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TESTBERICHT: Dell U2713HM Teil 5


Graustufen

Grauverläufe sehen auf dem U2713HM sehr ordentlich aus, Banding oder Dithering sind kaum auszumachen. Dies deutet auf eine sauber umgesetzte Ansteuerelektronik hin.

Graustufen und -verlauf.

Bei der Darstellung extremer Graustufen schlägt sich der U2713HM ebenfalls recht wacker: Die hellsten Graustufen werden vollständig aufgelöst, nur die dunkelsten beiden Graustufen werden verschluckt und verschmelzen mit Schwarz.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Auch hier zeigt der U2713HM keine Schwäche: die Schwarzdarstellung ist bei senkrechter Betrachtung sehr homogen, störende Lichthöfe oder Randaufhellungen sind kaum auszumachen.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Helligkeit, Kontrast und Schwarzwert

Helligkeits- und Kontrastverlauf.

Anders als bei den meisten Monitoren arbeitet der Helligkeitsregler beim U2713HM abschnittsweise linear: bei der Werkseinstellung 75 Prozent beträgt die Leuchtdichte unseres Testmusters mit 258 cd/m² erst 60 Prozent der Maximalhelligkeit. Oberhalb steigt sie ziemlich schnell auf die maximalen 431 cd/m² an, darunter fällt sie umso langsamer bis auf 52 cd/m² ab.

Damit wird tatsächlich ein sehr weiter Einsatzbereich von dunklen bis hin zu sehr hellen Umgebungen abgedeckt, selbst in sonnendurchfluteten Innenräumen kann der U2713HM noch mit einem besonders hellen Bild punkten. Die empfohlene Arbeitsplatzhelligkeit von 140 cd/m² entspricht einer Reglerstellung von 32 Prozent.

Die Schwarzwerte sind gut, wenn auch nicht so tiefschwarz wie bei Panels mit AMVA-Technik. Konkret messen wir Werte zwischen 0,053 und 0,444 cd/m², daraus errechnet sich ein hohes Kontrastverhältnis vom 970:1. Auch mit dem bloßen Auge betrachtet ist der Schwarzwert überzeugend.

Auf Schwarzwert und Kontrastverhältnis hat die geschilderte Charakteristik des Helligkeitsreglers keinerlei negativen Einfluss, der Kontrast bewegt sich in allen Einstellungen sehr eng bei 970:1. Damit verpasst der U2713HM die Note „sehr gut“ nach unseren Kriterien nur um Haaresbreite.

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität

Messwerte des weißen Testbilds; links: Helligkeitsverteilung, rechts: Farbhomogenität.

Bei der Ausleuchtung ermitteln wir einen guten Mittelwert von 91 Prozent. Im Detail zeigt sich, dass der Bildschirm in der Mitte am hellsten ist, während die Helligkeit rundum mehr oder weniger stark nachlässt. In drei von vier Ecken messen wir bereits zweistellige Werte.

Die farbliche Homogenität fällt deutlich besser aus: der Mittelwert von nur 0,6 bei einem Maximum von 1,5 ist ein sehr gutes Ergebnis. Mit dem bloßen Auge betrachtet sieht das weiße Testbild zuletzt dann aber doch nicht besonders gleichmäßig aus: 2 aufgehellte vertikale Zonen bei 35 und 70 Prozent der Breite sind deutlich erkennbar, die äußersten oberen Ecken wirken zudem ein wenig dunkler, sind aber frei von farblichen Veränderungen.

Blickwinkel

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

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3 Kommentare vorhanden


Im Artikel unter "Anschlüsse" gibt es den Hinweis, dass der Monitor kein 2.5k bei HDMI unterstützt. Auch nicht, wenn man von HDMI auf DVI adaptiert:
"Festgestellt wurde dieses Verhalten am HDMI-Ausgang eines Dell-Notebooks. Da Adapterkabel von HDMI auf DVI bei Auflösungen über 1080p ebenfalls nicht funktionieren, bestand mit diesem Notebook, das ausschließlich einen HDMI-Ausgang besitzt, keine Möglichkeit, den U2713HM nativ anzusteuern. Und das, obwohl beide Geräte im Prinzip mit dieser Auflösung funktionieren sollten.

Dell hat auf unsere Anfrage hin versprochen, dieses Problem zu überprüfen und eine "präzise Antwort" zur HDMI-Ansteuerung zu geben (Stand: 20.8.2012). Sobald diese Antwort bei uns eintrifft, werden wir die Information an dieser Stelle nachreichen."

Wie sieht es nun damit aus. Mein Notebook hat exakt diese Konfiguration. DisplayPort und HDMI stehen mir zur Verfügung und ich will auf Dual Monitor gehen. Ich muss also entweder mit HDMI direkt dran oder auf DVI adaptieren.
Ich habe es zwischenzeitlich selbst getestet. Der Monitor kann es nicht und gibt eine Fehlermeldung aus:
http://www.maxrev.de/20140111-220252-bild-382976.htm

Der H kann es, aber ich sehe beim H nur bei den Anschlüssen einen Mehrwert. Der Rest (Glowing, kapazitive Tasten usw.) drücken ganz schön auf den Gesamteindruck. Ich denke man sollte entweder den HM oder den Asus PB278Q wählen. Letzterer ist inbesondere bei amazon.com sehr beliebt. Der Dell dagegen nicht so, weil es zu lange gebraucht hat bis Revision A01 rauskam.
Hi,

konnte mir einen solchen Monitor ausleihen – bezeichnet als "U2713HMt".

Doch wofür steht das "kleine t" am Ende statt nur "U2713HM"?

Laut Rückseite ist er "Rev. A00", gebaut "Nov. 2013" – weiß jemand die Unterschiede zwischen den einzelnen Revisions?

Dankeschöns! :)
mtemp

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