Grafik Grafik Grafik Grafik
image
Grafik Grafik Grafik Grafik

TESTBERICHT: Asus VG278H Teil 6


Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Nach der Kalibrierung liegen fast alle Werte in einem optimalen Bereich. Der Kontrast liegt mit 800:1 noch in einem akzeptablen Bereich, verschlechtert sich gegenüber dem Standardmodus aber deutlich. Insgesamt ist dies aber ein gutes Ergebnis wodurch der Monitor im Amateurbereich auch für die Bildbearbeitung eingesetzt werden kann.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Der Monitor kann kleinere als die native Auflösung als Vollbild oder im 4:3 Format anzeigen, ein seitengerechtes Format kann nicht ausgewählt werden, eine 1:1 Darstellung fehlt ebenfalls. Der Schärferegler ist in den beiden wichtigen Modi Standard und sRGB zudem ausgegraut und bietet damit keine Korrekturmöglichkeit. Im Gamermodus ist er allerdings verfügbar, so dass Spieler, die alte Spiele mit einer bestimmten Auflösung spielen möchten, etwas nachkorrigieren können.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Bei der ersten Testgrafik konnte eine leichte Unschärfe ausgemacht werden. Es ist dort auch erkennbar, dass die Vergrößerung durch zusätzlich eingefügte graue Bildpunkte bewerkstelligt wird.

Bei dem Text der Textwiedergabe verschwand diese Unschärfe allerdings fast vollständig und zwar bei verschiedenen kleineren Auflösungen, in diesem Bereich kann das Gerät daher sehr gut abschneiden. Die leichten Unschärfen bei der ersten Testgrafik und die sehr geringen Einstellmöglichkeiten führen insgesamt aber nur zu einer guten Bewertung.

Reaktionsverhalten

Den VG278H haben wir in nativer Auflösung bei 60 und 120 Hz am DVI-Anschluss vermessen. Der auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Das Datenblatt beziffert die Reaktionszeit mit 2 Millisekunden (GtG), ein Unterschied zwischen 60 und 120 Hz wird nicht gemacht. Bei 60 Hz und der Werksvorgabe TraceFree 60 messen wir den schnellsten Grauwechsel mit 3,8 Millisekunden und Schwarz-Weiß mit 4,9 Millisekunden. Die über alles gemittelte Bildaufbauzeit (hin und zurück) für unsere 15 Messwerte ist mit 9,1 Millisekunden schon deutlich länger.

60 Hz, TraceFree 60: sehr kurze Schaltzeiten, sehr moderates Beschleunigungsverhalten.

Erwartungsgemäß lassen sich die Schaltzeiten durch die Overdrive-Option TraceFree deutlich verändern. Die langsameren Einstellungen 40, 20 und 0 liefern sukzessive immer längere Schaltzeiten, bei TraceFree 0 erreicht die über alles gemittelte Bildaufbauzeit schließlich 21,9 Millisekunden. Wegen des sehr moderaten Overdrives ist aber die andere Richtung interessanter: lassen sich mit TraceFree 100 noch schnellere Schaltzeiten erreichen?

60 Hz, TraceFree 100: noch kürzere Schaltzeiten, aber deutliche Überschwinger.

 << < 6 7 8 9 10 11 12 13 > >>

Keine Kommentare vorhanden


Anzeigen
© 2002 - 2017 PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG | Alle Rechte vorbehalten! | Impressum | Datenschutzerklärung
Ausgewiesene Warenzeichen und Markennamen gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
PRAD übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten!
Hinweis: Unsere Internetseite wird mit aktiviertem Adblocker teilweise nicht korrekt angezeigt!