Test Monitor ASUS VG278H
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DVD und Video

Für die nachfolgenden Tests haben wir den Monitor per HDMI-Kabel mit einem Blu-Ray-Player verbunden. Einen TV-Tuner oder eine Bild-in-Bild-Funktion besitzt der Monitor nicht. Die zugespielten Refreshraten konnten aber alle darstellt werden. Neben den üblichen 60 Hz waren auch 50 und 24 Hz darstellbar.

Monitor Refresh
24 Hz können dargestellt werden.

Welcher Modus für die Filmbetrachtung am besten geeignet ist, kann durch den Demomodus selber entschieden werden. Die Modi lassen sich bei geteiltem Bildschirm der Standardeinstellung gegenüberstellen. Uns hat der Theatermodus gut gefallen, die Farben und der Kontrast wirken kräftiger, genau wie man es sich bei einem Filmmodus wünscht.

Die Größe des Bildschirms und die 16:9 Auflösung sind ideale Voraussetzungen, um den Monitor auch als kleinen TV-Ersatz zu nutzen. Die Lichthöfe und der schlechte Blickwinkel verderben dieses Vorhaben allerdings.

Will man ein ideales Bild erhalten, darf kaum von einer zentrierten Position abgewichen werden. Ein gemütliches Gucken von einer niedrigeren Position, zum Beispiel von einem Bett oder Sofa bereitet kein Vergnügen, da die Farben stark verfälscht wiedergegeben werden.

Skalierung und Overscan

16:9 Formate werden durch das native 16:9 Format bildschirmfüllend als Vollbild wiedergegeben. 4:3 Formate lassen sich durch die einstellbare Option im OSD mit schwarzen Balken an allen vier Seiten ebenfalls korrekt darstellen.

Die Overscanfunktion kann nur im HDMI-Betrieb eingestellt werden. Bei Aktivierung wird an allen Seiten ein kleiner Teil des Bildes abgeschnitten. Anpassungen der Einstellung sind nicht möglich.

Farbmodelle und Signallevel

Bei einer Zuspielung des BD-Players über ein HDMI Kabel wird der volle Signalumfang von RGB 0-255 wiedergegeben. Im Monitor selber können keine Anpassungen vorgenommen werden, ein erzwungenes YCbCR Signal des Players konnte aber ebenfalls ohne Farbverfälschungen dargestellt werden.

Bewertung

Keine Angaben
4

(GUT)

Datenblatt zum ASUS VG278H

Fazit

Der Monitor ist mit seiner 120 Hz Technologie und der von uns gemessenen kurzen Reaktionszeit und Latenz sehr gut für Gamer geeignet. Die Interpolationsleistung war nicht perfekt, aber noch in einem guten Bereich anzusiedeln, so dass Spiele auch mit einer anderen als der nativen Auflösung Spaß machen dürften. Durch den eingebauten 3D Emitter und der mitgelieferten Nvidia 3D Vision 2 Brille kommen auch 3D Fans auf ihre Kosten.

Die Verarbeitungsqualität, die Verstellmöglichkeiten des Standfußes und des OSDs, sowie der Energieverbrauch sind ebenfalls als gut zu bezeichnen. Überraschen konnte der Monitor zudem mit einer sRGB Farbraumabdeckung von 99 Prozent. Eine Bildbearbeitung im Amateurbereich ist aber erst nach einer Kalibrierung möglich, vorausgesetzt man kann sich mit dem Blickwinkel arrangieren.

Abstriche müssen durch das verwendete TN-Panel beim Blickwinkel gemacht werden. Gerade aus einer niedrigeren Position sind Farbverfälschungen deutlich sichtbar. Durch die Größe der Bildschirmfläche sind auch schon bei frontaler Sicht an den Rändern leichte Verfälschungen auszumachen, die vor allem bei dunklen Farben sichtbar werden können. Bei abgedunkeltem Raum konnten außerdem Lichthöfe am oberen und unteren Rand festgestellt werden.

Beachtet werden sollte vor dem Kauf die geringste einstellbare Helligkeit von 132 cd/m², dies könnte für Anwender, die in völlig abgedunkelten Räumen arbeiten, noch zu hoch sein. Der höchste Wert lag dafür aber auch bei sehr guten 440 cd/m².

Ein Preis von aktuell etwa 520 Euro wirkt auf den ersten Blick abschreckend. Durch den verbauten IR-Sensor und die mitgelieferte 3D Brille können aber Kosten in Höhe von etwa 120 Euro eingespart werden, so dass der Preis des reinen Monitors mit 400 Euro für die Größe und die verbaute Technik nicht zu hoch angesetzt ist.

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