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TESTBERICHT: BenQ EW2740L Teil 7


Reaktionsverhalten

Den BenQ EW2740L haben wir in der nativen Auflösung bei 60 Hz am HDMI-Anschluss #1 untersucht. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Datenblatt finden wir zwei Reaktionszeiten: 12 Millisekunden (ohne weitere Angaben), sowie 4 Millisekunden (GtG).

In der Werkseinstellung messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 9,6 Millisekunden und den schnellsten Grauwechsel mit 7,6 Millisekunden. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 15,2 Millisekunden.

Zügige Schaltzeiten, Überschwinger von hell nach dunkel.

Das linke Chart zeigt uns zügige Schaltzeiten, die für die als eher träge geltende VA-Technik schon als richtig kurz gelten dürfen – hier wirkt also bereits ein permanenter Overdrive. Der längere Avg-Balken weist darauf hin, dass die Schaltzeiten an den dunklen Messpunkten deutlich länger sind als an den hellen. Im rechten Chart zeigt der Helligkeitsverlauf beim Grauwechsel zwischen 50 und 80 Prozent einen noch akzeptablen Überschwinger beim Übergang von hell nach dunkel.

Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim BenQ EW2740L messen wir mit 3,8 Millisekunden eine kurze Signalverzögerung. Die halbe mittlere Bildwechselzeit beträgt 7,6 Millisekunden. Mit insgesamt 11,4 Millisekunden für die mittlere Gesamtlatenz ist der Monitor auch für Gamer attraktiv.

Backlight

Die Hintergrundbeleuchtung des BenQ EW2740L arbeitet mit White-LED. Für die Helligkeitsregelung wird ein kontinuierliches Verfahren eingesetzt.

Das Backlight leuchtet bei jeder Stellung des Helligkeitsreglers kontinuierlich. Im Chart zeigen wir drei markante Einstellungen: volle Helligkeit (100 %, rot), 140 cd /m² am Arbeitsplatz (31 %, gelb) und kleinste Reglerstellung (0 %, violett). In allen Fällen ist der Helligkeitsverlauf glatt, von der PWM-typischen Rechteckschwingung ist nichts zu sehen. Backlight-Flimmern kann beim BenQ EW2740L nicht auftreten.

Die Eye-Care-Technologie von BenQ ist also nicht nur eine Marketing-Strategie sondern es ist tatsächlich so dass die Hintergrundbeleuchtung des EW2740L mit jeder Helligkeitseinstellung permanent leuchtet.

LED-Backlight mit kontinuierlicher Helligkeitsregelung.

Subjektive Beurteilung

27 Zoll Bildschirmdiagonale und ein großes Sichtfeld: Dank Full-HD Auflösung macht auch das Gaming sehr viel Spaß. Der niedrige Schwarzpunkt sorgt für ein ausgezeichnetes Kontrastverhältnis, die fehlenden Aufhellungen dunkler Tonwerte aus dem Winkel wie sie bei IPS Panels auftreten, gibt es beim BenQ EW2740L nicht und so werden auch dunkle Szenen ohne störenden Silberglanz zu den Rändern hin angezeigt.

Allerdings hat das VA Panel des BenQ EW2740L auch seine Schwächen. Die Schärfe von Bewegtbildern ist deutlich schlechter als bei einem IPS Panel. Und daran rüttelt auch die dreistufige Overdrive-Funktion nichts. Mit der Einstellung Premium kann die Unschärfe zwar minimal verbessert werden, jedoch mit dem großen Nachteil leuchtender Objektkanten bei schnellen Bewegungen. Deutlich schwammiger wird die Anzeige von Bewegtbildern mit der Einstellung Aus. Somit ist die werkseitig eingestellte Option Hoch wirklich der beste Kompromiss. Hardcore Shooter Spieler werden mit dem BenQ EW2740L nicht zufrieden sein.

Szene aus dem MMORPG "The Secret World".

Sound

Der BenQ EW2740L besitzt zwei integrierte Minilautsprecher mit jeweils 2 Watt. Sichtbar sind die Lautsprecher nur durch kleine Lochbohrungen auf der Gehäuserückseite. Aufgrund von Baugröße und fehlendem Klangkörper ist die integrierte Soundlösung zwar für eine kleine Präsentation brauchbar, kann aber keinesfalls eine externe Soundanlage ersetzen.

DVD und Video

Um einen Monitor auch mit externen Zuspielgeräten wie Blu-ray Player und Spielekonsolen verbinden zu können, wird eine HDMI Schnittstelle benötigt. Der BenQ EW2740L besitzt gleich zwei dieser Anschlüsse und bietet daher eine solide Grundvoraussetzung für den Betrieb solcher Geräte.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Wird über den PC zugespielt gibt es durch die Verwendung einer guten Videoplayer Software ausreichende Einstellmöglichkeiten um fehlende Flexibilität des Monitors kompensieren zu können. Anders sieht es jedoch bei externer Zuspielung aus. Ein Blu-ray Player bietet nicht den Funktionsumfang eines PC und es kommt nun auch auf den Monitor an und welche Skalierungsoptionen verfügbar sind.

Wie schon im Kapitel Interpolation erwähnt, bietet der BenQ EW2740L auch bei externer Zuspielung nur die Optionen Voll und Seitenverhältnis. Je nach Auflösungsauswahl beim externen Zuspieler, beschränkt der Monitor jedoch die Auswahl. So ist bei 720p sowie 1080i/p nur Voll als Skalierungseinstellung wählbar. Ist das Zuspielgerät auf 480p/576p eingestellt, steht zwar auch Seitenverhältnis zur Auswahl, dennoch ist der BenQ EW2740L nicht in der Lage ein SD Signal mit 4:3 Format unverzerrt wiederzugeben.

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