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TESTBERICHT: NEC EA244WMi-BK Teil 3


Rund um die mittlere Erhebung wo sich auch die Elektronik des Monitors befindet, ist das Gehäuse durch Schlitze geöffnet. Durch diese kann die warme Luft die von den Spannungswandlern erzeugt wird, entweichen. Die Belüftungsöffnungen sind beim NEC EA244WMi großflächig dimensioniert.

Großdimensionierte Belüftungsöffnungen beim NEC EA244WMi.

Ohne auffallende Designelemente, dafür aber schlicht und professionell präsentiert sich der NEC EA244WMi in guter Verarbeitungsqualität. Passgenau und solide ist das Gehäuse gefertigt.

Der Displayrahmen ist allerdings zu dünnwandig ausgefallen und daher entstehen am unteren Displayrand größere Spaltmaße zwischen Rahmen und Panel. Die Mechanik arbeitet ausgezeichnet und leichtgängig, nur die Höheneinstellung hakelt beim Absenken des Displays ein wenig.

Technik

Betriebsgeräusch

Grundsätzlich arbeitet der NEC EA244WMi geräuschlos, unabhängig davon welche Einstellungen vorgenommen werden. Nur bestimmte Testbilder können den Spannungswandlern ein leises Surren entlocken. Bei unserem Testgerät ist uns aufgefallen dass im Soft-off mit dem Ohr an der Gehäuserückseite ein sehr leises Sirren zu hören ist. Im Ruhemodus ist das nicht der Fall.

Gerade die Geräuschentwicklung kann jedoch einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

  Hersteller Gemessen
Betrieb maximal (weißes Testbild) 29 W (21 W typisch) 26,8 W
Standby-/Ruhemodus 0,47 W 0,3 W (0,4 W mit USB Verb.)
Ausgeschaltet (Soft-off) k.A. 0,2 W (auch mit USB Verb.)
Eco Mode 1 16 W 18 W (Lichtsensor deaktiviert)
Eco Mode 2 k.A. 14,9 W (Lichtsensor deaktiviert)
50 % Helligkeit k.A. 18,2 W
37 % (140 cd/m²) Helligkeit k.A. 16,1 W
0 % Helligkeit k.A. 9,2 W
Standby über Helligkeitssensor k.A. 2,1 W
Standby über Bewegungssensor k.A. 2,4 W

Im werkseitig eingestellten Standard-Bildmodus haben wir die Herstellerangaben zum Stromverbrauch des NEC EA244WMi nachgemessen. Ein maximaler Stromverbrauch von 26,8 W bei einer Leuchtdichte von 348 cd/m² ist für einen 24 Zoller beispielhaft. Diese Helligkeit ist aber für die meisten Arbeitsplätze zu hell. In den meisten Fällen wird die Helligkeit zwischen 30 und 50 Prozent liegen und entspricht damit einem Stromverbrauch von etwa 15 bis 18 Watt. Auch im Ruhemodus und Soft-off ist der Energieverbrauch niedrig.

Mit den Eco Modi 1 und 2 wird die Helligkeit auf 60 bzw. 30 Prozent reduziert und auch gleichzeitig mit diesen Werten begrenzt. Das hat den Vorteil, dass in Kombination mit dem Helligkeitssensor die Hintergrundbeleuchtung nie über den jeweiligen Helligkeitswert steigen kann.

Doch der NEC EA244WMi bietet noch weitere Stromsparfunktionen und so kann auch über den Helligkeits- sowie Bewegungssensor ein Wechsel in den Ruhemodus erfolgen. Dann jedoch ist der Energieverbrauch etwas höher als im "echten" Standby. Wie genau das funktioniert und eingestellt werden kann, erläutern wir im nachfolgenden Kapitel.

Sensoren

Der NEC EA244WMi besitzt einen Licht- sowie Bewegungssensor. Im ersten Menü im OSD stehen dahingehend umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung. Für die automatische Helligkeitsanpassung sind drei Funktionen auswählbar: Prüfung auf Umgebungslicht, Prüfung auf den Weißanteil der Anzeige und beides miteinander kombiniert. Dem nicht genug, kann beim NEC EA244WMi der Lichtsensor auch dafür verwendet werden, den Monitor in den Ruhemodus zu versetzen. Dafür muss im OSD die Option "Einstellung AUS Modus" auf Sensor gestellt werden.

