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TESTBERICHT: ViewSonic VP2770-LED Teil 6


Juddertest

Um die vom ViewSonic VP2770-LED unterstützten Frequenzen und Wiedergabeeigenschaften zu testen, haben wir ihn an einen Videoprozessor angeschlossen. Der iScan VP50 bietet unter anderem variable Ausgabefrequenzen und ein Testmuster in Form eines durch das Bild laufenden Balkens an, mit dem ein einfacher Juddertest durchgeführt werden kann. Die Auflösung beträgt 1920x1080 Pixel.

Juddertest am ViewSonic VP2770-LED.

Signale mit 24 Hz und 48 Hz quittiert der VP2770-LED mit einem schwarzen Bildschirm. Die Wiedergabe bei einer Frequenz von 50 Hz gelingt, ist aber nicht frei von Mikrorucklern. Sie verschwinden erst während der Zuspielung eines Testsignals mit 60 Hz und zeugen damit von einer festen Panelupdatefrequenz.

Deinterlacing

Da ein LC-Display immer vollbildbasiert (progressiv) arbeitet, muss ein eingebauter Deinterlacer aus eingehenden Halbbildern (interlaced) eine Vollbildfolge erstellen.

Wir überprüfen das Deinterlacing mit Halbbildfolgen im 3:2 und 2:2 Rhythmus und spielen danach noch echtes Videomaterial mit nicht zusammenhängenden Halbbildern zu. Im Optimalfall kann der Deinterlacer in den beiden ersten Fällen die Originalvollbildfolge verlustfrei rekonstruieren.

Der ViewSonic VP2770-LED nimmt am HDMI-Eingang Halbbildsignale entgegen. Sie werden allerdings nicht aufwändig deinterlaced, sondern direkt und separat skaliert. Starkes Zeilenflimmern und eine halbierte vertikale Auflösung sind die Folge. Wir empfehlen daher, das Deinterlacing bereits vor der Zuspielung durchführen zu lassen.

Der ViewSonic VP2770-LED nutzt für die Verarbeitung von Halbbildsignalen einfaches Fieldscaling (bob).

Unterstützte Farbmodelle und Signalpegel

Der ViewSonic VP2770-LED verarbeitet am HDMI-Eingang digitale RGB- und YCbCr-Signale, die den vollen Dynamikbereich nutzen (PC-Level, Tonwertumfang pro Kanal bei 8bit Präzision: 0-255). Während der Zuspielung über einen externen Player muss das Signal daher geeignet gespreizt werden.

Ausleuchtung

Die Ausleuchtung unseres Testgerätes ist gut. Kleinere Unregelmäßigkeiten können wir nur im rechten Bereich ausmachen. Sie stören aber selbst in dunkler Umgebung kaum. Die paneltypischen Aufhellungen sind von dieser Betrachtung ausgenommen.

Ausleuchtung des Monitors bei kurzer Belichtungszeit (links) und langer Belichtungszeit (rechts).

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75%, 50% und 25% Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte DeltaC (d.h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung (linkes Bild; Prozent) und Farbreinheit (rechtes Bild; DeltaC) überprüft.

Helligkeits- und Farbabweichungen bewegen sich für ein Gerät ohne Flächenhomogenitätsverbesserung auf absolut vertretbarem Niveau. Die Helligkeit nimmt zu den Rändern hin recht konstant ab. Eine Schwankungsbreite von durchschnittlich acht Prozent ist solide. In Bezug auf den Farbdrift über die Fläche wird ein gutes Ergebnis nur knapp verfehlt.

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