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TESTBERICHT: Samsung S27B970D Teil 6


Deinterlacing

Der Samsung S27B970D verbaut keinen Deinterlacer. Entsprechend kann nicht in Halbbildern zugespielt werden. Eine Ausnahme bilden 1080i-Signale. Die Halbbilder werden hier direkt auf die Panelauflösung skaliert. Starkes Zeilenflimmern und eine auf 540 Zeilen reduzierte vertikale Auflösung sind die Folge.

Unterstützte Farbmodelle und Signalpegel

Der Samsung S27B970D nimmt digitale YCbCr- und RGB-Signale entgegen. Eine Anpassung auf PC-Level und Videolevel ist über die OSD-Einstellung HDMI-Schwarzwert möglich. Sie funktioniert allerdings nur im PC-Modus optimal.

Ausleuchtung

Die Ausleuchtung ist gut. Auch in dunkler Umgebung ist die Schwarzdarstellung sehr gleichmäßig. Wir erkennen nur minimale Aufhellungen im oberen und unteren rechten Bereich. Aufnahmen mit langer Belichtungszeit zeigen keine weiteren Unregelmäßigkeiten. Blickwinkelbedingte Effekte sind davon ausgenommen.

Ausleuchtung des Monitors bei kurzer Belichtungszeit (links) und langer Belichtungszeit (rechts).

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, 75%-, 50%-, 25%-Grau), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung (linkes Bild; Prozent) und Farbreinheit (rechtes Bild; DeltaC) überprüft.

Helligkeits- und Farbabweichungen sind über die Fläche weit von problematischen Werten entfernt. Unser Testgerät liegt mit den Konkurrenzmodellen gleichauf, die eine aktive Flächenhomogenitätsverbesserung einsetzen.

Zwar sinkt durch die Einpassungen einzelner Segmente der Weißpegel etwas ab, doch ist der Kontrastverlust absolut verschmerzbar.

Helligkeit, Schwarzwert, Kontrast

Die Messungen werden nach Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus als bei einer Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des Samsung S27B970D (Standard-Bildmodus, D65).

Mit vermutlich annähernd nativem Weißpunkt erreichen wir eine Leuchtdichte von maximal etwa 262 cd/m². Das liegt ein gutes Stück über der Werksangabe von 220 cd/m² im Bildmodus Standard. Für den Bildmodus Hohe Helligkeit können wir sogar knapp 300 cd/m² vermerken.

Leuchtdichte Weiß (Standard-Bildmodus):

Helligkeit Nativ D65 5800K D50
100 % 261,7 cd/m² 254,9 cd/m² 236,6 cd/m² 214,6 cd/m²
50 % - 159,3 cd/m² - -
0 % - 62,7 cd/m² - -

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2 Kommentare vorhanden


Erstmal danke für diesen Test. Ich dachte, es könnte eine Alternative und ein StepUp zu meinem jetzigen Dell U2410 sein, bin aber vom Fazit doch eher ernüchtert, dass es mehr ein Allrounder, als, wie von Samsung angepriesen, um eine EBV-Kanone handelt.

Nun meine Frage: werdet ihr auch das neue Modell, den 971 testen? Er soll ja einige Verbesserungen bieten, was Panel und Elektronik etc angeht.
Würde ich mich sehr drüber freuen!
Gemäß dem Vergleich auf PCMonitors.info (http://pcmonitors.info/samsung/samsung-s27b971d-and-s27b970d-compared) gibt's keinen Unterschied hinsichtlich Elektronik - durch den Wegfall der Glasscheibe gibt's dafür aber dennoch Verbesserungen hinsichtlich der Darstellung.

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