Wenn nun die gemessene Umgebungshelligkeit unter den Prozentwert fällt der unter "Einstellung Sensor" eingestellt ist, wechselt der Monitor nach der unter "Startzeit" eingestellten Wartezeit automatisch in den Ruhemodus. Durch berühren einer Bedientaste, wird der Monitor wieder reaktiviert. Leider ist der Stromverbrauch in diesem Ruhemodus deutlich höher als im echten Stand-by.

Auch die Funktionsweise des Bewegungssensor ist beim NEC EA244WMi individuell konfigurierbar. Es gibt die Einstellung "Leicht" und "Stark". Leicht bedeutet dass wenn der Monitor nach der unter "Startzeit" abgelaufenen Zeit keine Bewegung mehr feststellen kann, die Helligkeit deutlich reduziert wird. Im Stark-Modus wird wie beim Lichtsensor in den Ruhemodus gewechselt aber auch hier verbraucht der NEC EA244WMi etwas mehr Strom. Zusätzlich kann mit "Sensor Einstellung" die Entfernung gewählt werden wie weit der Bewegungssensor messen soll. Komfortabel ist dabei dass ein Symbol anzeigt wie weit sich der Anwender vor dem Monitor befindet damit die Entfernungsmessung nicht zu kurz ausfällt.

Die Sensoren des NEC EA244WMi arbeiten sehr zuverlässig und bieten außergewöhnlichen Komfort bei der Energieeinsparung. Der Helligkeitssensor des EA244WMi verändert die Helligkeit nur langsam sodass dem Anwender eine Anpassung kaum auffällt. Im Gegensatz zu manch anderen Herstellern ist das Konzept von NEC hier durchwegs stimmig, umfangreich und auch sinnvoll anwendbar.

Intelligenter Licht- und Bewegungssensor des NEC EA244WMi mit umfangreichen Einstellungsmöglichkeiten.

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17 Kommentare vorhanden


Leider ist das falsche Hands-On-Video, nämlich jenes für den AOC E2460Phu, verlinkt.
Danke für den Hinweis. Das Video ist noch nicht fertig geschnitten und wird erst Anfang nächster Woche online sein und kann dann auch über unseren YouTube Kanal gesehen werden.
Danke für den Test!

Eines verstehe ich aber nicht: Beim NEC EA244WMi wird die schlechte Helligkeitsverteilung (maximale Abweichung ca. 16 %, durschnittliche Abweichung ca. 6,5 %) mehrmals betont, seine Helligkeitsverteilung wird insgesamt mit +/- bewertet. Der Eizo EV2736WFS, der minimal größere Abweichungen zeigt (maximale Abweichung ca. 18 %, durschnittliche Abweichung ca. 7 %), erhält eine Bewertung von +; seine Helligkeitsverteilung wird nicht kritisiert.

Wie kann das sein? Was verstehe ich da falsch?

Am wichtigsten aber ist die Frage: Sind diese Abweichungen mit freiem Auge tatsächlich nicht wahrnehmbar?

Das kann tatsächlich nicht stimmen, wir werden uns das ansehen und entsprechend korrigieren. Die Sichtbarkeitsgrenze liegt bei ca. 20 % Abweichung.
Ist eigentlich 60003414 die offizielle Referenznummer von NEC für den Multisync EA244WMi? Sprich handelt es sich bei den folgenden beiden Monitoren um exakt dasselbe Modell?

http://www.amazon.de/NEC-Deutschland-GmbH-Multisync-EA244WMi/dp/B00AJA4TMQ/

http://www.amazon.de/NEC-60003414-LED-Monitor-Reaktionszeit-schwarz/dp/B00AINBC2O

Vielen Dank!
Das dürfte die Artikelnummer von NEC sein. Sind die gleichen Geräte. Schau mal bei dem ersten Link unter Herstellerreferenz, da steht die gleiche Nummer 60003414 ;-)
Alle die an ein Firmware-Update glauben, mit das 16:9 Problem behoben wird muss ich leider enttäuschen.
Habe heute mit NEC telefoniert und mir das Gegenteil bestätigen lassen.
Begründung: Ist ja ein Office-Monitor. Ah ja. Verschiedene 4:3 Auflösungen können zwar nativ dargestellt werden 16:9 Auflösungen aber nicht. Wenn man das braucht kann man ja zur P- bzw. PA-Serie greifen. Also die, die keinen HDMI-Anschluss haben.

