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TESTBERICHT: Dell U3415W Teil 11


DVD und Video

Für HD-Zuspieler wie BD-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen stehen eine MHL-/HDMI-Schnittstelle und eine HDMI-2.0-Schnittstelle bereit. Der Ton wird entweder an die internen Lautsprecher oder aber über den Lautsprecherausgang weitergeleitet.

Der U3415W verfügt über verschiedene voreingestellte Modi, unter anderem auch einen Filmmodus, der aber mit 10000K viel zu kühl eingestellt ist, um Menschen gesund aussehen zu lassen. Ohne weitere Einstellungen vorzunehmen, stellt sich der Standardmodus mit einer Helligkeitskorrektur nach unten dann letztendlich als die optimalste Voreinstellung heraus.

Die Farben wirken natürlich und bieten gut durchzeichnete Bilder sowohl in den hellen als auch in den dunklen Passagen. Ist man davon nicht überzeugt, so wählt man "Farbeinstellungen" -> "Benutzerfarbe" -> "Farbton". Dort steht eine Sechs-Achsen-Farbeinstellung zur Verfügung, durch die jeder seine perfekten Einstellungen finden wird. Die Bildeinstellung 21:9 bei einem 16:9-Film hinterlässt einen guten Eindruck. Das Signal wird ordentlich hochgerechnet, so dass man keine merkwürdigen breitgezogenen Gesichter ertragen muss.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Bei den Bildeinstellungen "Automatische Skalierung" und "1:1" werden HD-Auflösungen und SD-Material automatisch mit dem richtigen Seitenverhältnis wiedergegeben. Wir haben dem U3415W mit einem HD-Tuner auch Material mit 1.080i und 576i zugespielt. Dieses konnte problemlos angeschaut werden. Die Zuspielung von Halbbildmaterial insbesondere mit 3:2-Kandenz bereiten dem Display Probleme, was sich durch Kammbildung und Zeilenflimmern äußert. Demnach ist kein Deinterlacer verbaut worden.

Material, das wir mit 24 Hz zuspielten, wurde automatisch mit 50 Hz ausgegeben. Bei erzwungener Vorgabe dieser Frequenz waren Filme problemlos anzuschauen. Mikroruckler gab es jedoch nur bei 50 Hz und 60 Hz nicht.

Overscan

Eine Overscan-Funktion bietet der U3415W nicht an.

Farbmodelle und Signallevel

Angebotene Farbmodelle sind RGB und YPbPr. Die Wahl des richtigen Farbmodells funktionierte automatisch. Sollte das einmal nicht so sein, so kann man diese Einstellung manuell vornehmen.


Bewertung
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818,70 €
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Der Dell U3415W überzeugt in vielerlei Hinsicht. Die ordentlichen ergonomischen Features lassen auch über einen längeren Zeitraum ein ermüdungsfreies Arbeiten zu. Einzig ein Pivotmodus ist nicht mit an Bord, was aber bei diesem breiten Bildschirm kein Wunder ist. Mechanik und Verarbeitung sind auf einem hervorragenden Level.

Anschlusstechnisch wird einiges geboten, inklusive HDMI 2.0, um auch für diese Schnittstelle genügend Datendurchsatz zu gewährleisten, die benötigt wird, um bei nativer Auflösung Material in 60 Hz ausgeben zu können. Zudem gibt es vier USB-3.0-Anschlüsse, wovon leider drei wohl nur als Dauerlösung für fest verbundene Geräte zum Einsatz kommen werden, da diese einfach sehr schlecht zu erreichen sind.

Hobbyfotografen ohne Kalibrierungsgerät sollten einen genaueren Blick auf den U3415W werfen. Bereits in den Werkseinstellungen werden 96 Prozent sRGB-Abdeckung geboten. Auch die Graubalance ist bereits ab Werk ordentlich. Helligkeitsverteilung und Farbreinheit in Bezug zur gesamten Panel-Fläche sind dafür nur Durchschnitt. Auch das Schwarzbild leidet unter der enormen Größe der Fläche. Besonders die Ecken sind davon betroffen.

Ein Videoabend kann aufgrund der guten Blickwinkelstabilität auch mit mehreren Leuten geplant werden. Sollten keine externen Lautsprecher vorhanden sein, so sind die internen Lautsprecher durchaus eine Lösung für genügsame Ohren. Das zurzeit noch exotische Seitenverhältnis von 21:9 ist eine interessante Alternative zum gewöhnlichen 16:9-Format. Um jedoch ein Kino-Feeling in 24 Hz zu erleben, muss dem Monitor diese Bildwiederholungsrate aufgezwungen werden.

Die Performance im Spielbetrieb ist gut. Zwar wirkt schneller Inhalt bisweilen etwas verwischt und unscharf, aber immer noch ordentlich spielbar. Die kurze Latenzzeit macht den U3415W zu einem spielbaren Display für schnelle Shooter, kann jedoch Performance-technisch nicht zu einem schnellen TN-Panel aufschließen. Das Modell punktet aber auch hier mit dem ungewöhnlichen Blickwinkel.

Abschließend bleibt zu sagen, dass Dell mit dem U3415W ein interessantes Gerät auf den Markt gebracht hat, dessen Format nicht alltäglich ist und eine gute Leistung abliefert.

Gesamturteil: GUT


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4 Kommentare vorhanden


Bin ein wenig überrascht über das noch so positive Urteil.

Hatte 2x einen u3415w im Haus und bei beidem waren Ausleuchtung in den Ecken mehr als bemerkbar, die bedienung der Touchtasten ein graus.

So sehr ich das Format 21:9 liebe, und dell den bis jetzt den attraktivsten curved im Angebot hat, solang nicht auch die Technischen Details stimmen kann ich nicht über diese Probleme hinwegsehen, nicht für 750€.
Dass er in diesem Teil des Tests nicht gut abgeschnitten hat kannst Du in der Bewertungstabelle erkennen, ansonsten ist der U3415W ein tolles Gerät und hat zurecht diese Bewertung erhalten.
Das 21:9-Format ist, meiner Meinung nach, die Zukunft - sehr angenehm für die Augen. Den Dell U3415W habe ich im Büro mit Office- und Grafik-Software getestet und bin von der riesigen Bildfläche und Detailschärfe begeistert. Der Preis ist absolut fair!
@Abtei hier wurde die Revision A01 getestet, was man auf dem Bild zur Ausleuchtung sehr klar erkennen kann. Diese fällt bei der Revision A01 deutlich besser aus, als bei A00.

Trotzdem bleibt verdient selbst A01 nur die Bewertung zur Ausleuchtung wie PRAD.de sie vergeben hat...

...ich hoffe ja noch auf eine A02. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wahrscheinlicher ist eher direkt ein U3416W.

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