorbildlich ist. Auch die exzellenten ergonomischen Funktionen kommen im Bürobetrieb sehr gelegen.

Als hauptsächliches Spieledisplay ist der IPS231P ungeeignet – die sogar für IPS-Verhältnisse langen Schaltzeiten mögen für gelegentliche Spiele zwischendurch noch in Ordnung gehen, sobald es etwas schneller zur Sache geht, stören die auftretenden Schlieren aber doch arg.

Bei Videos wären zwar kürzere Schaltzeiten ebenfalls von Vorteil, sind aber nicht unbedingt ein K.O.-Kriterium. So kann der IPS231P für gemütliche Filmeabende durchaus herhalten – dank großzügiger Blickwinkel ist man dabei auch nicht an einen kleinen Bereich direkt vor dem Gerät gefesselt. Die Full-HD-Auflösung und das gute Kontrastverhältnis (zumindest wenn man auf den korrekten Tonwertebereich achtet) tun ihr Übriges.

Alles in allem geht das Konzept, das LG beim IPS231P verfolgt, auf. Der Monitor ist vorrangig für Büro- und Schreibarbeiten ausgelegt und auf diesem Gebiet lässt er auch keine Wünsche offen. Dass die Leistungen des Geräts in anderen Bereichen etwas abfallen, verschmerzt die typische Zielgruppe. Alles in allem bietet der LG IPS231P ein tolle Preis-/Leistungsverhältnis.

Gesamturteil: GUT

Technische Spezifikationen: LG Flatron IPS231P

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