Danke NEC!

PS: Leider wurde der NEC P241W-BK bei Prad nie getestet. Nur der noch teurere NEC PA241W-BK.
Und da der P242W sozusagen schon vor der Tür steht, werden wir den testen. Wobei der Unterschied bei den Monitoren bei etwa 200 Euro liegt. Der PA hat einen erweiterten Farbraum, der P eben nur sRGB. Ich würde bei 200 Euro Unterschied eher auf den PA setzen, aber das ist eine Geschmacksfrage.
Auf den Test des neuen P/PA bin ich gespannt. Bei einer früheren Anfrage bei NEC hatte mir damals ein Mitarbeite erklärt, daß der PA nicht nur einen erweiterten Farbraum, sondern auch ein anderes Panel, bzw. eine andere Beschichtung hat. So genau weiß ich das nicht mehr. Jedenfalls würde das gleiche Bild im gleichen Farbraum beim PA besser dargestellt.

Zum EA244WMi:
Ich kann euer Testergebnis in einem Punkr leider überhaupt nicht bestätigen. Mein EA244WMi hat bei einem vollflächigen Weiss einen mit bloßem Auge deutlich sichtbaren horizontalen Farbverlauf vom Grünlichen ins Rosafarbene. Da ist mein 6 Jahre alter 19"-S-PVA-Eizo deutlich besser, da bei dem überhaupt keine Farbstichigkeit zu sehen ist.
Kann natürlich sein daß es ein Montagsgerät ist. Aber dieser Monitor geht definitiv zurück.
Liebes Testteam, könnt ihr die Anmerkung von Jominator hinsichtlich des horizontalen Farbverlaufs bestätigen?

Ich würde auch meinen, dass es diesen Verlauf gibt, wenn ich ihn auch nur für schwach ausgeprägt halte. Und mein bescheidenes Monitor-Know-How sagt mir, dass sich dieses Problem durch nichts korrigieren lässt?

Thx!
Wenn wir dies festgestellt hätten, dann würde es auch im Test stehen.
Alles klar...

Ist schon absehbar, wann der Test des NEC P242 bzw PA242 erscheint? Und werden die 27-Zöller auch getestet?
Was darf ich mir unter "externer Zuspielung" vorstellen ? Betreffen diese Interpolationsprobleme das alles, was über den HDMI-Eingang zugespielt wird (egal ob Video, Spielekonsole oder PC)?

Was wäre, wenn man Video oder Spielkonsole über einen HDMI->DVI-Adapter anschliessen würde?
Wir testen dies am HDMI Anschluss mit einem Gerät was die Bilder 1:1 zuspielt, also die Interpolation muss vom Monitor übernommen werden. Wir testen ja den Monitor und nicht den Zuspieler.
Danke für die schnelle Antwort! Das der Zuspieler nicht skaliert, habe ich bereits vermutet.

Meine Frage ging eher in die folgende Richtung: Sind die Skalierungsprobleme eine Frage des Eingangs (sprich, HDMI wird immer auf Vollbild aufgezogen; für die anderen Eingänge kann der Monitor auch "Format")?

Im Vergleich zu dem Test des Asus PB248Q fällt mir auf, dass der Tenor für DVD und Video deutlich negativer klingt; obwohl der Asus auch kein korrektes Seitenverhältnis unterstützt. Was übersehe ich hier, was den Asus besser geeignet macht?
Wir testen die externe Zuspielung nur über HDMI. Zu den tatsächlichen Unterschieden kann ich leider nichts sagen, weil ich keinen der Monitore getestet habe, hier hilft wohl besser eine Frage im Forum unter dem jeweiligen Test.
[Kommentar gelöscht]

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