Posts by dirgro

    Wenn ich aber richtig informiert bin, dann soll doch alles was digital und hd ist nur noch verschlüsselt ausgegeben werden, oder?
    Dann würd das mit einfach HD-DVD-Player ans TFT via DVI anschließen aber auch nix, da der TFT mit dem Kopierschutz nix anfangen kann...
    Lasse mich aber inzwischen gerne eines besseren belehren, da ich die ganze Kopierschutzdiskussion in letzter Zeit nicht weiterverfolgt habe, weils einer Diskreminierung des Endanwenders gleichkommt, was die Industrie da plant(e)...

    Kontrast und Helligkeit lassen sich selbstverständlich getrennt regeln.
    Dir Regler dazu nennen sich Gain, jeweils für alle 3 Grundfarben getrennt. Die direkte Regelung des Kontrastes ist allerdings nur im Custommode möglich...

    Naja, also ich habe diesen Monitor jetzt fast schon, seitdem er herauskam. Und in meinem Testbericht gab es damals wie heute schon leichte, ich betone leichte! Kritik beim Thema Schwarzwert.
    Dieser ist wirklich sehr gut, aber es geht in jedem Falle noch dunkler. Perfekt ist er dort eben nicht, aber immernoch Spitze. Einen leichten Hang ins graue hat das Schwarz bei komplett abgedunkeltem Raum (so wie ich meine Filme am Eizo nunmal betrachte -> Kinoatmosphäre) schon. Und das auch bei stark reduzierter Helligkeit im OSD. Dennoch, der Schwarzwert bleibt wirklich sehr gut...


    Insofern habe ich die Vermutung, dass der Monitor des Fragestellers ganz zu Anfang dieses Threads in Ordnung ist. Es ist normal...

    Das klappt mit den von dir aufgeführten Geräten so nicht, da der Eizo "nur" über VGA und DVI Eingänge verfügt.


    Möchtest du ohne eingeschalteten Rechner mit dem Eizo fernsehen, dann musst du einen Receiver mit entsprechendem Ausgang kaufen. Für DVB-T gibt es z.B. diesen: "AVerTV DVB-T STB7"
    Der funktioniert bei meiner Freundin einwandfrei!


    Ansonsten bleibt nur, den PC mit einer TV-Karte auszustatten. Dann aber muss dieser natürlich eingeschaltet sein, um zu funktionieren.


    Theoretisch bleibt noch die Möglichkeit eine Wandlerbox, die deine TV-Signale aus den vorhandenen Receiver über Scart oder Composite (TV Out) in VGA Signale umwandelt mit denen dann wieder der Eizo klarkommt. Empfehlen würde ich das nicht, da der Qualitätsverlust deutlich ausfallen kann und die Geräte relativ teuer sind. Außerdem hat man dann wieder ein Gerät mehr eingeschaltet nur um fernzusehen...

    Der Fehler ist definitiv die zu hohe Bildwiederholfrequenz von 85Hz. Der Eizo kann über DVI nur 60Hz und über Analoganschluss 75Hz.
    Das muss irgendeine Einstellungssache mit deiner TV-Karte sein, die dort von 60Hz auf 85Hz die Graka umschaltet.

    Taktfrequenz der Graka mal deutlich verringern und schauen, ob der Absturz immer noch vorkommt. Ebenfalls würde ich vielleicht mal das ganze bei offenem Gehäuse durchführen um die Kühlung verbessern zu können.
    Auch ruhig andere Auflösungen probieren...


    Bei den internen Temperaturmessungen sind teils immer erhebliche Toleranzen drin. Und 75 Grad sind so oder so nicht ohne.


    Es hilft leider weiterhin nur versuchen durch try-and-error den Schädigen ausfindig zu machen...

    Mmmh...das klingt eigentlich klassisch nach einem Grafikkarten-Defekt, vermutlich wegen Überhitzung. Seltsame Muster auf dem Bildschirm, die nach einer gewissen Aufheiz-Zeit im Vollast 3D Betrieb erscheinen deuten stark darauf hin.
    Also entweder für bessere Belüftung sorgen oder gleich andere Grafikkarte nehmen, bzw. über try-and-error es mit einem anderen Bildschirm mit gleicher Auflösung nochmals probieren und schauen, ob der Fehler weiterhin so auftritt...


    Die Taktfrequenz deiner Graka interessiert das TFT recht wenig.
    Auch die Tatsache, dass du deinen PC "richtig" neustarten musst deutet für mich auf einen Fehler im PC selbst hin und nicht am Monitor.

