Test Acer B248Y: Business-Monitor mit Allround-Qualitäten
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Overdrive 60 Hz

60 Hz, Overdrive „Aus“

Bei ausgeschaltetem Overdrive messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel und den schnellsten Grauwechsel jeweils mit 12,4 ms. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 19,7 ms. Lediglich der CtC-Wert ist mit 22 ms etwas ausgeprägt.

Überschwinger sind keine zu beobachten, die Abstimmung ist sehr neutral. Für einen abgeschalteten Overdrive sind die Reaktionszeiten schon ganz passabel.

Das Schaltzeitendiagramm zeigt unter anderem, wie sich verschiedene Helligkeitssprünge addieren, wie schnell der Monitor in der Werkseinstellung im besten Fall reagiert und von welcher mittleren Reaktionszeit ausgegangen werden kann.

Diagramm 60 Hz (Overdrive „Aus“): passable Schaltzeiten
60 Hz (Overdrive „Aus“): passable Schaltzeiten
Diagramm 60 Hz (Overdrive „Aus“): keine Überschwinger
60 Hz (Overdrive „Aus“): keine Überschwinger

60 Hz, Overdrive „Normal“

In der Werkseinstellung „Normal“ werden die Schaltzeiten bereits recht effektiv verkürzt, ohne merkliche Überschwinger zu produzieren.

Den Schwarz-Weiß-Wechsel messen wir mit 13 ms und den schnellsten Grauwechsel mit 11,6 ms. Vor allem der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte reduziert sich auf jetzt 13,8 ms. Auch über den CtC-Wert von 9,2 ms kann man sich nicht mehr beklagen.

Diagramm 60 Hz (Overdrive „Normal“): flotte Schaltzeiten
60 Hz (Overdrive „Normal“): flotte Schaltzeiten
Diagramm 60 Hz (Overdrive „Normal“): minimale Überschwinger
60 Hz (Overdrive „Normal“): minimale Überschwinger

60 Hz, Overdrive „Extrem“

In der höchsten Stellung „Extrem“ kann der Acer B248Y noch einmal merklich zulegen. Den Schwarz-Weiß-Wechsel messen wir mit 12,2 ms und den schnellsten Grauwechsel mit 7,6 ms. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt schnelle 10,3 ms. Auch der CtC-Wert ist mit nur 5,2 ms sehr gut.

Im Gegenzug treten hier allerdings teils deutliche Überschwinger auf. Aus unserer Sicht bleiben sie aber in der Regel noch in einem akzeptablen Rahmen.

Diagramm 60 Hz (Overdrive „Extrem“): schnelle Schaltzeiten
60 Hz (Overdrive „Extrem“): schnelle Schaltzeiten
Diagramm 60 Hz (Overdrive „Extrem“): teils deutliche Überschwinger
60 Hz (Overdrive „Extrem“): teils deutliche Überschwinger

Overdrive 75 Hz

75 Hz, Overdrive „Aus“

Bei ausgeschaltetem Overdrive messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel und den schnellsten Grauwechsel jeweils mit 14,2 ms. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 20,5 ms. Lediglich der CtC-Wert fällt mit 17,6 ms etwas besser aus als bei 60 Hz. Alle anderen Werte sind minimal schlechter.

Überschwinger sind keine zu beobachten, die Abstimmung ist sehr neutral.

Diagramm 75 Hz (Overdrive „Aus“): passable Schaltzeiten
75 Hz (Overdrive „Aus“): passable Schaltzeiten
Diagramm 75 Hz (Overdrive „Aus“): keine Überschwinger
75 Hz (Overdrive „Aus“): keine Überschwinger

75 Hz, Overdrive „Normal“

In der Werkseinstellung „Normal“ wendet sich das Blatt minimal. Die Reaktionszeiten sind marginal besser als bei 60 Hz.

Den Schwarz-Weiß-Wechsel messen wir mit 12,8 ms und den schnellsten Grauwechsel mit 11,2 ms. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte bleibt wie gehabt auf 13,8 ms. Der CtC-Wert fällt mit 8,8 ms wiederum einen Tick besser aus.

