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TESTBERICHT: Dell U2713HM Teil 8


Interpolation

Im OSD des U2713HM kann man das Seitenverhältnis der Darstellung genau festlegen. Angeboten werden Vollbild (16:9), 4:3 und 5:4. Somit sollte eine Darstellung im richtigen Seitenverhältnis in quasi allen Fällen möglich sein. Eine automatische Erkennung des zugespielten Seitenverhältnisses gibt es jedoch nicht, sodass bei einem Wechsel der manuelle Eingriff unumgänglich ist.

Eine 1:1-Option gibt es nicht, somit müssen nicht native Auflösungen in jedem Fall interpoliert werden. Naturgemäß kann ein interpoliertes Bild nicht mit der Schärfe eines nativ angezeigten Bildes mithalten. Aufgrund der feinen Pixelauflösung des U2713HM (0,23 mm Pixelabstand) fällt die Interpolationsunschärfe jedoch deutlich weniger auf als bei anderen Monitoren mit gröberer Pixelstruktur. Aus etwas größerer Entfernung fällt z.B. bei 1080p-Ansteuerung kaum noch auf, dass interpoliert wird.

Der U2713HM verfügt über einen Schärferegler, der im OSD im Untermenü "Anzeige-Einstellungen" aktivierbar ist. In 10er-Schritten können hier Werte zwischen 0 und 100 eingestellt werden, wobei 50 die Standardeinstellung und gleichzeitig die neutrale Stellung ist. Größere Werte bewirken Schärfung, kleinere Unschärfe.

Testgrafik in nativer Auflösung.

Testgrafik in 1.920 x 1.080 und 1.280 x 720.

Textwiedergabe in nativer Auflösung.

Textwiedergabe in 1.920 x 1.080.

Textwiedergabe in 1.280 x 720.

Die Interpolation gelingt dem U2713HM ordentlich. Im Rahmen des physikalisch Möglichen erscheinen Texte auch nach Interpolation scharf und gleichmäßig auf dem Bildschirm. Wie bereits erwähnt wirkt sich auch die hohe Pixeldichte positiv auf den optischen Eindruck der Interpolation aus, sodass man durchaus auch bei nicht nativen Auflösungen an dem Monitor arbeiten kann.

Einer sehr guten Note in diesem Teilbereich steht so nur noch der fehlende 1:1-Modus im Weg. Aber das muss dann eben die Grafikkarte übernehmen.

Reaktionsverhalten

Den U2713HM haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DisplayPort vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Das Datenblatt nennt eine Reaktionszeit von 8 Millisekunden (GtG). Eine Overdrive-Option finden wir nicht, daher vermessen wir den Monitor in der Werkseinstellung und erhalten 11,4 Millisekunden für Schwarz-Weiß sowie 10,8 Millisekunden für den schnellsten Grauwechsel. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 14,3 Millisekunden.

Zügige Schaltzeiten, teilweise kleine Überschwinger.

Ein IPS-Panel erreicht derart kurze Schaltzeiten gewöhnlich nur mit einem Overdrive, und der Blick auf den Helligkeitsverlauf zeigt uns, dass dies auch hier der Fall ist. Eine (nicht abschaltbare) Beschleunigung sorgt für schnelles Umschalten im gesamten Helligkeitsbereich. Kleinere Überschwinger entstehen bei den helleren Grauwerten, allerdings ohne erkennbar nachteilige Auswirkungen auf die Bildqualität. Insgesamt wirkt die Beschleunigung sorgfältig und sehr sinnvoll abgestimmt.

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3 Kommentare vorhanden


Im Artikel unter "Anschlüsse" gibt es den Hinweis, dass der Monitor kein 2.5k bei HDMI unterstützt. Auch nicht, wenn man von HDMI auf DVI adaptiert:
"Festgestellt wurde dieses Verhalten am HDMI-Ausgang eines Dell-Notebooks. Da Adapterkabel von HDMI auf DVI bei Auflösungen über 1080p ebenfalls nicht funktionieren, bestand mit diesem Notebook, das ausschließlich einen HDMI-Ausgang besitzt, keine Möglichkeit, den U2713HM nativ anzusteuern. Und das, obwohl beide Geräte im Prinzip mit dieser Auflösung funktionieren sollten.

Dell hat auf unsere Anfrage hin versprochen, dieses Problem zu überprüfen und eine "präzise Antwort" zur HDMI-Ansteuerung zu geben (Stand: 20.8.2012). Sobald diese Antwort bei uns eintrifft, werden wir die Information an dieser Stelle nachreichen."

Wie sieht es nun damit aus. Mein Notebook hat exakt diese Konfiguration. DisplayPort und HDMI stehen mir zur Verfügung und ich will auf Dual Monitor gehen. Ich muss also entweder mit HDMI direkt dran oder auf DVI adaptieren.
Ich habe es zwischenzeitlich selbst getestet. Der Monitor kann es nicht und gibt eine Fehlermeldung aus:
http://www.maxrev.de/20140111-220252-bild-382976.htm

Der H kann es, aber ich sehe beim H nur bei den Anschlüssen einen Mehrwert. Der Rest (Glowing, kapazitive Tasten usw.) drücken ganz schön auf den Gesamteindruck. Ich denke man sollte entweder den HM oder den Asus PB278Q wählen. Letzterer ist inbesondere bei amazon.com sehr beliebt. Der Dell dagegen nicht so, weil es zu lange gebraucht hat bis Revision A01 rauskam.
Hi,

konnte mir einen solchen Monitor ausleihen – bezeichnet als "U2713HMt".

Doch wofür steht das "kleine t" am Ende statt nur "U2713HM"?

Laut Rückseite ist er "Rev. A00", gebaut "Nov. 2013" – weiß jemand die Unterschiede zwischen den einzelnen Revisions?

Dankeschöns! :)
mtemp

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