    So ganz versteh ich dich nicht, aber soviel:


    Wenn du deinen 18 Zöller vorher mit 1024x768 betrieben hast, dann dürfte er das Bild ja auch formatfüllend dargestellt haben, oder? Das heißt, wenn du den Windows Desktop siehst, dann gibts keine schwarzen Streifen oben und unten. Wenn das der Fall war, dann hast du zwar eine Auflösung von 4:3 gehabt, die aber auf 5:4, welches nämlich das Seitenverhältnis des Monitors ist, gestreckt wurde. Dass heißt, dann auch, dass alle Bilder, die du gesehen hast in der Höhe leicht verzerrt weil gestreckt waren. Mir scheint, dass du dich daran gewöhnt hast. Deshalb nämlich erscheint dir der 19 Zöller, den du ja jetzt korrekt mit 1280x1024 betreibst jetzt in die Breite gestreckt. Dem ist aber nicht so! Jetzt ist alles in Ordnung und auch alle Bilder, die du daran bearbeitest werden jetzt mit dem korrekten Seitenverhältnis unverzerrt dargestellt. Für Bilder von einer Digitalkamera (Bildverhältnis 4:3!) beispielsweise würde es bei Vollbilddarstellung oben und unten kleine schwarze Ränder geben, dafür aber keine leichten Eierköpfe wie vorher...

    Ja die Neigungseinstellung geht in gewissen Grenzen!
    Einfach das Display oben links und unten rechts packen und nach vorne beziehungsweise hinten drücken und schon sollte sich der Neigungswinkel verstellen.
    Das geht zunächst recht zäh, aber keine Angst, der Monitor überlebts...

    Ja, ich hab mich da etwas schwammig ausgedrückt, aber Wurstdieb hats ja gleich richtig gedeutet...


    Der Logik zur Folge, kannst du nur das sehen, was auch dein Monitor anzeigt. Also, läuft er auf 75Hz, so baut dieser auch 75 Bilder in der Sekunde neu auf, nicht mehr und nicht weniger. Du siehst also auch nur 75 fps, ganz egal, ob deine Graka genau die 75 oder 100 oder 200 fps liefert.
    (Nur wenn die Graka weniger liefert, dann siehst du natürlich auch weniger Bilder sozusagen "aus dem Spiel" das du gerade spielst. Das hat natürlich keinen Einfluss auf die Bildwiederholfrequenz des Monitors. Ein paar Bilder sind quasi doppelt...)


    Also ein TFT wird, wie bereits geschrieben, auch nur 60 oder 75 fps darstellen können.
    Aber wie du ja jetzt schon siehst, waren dass gar nicht 100fps mit denen du gespielt hast, sonder 75, hat anscheinend ja auch gereicht...Damit kann ein jeder gut leben, alles andere is aufgeblasen...


    Gute Interpolation gibts z.B. bei Eizo, sonst siehe Testberichte hier auf Prad.de.

    Das mit den 100 Hz kannst du aber getrost vergessen...
    Die meisten TFTs können über DVI nur 60Hz, einige 75Hz, darüber ist mir z.Zt. nichts bekannt.
    Ich glaube es gab das ein oder andere Modell, das auch 85Hz unter bestimmten Umständen über den Analogeingang verarbeiten konnte...

    @ Sailor Moon:
    Klar hat der Scaler mehr Einfluss als die zur Verfügung stehenden Pixel, aber deshalb sprach ich ja auch von der mathematischen Theorie, quasi bei gleicher Scaler Qualität um das ganze Vergleichbar zu halten...


    Das die Scaler allerdings die um einen geraden Faktor geringeren Auflösungen nicht nutzen ist mir neu, wusst ich nich...

    Ja klar haben die die selbe Auflösung!
    Die Pixeldichte ist natürlich unterschiedlich -> Pixel des 17 Zöllers sind der Logik zur Folge also kleiner als beim 19 Zöller...
    Aus diesem Grunde kann eine minder gute Interpolation auf einem 17 Zöller etwas weniger stark ins Auge fallen und theoretisch besser wirken als auf einem größeren 19 Zöller, obwohl sie technisch schlechter ist...


    Außerdem ist es mathemathisch gesehen so, dass wenn man von hoch aufgelösten Displays auf kleinere Auflösungen herunterinterpoliert, es immer besser ist, mehr echte Pixel zur Interpolation zur Verfügung zu haben. So hat man einfach mehr Möglichkeiten (Pixel) das Bild optimal anzupassen (zu interpolieren). Deshalb ist das Ergebnis bei der Interpolation von 800x600 auf einem 1280x1024 Display im Normalfall besser weil exakter als die eines 1024x768 (15 Zoll TFT) Monitors. (Ausgenommen die Vergleichsfälle, wo die zu interpolierende Auflösung genau 1/2 oder gar 1/4 der nativen Auflösung ist, das wär dann Zufall...)