Diagramm 75 Hz (Overdrive „Normal“): flotte Schaltzeiten
75 Hz (Overdrive „Normal“): flotte Schaltzeiten
Diagramm 75 Hz (Overdrive „Normal“): keine nennenswerten Überschwinger
75 Hz (Overdrive „Normal“): keine nennenswerten Überschwinger

75 Hz, Overdrive „Extrem“

Abgesehen vom Schwarz-Weiß-Wechsel (14 ms) erreicht der Acer B248Y in der höchsten Stellung „Extrem“ auch bei 75 Hz sehr gute Reaktionszeiten, die mit den Werten bei 60 Hz fast identisch sind.

Dabei treten zwar ebenfalls teils deutliche Überschwinger auf, die aber noch akzeptabel bleiben. Da sich bei 75 Hz der Input-Lag erwartungsgemäß deutlich verbessert (von 6,4 auf 3,6 ms), empfehlen wir, das Gerät generell bei 75 Hz zu betreiben. Für allgemeine Anwendungszwecke ist die Werkseinstellung optimal. Zum Spielen kann man getrost in die höchste Overdrive-Stufe schalten.

Diagramm 75 Hz (Overdrive „Extrem“): schnelle Schaltzeiten
75 Hz (Overdrive „Extrem“): schnelle Schaltzeiten
Diagramm 75 Hz (Overdrive „Extrem“): Teils deutliche Überschwinger
75 Hz (Overdrive „Extrem“): Teils deutliche Überschwinger

Netzdiagramme

In den folgenden Netzdiagrammen sehen Sie alle Messwerte zu den unterschiedlichen Helligkeitssprüngen unserer Messungen im Überblick. Im Idealfall würden sich die grünen und die roten Linien eng am Zentrum befinden. Jede Achse repräsentiert einen im Pegel und in der Dynamik definierten Helligkeitssprung des Monitors, gemessen über Lichtsensor und Oszilloskop.

Diagramm: 60 Hz, Overdrive "Aus"
60 Hz, Overdrive „Aus“
Diagramm: 75 Hz, Overdrive "Aus"
75 Hz, Overdrive „Aus“
Diagramm: 60 Hz, Overdrive "Normal"
60 Hz, Overdrive „Normal“
Diagramm: 75 Hz, Overdrive "Normal"
75 Hz, Overdrive „Normal“
Diagramm: 60 Hz, Overdrive "Extrem"
60 Hz, Overdrive „Extrem“
Diagramm: 75 Hz, Overdrive "Extrem"
75 Hz, Overdrive „Extrem“

Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Mit 75 Hz erreicht der Acer B248Y mit 3,6 ms eine sehr kurze Signalverzögerung. Die halbe mittlere Bildwechselzeit liegt bei 5,2 ms. Insgesamt macht das 8,8 ms. Der Büromonitor ist damit auch sehr gut zum Spielen geeignet – zumal er obendrein Adaptive Sync unterstützt.

Backlight

Die Hintergrundbeleuchtung des Acer B248Y leuchtet kontinuierlich. Der Vergleich im Diagramm zeigt: Sowohl bei voller als auch bei reduzierter Einstellung der Helligkeit wird der Lichtstrom nicht unterbrochen, wie das bei PWM-Backlights der Fall wäre. Somit ist der Bildschirm selbst bei reduzierter Helligkeit für längeres Arbeiten geeignet.

Diagramm: LED-Backlight mit kontinuierlicher Helligkeitsregelung
LED-Backlight mit kontinuierlicher Helligkeitsregelung

Sound

Zur Klangwiedergabe hat der Acer B248Y zwei Stereo-Lautsprecher an Bord. Sie haben je 2 Watt Ausgangsleistung. Damit könnte man eigentlich schon etwas anfangen. Der Lautstärkeregler steht ab Werk auf 70 %, dennoch bleiben die Klanggeber hier noch recht leise. Das Maximum auszureizen ist aber ohnehin nicht zu empfehlen, da sonst die Klangqualität leidet. Zur Wiedergabe von Systemklängen oder eher informativen Videos reichen die Lautsprecher aber durchaus.

Tonsignale können über alle Bildsignaleingänge entgegengenommen und über die integrierten Lautsprecher oder den Kopfhörerausgang wiedergegeben werden.

Stereo-Lautsprecher mit je 2 Watt
Stereo-Lautsprecher mit je 2 Watt

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