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TESTBERICHT: Samsung T27A750 Teil 4


Graustufen und Schwarzbild

Im Grauverlauf findet sich in den dunkleren Abschnitten leichtes Banding, die Stufen sind jedoch größtenteils neutral. In einigen ist Dithering-Rauschen sichtbar, das durch das TN-Panel hervorgerufen wird.

Graustufen und -verlauf.

Die Graustufendarstellung gelingt dem Samsung gut, sowohl die hellen als auch die dunklen Stufen werden alle differenziert. Das bleibt trotz TN-Panel auch bei seitlicher Betrachtung so, allerdings hellen sich dabei die dunklen Stufen sichtbar auf und mit der Neutralität der Grautöne ist es dann nicht mehr weit her.

Ein komplett schwarzes Testbild erscheint leicht dunkelgrau und wolkig, mit einer bläulichen Randaufhellung durch das Backlight unten. Von der Seite gesehen hellt sich das Bild auf, was schon bei normalem Betrachtungsabstand links und rechts durch aufgehellte Ränder und unten durch eine violette Färbung auffällt. Auch hier macht sich das eingebaute TN-Panel bemerkbar. Eine Kontrastautomatik gibt es am HDMI-1-Anschluss nicht, die Option bleibt inaktiv. Anders an HDMI-2, wo die Kontrastregelung nicht abschaltbar ist und die die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung bei dunklem Bildinhalt unangenehm schnell runterregelt, gelegentlich pumpt die Regelung fast im Sekundentakt heller und dunkler.

Helligkeit, Kontrast und Schwarzwert

Helligkeits- und Kontrastverlauf.

Am unteren Ende des Helligkeitsbereichs werden rund 20 Prozent verschenkt, denn mit dem untersten Wert von 24 cd/m² kann man selbst in einem sehr dunklen Raum nicht viel anfangen. Der Maximalwert von 312 cd/m² reicht dagegen auch für eine taghelle Umgebung aus, viele Fernseher schaffen aber noch deutlich mehr.

Die gemessenen Schwarzwerte sind gut, bei der maximalen Helligkeitseinstellung messen wir 0,33 cd/m². Daraus ergibt sich ein hoher Kontrastwert von 950:1, der über den gesamten Regelbereich konstant bleibt.

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität

Messwerte des weißen Testbilds; links: Helligkeitsverteilung, rechts: Farbhomogenität.

Die Helligkeit nimmt von unten nach oben ab und zeigt deutliche Schwächen im oberen Bildschirmbereich, große Bereiche liegen dort an der Sichtbarkeitsgrenze von 20 Prozent. Nominell liegt der Durchschnittswert bei gar nicht so schlechten 93 Prozent, die tatsächliche Verteilung ist aber nicht zufriedenstellend.

Auch bei der Homogenitätsmessung fällt wieder das obere Drittel des Bildschirms auf, hier zeigen sich die größten Farbabweichungen. Überwiegend sind die Abweichungen jedoch erfreulich gering. Das mittlere deltaC von 1,1 bei einem Maximum von 2,7 sind für ein Consumergerät gute Werte.

Blickwinkel

Horizontale und vertikale Blickwinkel.

Das Foto zeigt den Bildschirm des Samsung T27A750 bei horizontalen Blickwinkeln von +/- 60 Grad und vertikalen von +45 und -30 Grad. Für ein TN-Panel bleibt die Darstellung von der Seite betrachtet relativ stabil, allerdings verändern sich dabei die Farbtöne. Auch von oben betrachtet zeigt sich für ein TN-Panel ein gutes Ergebnis, nur in einem schmalen Blickwinkel dunkelt sich das Bild ab, als ob ein Band über den Schirm liefe. Dann wird es zwar wieder heller, aber der Kontrast geht in den Keller. Spätestens beim Blick von unten erkennt man den Paneltyp, denn die Darstellung wird schon bei kleineren Betrachtungswinkeln ziemlich dunkel.

Wie schon beschrieben, zeigt der Samsung T27A750 eine für TN-Panel recht gute Blickwinkelabhängigkeit, trotzdem kommt er hier insgesamt nur zu einem befriedigenden Ergebnis. Zu sehr verändern sich die Farben beim Blick von der Seite, als dass man den Monitor zur Bildbearbeitung empfehlen könnte. Die von Samsung "MagicAngle" genannte Funktion kann daran auch nichts ändern, zumal wenig Magisches dabei ist. Das Gerät bietet lediglich zwei für den Blick von oben und unten gedachten Korrekturfunktionen, die die Darstellung so anpassen, dass die Darstellung der Bildverschlechterung entgegengewirkt. Dem von unten gesehen dunkel werdenden Bild begegnet Samsung durch ein kräftiges Aufhellen (Zurücklehn-Modus), umgekehrt ist es beim Stehmodus.

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