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TESTBERICHT: Dell S2740L Teil 4


Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Mit bloßem Auge fällt nur bei genauem Hinsehen auf, dass sich in den Ecken Lichthöfe bilden, in denen das Backlight leicht durchscheint. Das zweite Bild bei längerer Belichtungszeit macht diese Bereiche noch deutlicher sichtbar. In der Realität ist dieser Helligkeitsunterschied aber so schwach, dass er selbst bei dunklen Video- oder Spielsequenzen nicht störend auffällt.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Anders jedoch sieht es bei der Blickwinkelabhängigkeit aus: Während sich über den horizontalen Blickwinkel kaum sichtbare Änderungen ergeben, sind vertikal doch sichtbare Veränderungen zu erkennen. Bei Sicht aus 60° von unten zeigt die Displayfläche eine dreigeteilt unterschiedliche Helligkeitsverteilung.

Ausleuchtung beim Blick von unten.

Helligkeit, Kontrast und Schwarzwert

Helligkeits- und Kontrastverlauf.

Auch beim S2740L arbeitet der Helligkeitsregler nicht ganz linear, hier flacht die Helligkeitskurve oberhalb von 75 Prozent etwas ab, bis sie den Maximalwert 237 cd/m² erreicht. Nach unten hin reicht der Einstellbereich bis hinab zu 44 cd/m², damit deckt der Monitor einen hinreichend weiten Einsatzbereich von dunklen bis hin zu hellen Umgebungen ab. Für sonnendurchflutete Räume sind allerdings keine großen Reserven vorhanden. Die empfohlene Arbeitsplatzhelligkeit von 140 cd/m² entspricht einer Reglerstellung von 45 Prozent.

Die Schwarzwerte von 0,06 bis 0,29 cd/m² sind typisch für aktuelle IPS-Panels. Das Kontrastverhältnis ergibt sich damit zu rund 800:1 und ist unabhängig von der Stellung des Helligkeitsreglers. Mit dem bloßen Auge betrachtet wirken schwarze Flächen tief, aber nicht so tintenschwarz wie bei AMVA-Panels.

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität

Weißes Testbild; links: Helligkeitsverteilung, rechts: Farbhomogenität.

Die Helligkeitsverteilung des Panels ist gut, wir ermitteln einen Mittelwert von 92 Prozent. Das Messgerät findet eine leichte Lichtschwäche am linken und unteren Randbereich, doch der Abstand zur Sichtbarkeitsgrenze ist ausreichend. Die farbliche Homogenität fällt dagegen nicht so gut aus: der Mittelwert von 2,6 ist bereits recht hoch, das Maximum von 4,6 ist enttäuschend.

Mit dem bloßen Auge betrachtet wirkt das weiße Testbild ungleichmäßig mit leichten Verfärbungen in Richtung der Ecken, deutliche Helligkeitsunterschiede sind allerdings nicht zu sehen.

Blickwinkel

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

Das Foto zeigt den Bildschirm des S2740L bei horizontalen und vertikalen Blickwinkeln von +/- 60 Grad. Seitlich ist die Farbdarstellung sehr stabil und brillant. In der Vertikalen jedoch ist schon bei relativ kleinen Winkeln das Verblassen der Farben zu beobachten.

Vor Allem dunkle Farbtöne werden mit einem hellen Schleier wahrgenommen Farbverschiebungen sind nicht zu beobachten, Grund- und Primärfarben bleiben unter jedem Winkel als solche bestehen. Den besten Farbeindruck erhält man, wenn das Display vertikal senkrecht betrachtet wird.

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