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TESTBERICHT: Samsung T27A750 Teil 8


Im Test gelang uns die Ausgabe im 120Hz-Modus an einer ATI FirePro V4800 nicht, trotz passendem DisplayPort-HDMI-Adapter. Der Side-by-Side-Modus belegte aber eindrucksvoll die Möglichkeiten des T27A750, wenn auch nicht jedes Spiel problemlos im 3D-Modus läuft. In Dirt2 zeigte sich eine realistische Tiefenwirkung, Bildfehler wie beispielsweise Objekte, die in einer falschen Perspektive stehen, gab es nicht zu sehen. Die halbierte Bildauflösung fällt zwar an Objektkanten auf, dafür wird die Grafikkarte weniger gefordert und kann, je nach Leistungsklasse, auch die Kantenglättung aktivieren.

Besonders eindrucksvoll sah Google-Earth in 3D aus: Dabei werden die Höheninformationen der angezeigten Landschaft genutzt, um eine echt wirkende Perspektive zu erzeugen. Auf diese Weise werden Höhenzüge oder einzelne Berge oder Hügel auf einen Blick erkennbar.

Google Earth erscheint durch die 3D-Wirkung besonders realistisch, hier im Side-by-Side-Modus.

Die Umrechnung von 2D-Bildern in 3D ist kein Gimmick, die Ergebnisse sind durchaus brauchbar. Schon der Desktop eines PC sieht in 3D ulkig aus, aber auch Fotos wirken weitgehend realistisch. PC-Spiele, die mit dem TriDef 3D-Treiber nicht vernünftig laufen, kommen so trotzdem zu einer 3D-Wirkung, gelegentlich sieht das Bild auf diese Weise sogar besser aus. Insgesamt macht der 3D-Modus Spaß, auch wenn es für die Augen auf Dauer recht anstrengend ist. Ghosting, also das Durchscheinen heller Bildbereiche durch die eigentlich geschlossene Shutterbrille, war zwar gelegentlich erkennbar, aber selten störend.

Auch aus Fernsehsendungen oder Filmen errechnet der Samsung-Monitor echt wirkende Perspektiven. Objekte und Personen im Bild erschienen mit einer realistischen Tiefenwirkung, auch hier gab es keine Perspektivfehler zu sehen. So gut wie bei einem echten 3D-Film ist die Wirkung nicht, dazu sahen manche Objekte im Bild zu sehr wie flache Pappkameraden aus.

Zum Feintuning bietet Samsung im OSD Möglichkeiten, die 3D-Ansicht zu verändern. So lassen sich Perspektive und Tiefenwirkung variieren oder auch nur ganz banal die Bilder für das rechte und linke Auge vertauschen, falls es dabei Probleme gibt. Ähnliche Möglichkeiten bietet auch der TriDef 3D-Treiber.

Möglichkeiten, die 3D-Anzeige anzupassen.

DVD und Video

HD-Zuspieler wie Blu-Ray-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen sollten möglichst an der HDMI-2-Buchse angeschlossen werden; die Funktionalität gleicht dabei der eines guten Fernsehers. Per HDMI übertragene Tonsignale gibt der T27A750 sauber aus, bei Anschluss eines PCs über DVI kann der Ton über eine Audiobuchse in den Monitor kommen.

Test der Videoeigenschaften.

Im Unterschied zum HDMI-1 Eingang muss an der HDMI-2-Buchse die Schärfe auf null gestellt werden um sie zu deaktivieren, den HDMI-Schwarzpegel beließen wir in Stellung Normal. Wir nutzten den Bildmodus Standard, Hintergrundbeleuchtung 15, Helligkeit 45, Kontrast 100, Schärfe 0, Gamma 0, Farbtemperatur Warm2 und HDMI-Schwarzpegel Normal.

Mit diesen Einstellungen zeigten sich schöne, echt wirkende Farben, vor allem das intensive Grün kommt in entsprechenden Filmszenen gut zur Geltung. Das Gerät verdaut alle gebräuchlichen Bildauflösungen und -frequenzen und auch Filme in 24p kamen sauber und ohne Ruckeln auf den Schirm.

DVDs skaliert der Samsung-Fernseher ganz gut hoch, leichte Unruhen in feinen Strukturen und ein geringer Detailverlust waren aber zu beobachten. Das Deinterlacing bei 1080i-Quellen gelingt gut, selten wird ein leichtes Flirren in feinsten Mustern erkennbar.

Von einem BluRay-Player zugespielte Filme zeigen ihre volle Auflösung und es ruckelt oder stottert nichts, wie schon von DVD aus ist der Farbeindruck sehr gut.

Zwar schaltet das Panel schnell genug um Nachzieheffekte bei schnellen Szenen zu vermeiden, die typische Bewegungsunschärfe von LCD-Bildschirmen fällt trotzdem auf. Dagegen hilft MotionPlus, mehr dazu beim Reaktionsverhalten.

Wegen des verbauten TN-Panels sollten die Betrachter nicht zu weit seitlich vom Fernseher sitzen, sonst leidet der Farbeindruck. Die Kontrastautomatik störte im Film weniger, sie fiel kaum auf.

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