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TESTBERICHT: Philips 242G5DJEB Teil 9


Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Die HD-Auflösungen 720 und 1080 skaliert der 242G5DJEB korrekt als Vollbild. Die SmartSize-Option "Aspect" ist bei den SD-Auflösungen nützlich, die ansonsten mit falschem Seitenverhältnis angezeigt würden. Zusätzlich gibt es noch 1:1, das im Test aber nur bei 480p60 und 720p60 erwartungsgemäß funktionierte.

Den oft zu beobachtenden Unterschied zwischen 50 und 60 Hz macht auch der 242G5DJEB. 720p60 und 480p60 erscheinen korrekt als Vollbild bzw. seitengerecht skaliert mit voller Bildschirmhöhe, während 720p50 und 576p50 etwas verkleinert dargestellt werden und somit einen Trauerrand erhalten. Auch 24 Hz sind möglich, allerdings war bei 1080p24 ein deutlicher Judder zu erkennen, während 60p und 50p judderfrei gezeigt wurden.

Halbbilder akzeptiert der 242G5DJEB ebenfalls, aber anschauen mag man sie nicht. Nicht nur das deutliche Flimmern stört, hinzu kommt eine lustige Schrägverzerrung des Bildes: von oben her wird jede weitere Bildzeile gegenüber dem Vorgänger um einige Pixel nach rechts versetzt.

Overscan

Der Overscan beschneidet das Bild um einen festen Betrag von 45 Pixel horizontal und 25 Pixel vertikal. Der verbleibende Bildausschnitt wird mit leichten Qualitätseinbußen auf Vollbild skaliert.

Farbmodelle und Signallevel

Einstellmöglichkeiten für den korrekten RGB-Signalumfang und das verwendete Farbmodell am HDMI-Eingang gibt es nicht. Im Test passten die Werte am PC und am BluRay-Player automatisch. Auch auf Änderungen des Signalumfangs im laufenden Betrieb reagierte der 242G5DJEB mit entsprechender Spreizung.


Bewertung
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Kein Preis verfügbar
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Philips bringt nun als dritter Monitorhersteller einen 144Hz, 1 ms Gaming-Monitor in den Verkauf, die eine sehr kritische Käufergruppe bedient. Hier zählt jede Haaresbreite an Vorsprung durch Technik. Deswegen wundern wir uns ein wenig, dass die Entwickler nicht ein kleines bisschen wagemutiger bzgl. der Reserven sind, die im 242G5DJEB schlummern. Somit ist er in dem für ihn vorgesehenen Bereich einer von denen, die halt 144Hz können, mehr aber leider nicht. Da wäre mehr rauszuholen gewesen.

Die tollen Ergonomie-Features, eine erstklassige Anschlussvielfalt, eine Fernbedienung und obendrauf noch die Möglichkeit, mobile Geräte an den Monitor anzuschließen und deren Inhalt via MHL in Full-HD Ansicht zu genießen sind allesamt tolle Gedanken, doch leider hinterlassen viele gute Features einen nicht ganz so positiven Eindruck, da zum Teil am falschen Ende, nämlich am Material gespart wurde. Besonders die Fernbedienung (SmartKeypad) leidet unter diesem Sparkurs, da sie für das Gameplay recht oft benutzt wird.

Fotografen und Bildbearbeiter werden schon auf Grund des TN-Panels und der damit verbundenen Blickwinkelabhängigkeit das Gerät nicht als erste Wahl ansehen. Die schlechte Farbraumabdeckung ist nur ein zusätzliches KO-Kriterium für diese Käuferschicht.

Auf Grund mangelnder Einstellungsmöglichkeiten und der nicht optimalen Wiedergabe von Filmmaterial werden gelungene Videoabende wohl auch eher die Ausnahme sein, ganz zu schweigen von dem Glüheffekt (Glow) in dunklen Szenen, den wir eigentlich nur von IPS-Panels kennen.

Im Endeffekt ist der Philips 242G5DJEB ein Gaming-Monitor ohne wenn und aber. Für ambitionierte Hobbyspieler ist dieses Gerät eine gute Wahl und mit Sicherheit eine Überlegung wert, jedoch sollte man bedenken, dass dieser Monitor mit einem Straßenpreis von rund 350,00 Euro auch nicht als günstig anzusehen ist.

Somit bleibt abschließend festzustellen, dass MMD zwar hervorragende Ideen hat, diese aber nur unzureichend umgesetzt und so einen Technologievorsprung gegenüber der Konkurrenz leider verpasst. Hier wäre deutlich mehr drin gewesen.

Gesamturteil: BEFRIEDIGEND

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