Test Acer Predator X25: Performance-Monster mit 360 Hz
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Bewertung

ab 749,00 €
4.2

SEHR GUT
6%
Predator X25 (Predator X25) 62,23 cm (24,5 Zoll) IPS Monitor Matt (DP, FHD 1920x1080, 1ms GTG, 360Hz, 400 Nits, Pivot, Höhenverstellbar, NVIDIA G-Sync)
(982 Kundenrezensionen)
799,00 €
Preis: 749,00 €
(Stand von: 05.08.2021 18:09 - Details
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Fazit

Der Acer Predator X25 kommt gegenüber seinen Vorgängern etwas verspielter daher und verfügt nun auch über ein großes LED-Lichtband im Bereich der Rückwand, das wahlweise komplett deaktiviert werden kann. Ansonsten wirkt das Display recht zurückhaltend. Verarbeitungstechnisch ist der Proband auf einem guten und ergonomisch auf einem sehr guten Level.

Aufgrund des eingesetzten IPS-Panels und der sehr guten Abstimmung ab Werk sind auch farbverbindliche Arbeiten im sRGB-Farbraum möglich. Die bereits sehr guten Grau- und Farbwerte werden durch eine Kalibrierung nicht verbessert und machen daher ein Kalibrierungsgerät zumindest in der ersten Zeit überflüssig. Die Farbreinheit des Panels liegt ebenfalls auf einem sehr hohen Niveau. Einzig bei den Helligkeitsabweichungen ist noch Luft nach oben, da hier nur ein befriedigendes Ergebnis erzielt wurde.

Durch die gute farbliche Abstimmung ab Werk macht auch das Filmschauen richtig Spaß, ohne dass erst an den Farbreglern herumgedreht werden muss, wenn man mit den sehr reduzierten Bildschirmdiagonalen leben kann. Eine gute Blickwinkelunabhängigkeit und die Möglichkeit, Filme bei 24 Hz genießen zu können, wird Cineasten erfreuen. An HDTV-Empfängern ist der Acer Predator X25 allerdings wenig brauchbar, da Interlaced-Signale ein unangenehmes Zittern des Bildes verursachen. Die obligatorische DisplayHDR-400-Zertifizierung hingegen ist natürlich uninteressant und bietet keinen Mehrwert.

Grundsätzlich ist der Acer Predator X25 aber für den Spielbetrieb gedacht und wird auch so beworben. In Sachen Leistung wird man derzeit nicht viele Displays finden, die mit diesem Performance-Monster mithalten können. Hier spielt ihm seine vergleichsweise geringe Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln zusätzlich in die Karten. Selbst moderne Mittelklasse-Grafikkarten können so ausreichend Frames produzieren, um eine hohe Aktualisierungsrate zu erreichen, die wiederum zu einem tollen, smoothen Gameplay führt – je nach Spiel müssen für Frameraten im 300er-Bereich jedoch massiv Grafikdetails heruntergeregelt werden. Bei wachsender Bildwiederholungsfrequenz steigert sich auch die Reaktionsfreudigkeit der Pixel, und man erreicht bereits ohne ULMB ein Bild mit sehr wenig Motion-Blur und einer enorm kurzen Gesamtlatenz. Das alles macht den Acer Predator X25 zu einem idealen Anzeigegerät für schnelle Ego-Shooter.

Mit einem Straßenpreis von rund 750 Euro ist der Acer Predator X25 allerdings kein Schnäppchen, doch gibt es noch nicht viele Geräte, die eine Aktualisierungsrate von 360 Hz erreichen. Hier befindet sich der Proband in etwa im preislichen Durchschnitt. Insgesamt richtet sich das Modell an ambitionierte Spieler oder Pro-Gamer und kann diesbezüglich voll überzeugen.

Testlogo Acer Predator X25

Hinweis in eigener Sache: PRAD erhielt den Predator X25 leihweise von Acer zu Testzwecken. Herstellerseitig gab es weder eine Einflussnahme auf den Testbericht noch eine Verpflichtung zur Veröffentlichung oder eine Verschwiegenheitsvereinbarung.

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