    Es geht hier gar nicht um den Kontrast.
    Kontrast ist der Quotient aus der maximalen Helligkeit und der minimalsten Helligkeit (besser: hellstem Weis und dunkelstem Schwarz), die der Monitor bei (einer!) optimalen Einstellung darstellen kann.


    Die TFTs mit hohen Kontrastwerten, sind idR. nicht heller als die anderen, sondern holen den hohen Kontrast bei Wiedergabe der dunklen Farbtöne heraus! Das ist ganz wichtig. Sie können Schwarz dunkler wiedergeben als andere TFTs mit niedrigerem Kontrast.
    Und die Wiedergabe dunkelster Farbtöne tut keinem in den Augen weh, selbst wenn das Umgebungslicht gleich null ist. Im Gegenteil, der hohe Kontrast führt wegen der besseren Auflösung der dunkleren Farbtöne gerade in düsterer Umgebung zu besserer Wiedergabe in diesen Farbbereichen.
    Das Stichwort ist hier ganz klar der "Schwarzwert", welcher nämlich eben dieser dunkelste Farbton ist, den der TFT wiedergeben kann.


    Wer die Datenblätter ein wenig studiert, stellt fest, dass alle TFTs bei ihrer maximalen Helligkeit so um die 250 cd/m² liegen. Das wiederum blendet natürlich im Dunkeln ordentlich, und zwar unabhängig von Kontrast.


    Wenn man sich all dies jetzt klargemacht hat, dann erkennt man auch, warum Monitor A mit 250cd/m² Helligkeit und 600:1 Kontrast, Monitor B mit 250cd/m² aber 1000:1 Kontrast unterlegen sein dürfte. Monitor B ist nicht heller als Monitor A, aber er kann dunklere Farbtöne klar besser darstellen!


    Theoretisch gerechnet sehen die Dinge so aus:
    Monitor A: 250:600=0,417 (=minimalste Helligkeit, tiefstes Schwarz)
    Monitor B: 250:1000=0,25 (=minimalste Helligkeit, tiefstes Schwarz)


    Man sieht also, dass das Schwarz bei Monitor A deutlich heller ausfällt, als bei Monitor B. Schwarz (und andere sehr dunkle Farbtöne) wird also gerade, wenn man in Dunkler Umgebung sitzt (da fällts dem menschlichen Auge schneller auf) klar schlechter wiedergegeben als auf dem höherkontrastierten Monitor B.


    Deshalb: Haben hochkontrastierte Monitore klare Vorteile! Das hat bei gleicher maximaler Helligkeit nichts mit Blendung zu tun. Die Helligkeit, nicht der Kontrast blendet!
    Außnahme sind natürlich Monitore die den hohen Kontrast durch Erhöhung der Helligkeit jenseits der 250, 300, 400 cd/m² holen.


    Achtung: Meine Aussagen sind teilweise relativ theoretisch! Das von den Herstellern angegebene maximale Kontrastverhältnis muss sich nicht unbedingt bei maximaler eingestellter Helligkeit ergeben, wie ich es in meinen Beispielen gerechnet habe. Das variiert deutlich. Aber gute Monitore behalten auch bei niedrigerer Helligkeit ihr optimales Kontrastverhältnis. Da hilft es nur Testberichte zu studieren...

    Nun, die Angabe der DPI, also zu Deutsch "Punkte pro Zoll" habe ich oben mit Sicherheit richtig umgerechnet.
    Da kommt der im Vergleich zu seiner Fläche nicht gerade hochaufgelöste 19 Zöller schon auf 86dpi. Es kann also unter keinen Umständen stimmen, dass kein Monitor mehr als 78 dpi darstellen kann. Das wär Quatsch.


    Gemeint ist damit und auch mit der Einstellmöglichkeit in Photoshop sicherlich etwas anderes! Es hat wohl entweder mit den PostScript Standarts zu tun, oder es wird als Umrechnungsfaktor benötigt, um z.B. die Ausgabegröße des Dokumentes am Bildschirm so anzuzeigen, wie es auch aus dem Drucker kommen würde...

