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TESTBERICHT: ViewSonic VP2768 Teil 3


Bildqualität

Sowohl der Panel-Rahmen als auch die Oberfläche des Panels sind matt und wirksam entspiegelt. Seitlich einfallendes Licht oder auch ein Betrachter mit heller Kleidung erzeugt nur schwache Reflexionen auf dem Bildschirm.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein:

Bildmodus: Aus
Helligkeit: 100
Kontrast: 70
Gamma: 2,2
Farbtemperatur: Native
RGB: 100/92/96
Color-Gamut: Native
DUE Priority: k.A.
Schärfe: 50
Reaktionszeit: Standard

Diese Werte wurden für die nachfolgende Beurteilung bei Werkseinstellung verwendet.

Graustufen

Der Grauverlauf ist in der Werkseinstellung ausgezeichnet. Wir konnten weder Banding noch Farbschimmer ausmachen. Die hellsten Stufen sind vollständig zu erkennen, und die dunkelsten Stufen bis einschließlich Stufe 5. Auch die Blickwinkelstabilität fällt dabei sehr gut aus.

Graustufen des ViewSonic VP2768

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so, wie man es mit bloßem Auge bei komplett abgedunkeltem Raum sieht; hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Ausleuchtung des ViewSonic VP2768 bei normaler und verlängerter Belichtung

Die Ausleuchtung des ViewSonic VP2768 ist insgesamt sehr gut gelungen. Das schwarze Testbild wirkt sehr gleichmäßig – insbesondere, wenn man die Helligkeit auf eine sinnvolle Arbeitshelligkeit reduziert. Auffällig ist primär die etwas größere Einstrahlung in der Ecke links unten, die auch eine rötliche Einfärbung zeigt.

Bei extremeren Blickwinkeln hellt sich das Bild insgesamt in einem üblichen Rahmen auf. Auch die aus zentraler Sitzposition sichtbaren Einstrahlungen sind blickwinkelabhängig und verschwinden, wenn man direkt frontal auf diese Stellen schaut. Durch die dann extremeren Blickwinkel zu anderen Bildrändern verstärken sich natürlich dort die Aufhellungen.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus, als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder, als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des ViewSonic VP2768

Für die (Software-)Kalibrierung auf D65 waren nur minimale Anpassungen an den RGB-Reglern erforderlich. Die Werte für die Maximal- und Minimalhelligkeit sind daher zur Werkseinstellung identisch. Das ist natürlich auch ein Zeichen für die ausgezeichnete Werkskalibrierung von ViewSonic.

Die Maximalhelligkeit messen wir mit rund 339 cd/m². Das liegt nur 3 % unter der Herstellerangabe von 350 cd/m². Herunterregeln lässt sich die Helligkeit auf ein Minimum von 44 cd/m². Auch bei vollständiger Dunkelheit ist ein Arbeiten somit problemlos möglich.

Das Kontrastverhältnis des IPS-WLED-Panels gibt der Hersteller mit 1000:1 an. Gemäß unseren Messungen liegt es nach der Kalibrierung im Durchschnitt bei guten 931:1.

Bildhomogenität

Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (d. h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert. Die Wahrnehmungsschwelle für Helligkeitsunterschiede liegt bei etwa 10 %.

Helligkeitsverteilung und Farbhomogenität beim weißen Testbild

Die Helligkeitsverteilung ist mit einem Durchschnittswert von 8,78 % und einem Maximalwert von 21,41 % nur zufriedenstellend. Bei der Farbhomogenität dafür sehr gut. Die Maximalabweichung beträgt in der unteren linken Ecke 1,95 Delta C.

Auch subjektiv sind die Schwächen bei der Ausleuchtung durchaus sichtbar. Da aber andererseits nicht noch Farbtemperaturveränderungen dazukommen, ist das Display in vielen Anwendungsfällen durchaus gut zur Bildbearbeitung zu gebrauchen. Das hängt natürlich auch stark vom dem persönlichen Perfektions-Anspruch und den zu bearbeitenden Bildinhalten ab.

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