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TESTBERICHT: Samsung T27A750 Teil 6


Reaktionsverhalten

Den T27A750 haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am HDMI-Anschluss vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Datenblatt wird die Reaktionszeit mit 3 Millisekunden angegeben. Wir messen allerdings wesentlich längere Schaltzeiten: 11,4 Millisekunden für den schnellsten Grauwechsel und 12,6 Millisekunden für Schwarz-Weiß. Die über alles gemittelte Bildaufbauzeit (hin und zurück) für unsere 15 Messwerte ist mit 15 Millisekunden noch etwas länger.

Lange Anstiegszeiten, keine Beschleunigung.

Eine Overdrive-Option im OSD haben wir nicht gefunden. Mit der Einstellung Motion-Plus konnten wir die Schaltzeiten nicht verkürzen, hiermit werden nur unterschiedliche Algorithmen für die Bilddatenoptimierung eingestellt. Die gemessenen Helligkeitsverläufe zeigen keine Beschleunigung, daher sind die Anstiegszeiten recht lang. An nahezu allen Messpunkten ist der Helligkeitswechsel erst nach etwa 1,5 Frames abgeschlossen. Überschwinger gibt es durchweg nicht.

Latenzzeit

Die Latenz ermitteln wir als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim T27A750 messen wir eine lange Signalverzögerung von 18,5 Millisekunden, wie bei den meisten von uns gemessenen TV-Geräten wird auch hier ein Frame zwischengespeichert. Bis zur Soll-Helligkeit vergehen im Durchschnitt noch weitere 7,5 Millisekunden, die mittlere Gesamtlatenz ergibt sich somit zu ziemlich langen 26 Millisekunden.

Subjektive Beurteilung

Nachzieheffekte waren in Spielen und Videos kaum auszumachen. Zur Kompensation der bei LCD-Geräten prinzipbedingten Bewegungsunschärfen bietet der Monitor die Motion Plus-Schaltung, die Einzelbilder mehrfach anzeigt oder Zwischenbilder berechnet, um Bewegungen flüssiger zu machen. Dies gelingt eigentlich ganz gut, nur leider hat Samsung die Einstellung ausgerechnet am HDMI-1-Eingang deaktiviert. Da dieser Eingang im PC-Betrieb zu bevorzugen ist, muss man das Kabel umstecken, wenn Videos oder Spiele am PC von Motion Plus profitieren sollen. Vor allem bei Filmen vom BluRay-Player oder im TV-Betrieb ist diese Schaltung sinnvoll.

Zu MotionPlus gibt es mehrere Voreinstellungen sowie manuelle Einstellungsmöglichkeiten für Unschärfeminderung und Judder. Bei den Einstellungen zur Unschärfeminderung bleibt die eigentliche Bildfrequenz erhalten, Filmszenen behalten also ihr 24 oder 25Hz-Ruckeln. Allerdings werden die gleichen Einzelbilder mehrmals hintereinander gezeigt, im 24p-Modus dank 120Hz-Panel bis zu 5 mal. Durch den mehrmaligen Neuaufbau der Bilder entsteht eine größere Bewegungsschärfe.

Bei Judder berechnet der T27A750 für zwei aufeinanderfolgende Filmbilder Zwischenbilder, wodurch auch das typische 24p-Ruckeln verschwindet. Manchem gefällt das, andere hassen diesen Soap-Effekt. Auf jeden Fall sollte der Einstellwert für Judder nicht zu groß sein, sonst kommt es zu Bildstörungen an schnell bewegten Bildinhalten.

Sound

Der T27A750 nimmt an beiden HDMI-Eingängen Ton entgegen und bietet zusätzlich einen Klinkenstecker als optionalen Audioeingang zu HDMI-1 sowie zwei Cinch-Buchsen, die den Ton für die analogen Eingänge entgegen nehmen.

Die beiden internen Lautsprecher bringen mit ihren 2x 7 Watt einen guten Klang, volle Bässe darf man jedoch nicht erwarten. Im Menü finden sich allerhand Einstellungsmöglichkeiten zur Audio-Ausgabe: Der Tonmodus bestimmt die Klangaufbereitung und betont bestimmte Frequenzen zur besseren Verständlichkeit von Stimmen oder Musik. Die Schaltung TruSurround HD soll einen virtuellen 5.1-Klang erzeugen, was uns jedoch weniger gut gefiel, der Klang schien dann zu schrill. Der Equalizer erlaubt die manuelle Korrektur bestimmter Frequenzbereiche, je nach Geschmack. Wird der Ton per SPDIF aufgegeben, erlaubt der T27A750 die Wahl des Ausgabeformats und bietet auch eine Audioverzögerung, um Bild und Ton synchron zu halten.

TV-Funktion

Empfangsteil

Der T27A750 bietet Empfangsmöglichkeiten für analoges und digitales Kabel (auch in HD) sowie DVB-T. Zum Empfang verschlüsselter Sender befindet sich an der Seite ein Common-Interface-Anschluss zur Aufnahme von CI oder CI+-Karten.

Nach wenigen Minuten war der Sendersuchlauf im Test fertig, und förderte alle im Kabelsignal vorhandenen analogen und digitalen Sender sowie Radiosender hervor; gleiches galt bei DVB-T. Leider zeigt der Samsung in der Kanalliste nicht an, welcher Sender verschlüsselt ist und welcher nicht. Die Bearbeitung der Kanalliste erfolgt über das Sender-Icon in Smart-Hub. Mehr zu letzterem bei den Netzwerkfunktionen. Wem die Bearbeitung mit der Fernbedienung zu umständlich ist, kann die Senderliste auf USB exportieren und dort bearbeiten; die dazu nötigen Programme sind im Netz zu finden. Hinterher kann der Samsung-Fernseher die korrigierte Senderliste wieder vom USB-Speicher importieren.

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