    So ganz versteh ich dich mal wieder nicht, aber ich vermute du meinst dies:


    Die Pixeldichte, die ein Monitor maximal Darstellen kann, hängt, was die LCDs betrifft, von nativer Auflösung und Bilddiagonalen ab.
    Im Falle aller 19 Zoll Displays mit einer Auflösung von 1280x1024 Bildpunkten kommt man so auf eine in DPI umgerechnete Auflösung von 86,47 dpi.
    Nimmt z.B. ein 17 Zoll Display, welches ebenfalls mit 1280x1024 Bildpunkten arbeitet, so hat man auf grund der kleineren Diagonalen natürlich eine höhere Pixeldichte von 96,2 dpi.
    Allgemein kann man die Pixeldichte einfach berechnen: 2,54 dividiert durch den Punktabstand des Displays in cm.


    Bei der Röhre ist vorsicht geboten.
    Grundsätzlich errechnet sich auch hier die höchste Pixeldichte aus dem Punktabstand wie oben beschrieben.
    Nimmt man also einen 19 Zoll Sony Trinitron Röhren Monitor mit einem Punktabstand (in diesem Falle eigentlich Streifenabstand) von 0.025 cm als Beispiel, so kommt man auf eine Auflösung in DPI von 101,6 dpi.
    Das entspricht bei meinem Beispielmonitor einer Auflösung von 1463x1097 Bildpunkten.
    Man liest bei solchen Monitoren jedoch in den Datenblättern oft von maximalen Auflösungen jenseits der 1600x1200 Bildpunkten, die sie noch darstellen können, was einer höheren Pixeldichte entsprechen würde. Dies trifft jedoch nur auf die verarbeitende Elektronik zu! Die Röhre selbst kann, wie oben gezeigt, auf Grund des Punktabstandes nur echte 1463x1097 Bildpunkte 100% sauber voneinander getrennt darstellen. Höhere Auflösungen werden zwangsläufig matschig und unscharf dargestellt. Es gibt aber wesentlich feinere Röhrenmonitore als hier im Beispiel verwendet mit entsprechend feineren Masken und Punktabständen.


    Ergo: Wer also einen Monitor mit hoher Pixeldichte (dpi) sucht, der muss lediglich auf den Punktabstand achten, jedoch gilt gerade bei TFTs, dass mit steigender Pixeldichte die Schriften auch kleiner werden. Manch einem gar zu klein, so dass dann Maßnahmen wie die Vergrößerung der Schriften entgegen wirken müssen. Ein einfaches herunterschalten der Auflösung wie es bei der Röhre in diesem Falle möglich wäre ist beim TFT natürlich wegen der mäßigen Interpolation nicht zu empfehlen.

    @tom


    Jeder bessere Monitor lässt sich in den 3 Farbkanälen direkt getrennt Reglen, das ist für gehobene Ansprüche auch logisch so und es ist eigentlich kein Problem damit sauber umzugehen.
    Das was du da mit PowerStrip machst ist pure Schinderei, weil du damit nur die Ausgabe der Grafikkarte änderst und den Kontrast künstlich hoch oder runterregelst. Tust du dies, so schränkt sich automatisch der anzeigbare Farbraum ein! Damit verfälschst du das Bild, was unter Umständen zu Effekten, wie sichtbaren Streifen in Farbverläufen, führt.
    Das ist also gar keine so tolle Idee.


    @Andreas


    Gut, dass wir uns verstehen! :-)
    Ums nochmal zu sagen: Farbtemperatur und Gainregler sind untrennbar miteinander verknüpft! Solltest du also im Custommode den Gainregler benutzen ist der Farbtemperaturregler automatisch auf "aus"! Es geht nur die eine (über Farbtemperaturregler) oder andere (über Gainregler) Einstellmöglichkeit.


    Der Eizo kann den sRGB Farbraum, nach Testbericht nahezu komplett darstellen.
    Vom Adobe RGB Farbraum allerdings sind alle TFTs bis auf wenige High-End Ausnahmen, die auf der neuen LED-Hintergrundbeleuchtung basieren, weit weit entfernt! Das ist z. Zt. für den Heimbereich viel zu viel verlangt.
    Nachlesen kannst du das auf folgender Seite (Testbericht über NEC LCD mit LED-Backlight) unten: "http://tomshardware.thgweb.de/2005/11/17/erster_flachbildschirm_mit_led_backlight/page8.html"
    Du kannst dir ja mal den ganzen Test durchlesen, dürfte eventuell interessant für dich sein!


    Im übrigen kommt in Sachen Farbraum ein gewöhnlicher Röhrenmonitor auch nicht besser weg, siehe: "http://www.behardware.com/articles/570-2/lumileds-the-future-of-the-lcd.html"
    Der oberste Monitor ist übrigens wieder ein NEC mit LED-Backlight, was deutlich am Farbraum zu erkennen ist...