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TESTBERICHT: Lenovo LT3053p Teil 11


Reaktionsverhalten

Den LT3053p haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DVI-Anschluss vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Datenblatt nennt Lenovo eine Reaktionszeit von 6 Millisekunden (GtG). Eine Beschleunigungsoption bietet das OSD nicht. In der Werkseinstellung messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 12,2 Millisekunden und den schnellsten Grauwechsel mit 8,2 Millisekunden. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 12,8 Millisekunden.

Zügige Schaltzeiten, krasse Überschwinger.

Im rechten Chart sieht man deutlich, dass der Helligkeitsverlauf beim Grauwechsel zwischen 50 und 80 Prozent bereits sehr große Überschwinger aufweist. Die findet man verteilt über alle Messpunkte mal mehr mal weniger stark, angesichts der gar nicht so sehr kurzen Schaltzeiten ist die Größe der Überschwinger insgesamt doch erstaunlich.

Viel Aufwand mit einer neutralen Abstimmung haben die Entwickler hier nicht getrieben und stattdessen eine spieleorientierte Charakteristik implementiert. Leider fehlt auch jedwede neutrale Alternative, man muss also mit der ausgeprägten Neigung zu beschleunigungsbedingten Bildartefakten leben.

Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim LT3053p messen wir mit 16,6 Millisekunden eine lange Signalverzögerung, während die halbe mittlere Bildwechselzeit mit 6,4 Millisekunden ein durchschnittlicher Wert ist.

Mit insgesamt 23 Millisekunden für die mittlere Gesamtlatenz ist dieser Monitor sicherlich nicht besonders interessant für Gamer – umso erstaunlicher ist die unpassende Dimensionierung des Overdrive.

Backlight

Die Hintergrundbeleuchtung des LT3053p ist mit LEDs bestückt. Für die Helligkeitsregelung wird ein kontinuierliches Verfahren eingesetzt.

Das Backlight leuchtet bei jeder Stellung des Helligkeitsreglers kontinuierlich. Im Chart zeigen wir drei markante Einstellungen: volle Helligkeit (rot), 140 cd /m² am Arbeitsplatz (gelb) und kleinste Reglerstellung (violett).

In allen Fällen ist der Helligkeitsverlauf eigentlich glatt, auch wenn die Messsonde bei Helligkeiten zwischen 60 und 75 eine merkwürdige überlagerte Schwingung feststellt. Die ist aber so hochfrequent, dass ein menschliches Auge sie kaum wahrnehmen kann. Backlight-Flimmern können wir beim LT3053p mit großer Sicherheit ausschließen.

LED-Backlight mit kontinuierlicher Helligkeitsregelung.

Subjektive Beurteilung

Nach Aktivierung des sRGB-Modus ist die Darstellungsqualität in Spielen gut. Der hohe Kontrastumfang trägt seinen Teil dazu bei. Bonbonfarben bleiben aus. Die Detailzeichnung in den Tiefen profitiert von der nun vorliegenden Gradationscharakteristik.

Trotz durchaus ansprechender Schaltzeiten ist die Bewegtbilddarstellung besonders in Szenen mit harten Kontrasten nicht ideal: Das schlecht abgestimmte Overdrive führt zu teils störenden Artefakten. Im PixPerAn-Lesbarkeitstest erreichen wir Stufe 9.

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