Test ASUS XG32VQR – Gaming-Monitor mit DisplayHDR 400
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Bewertung

ab 569,00 €
4

(GUT)

Fazit

Wenn es um die Verarbeitung geht, wird man bei einem ROG-Display nicht enttäuscht. Haptisch und mechanisch sind diese Monitore einfach eine Klasse für sich, auch wenn der Player-Style mit seinen vielen LEDs sehr polarisiert und für viele einfach „too much“ ist. In einer aktuellen PRAD-Umfrage geben lediglich 14 % der Teilnehmer (1232) an, dass ihnen die RGB-Beleuchtung wichtig oder sehr wichtig sei.

Als ein richtiger Allrounder stellt sich der ASUS ROG Strix XG32VQR erst nach einer Kalibrierung dar. Zwar verfügt das Display über eine sehr gute Abdeckung des sRGB-Farbraums, doch die Einstellungen ab Werk lassen zu wünschen übrig, was sich bereits ohne Messsonde erkennen lässt. Nach einer Kalibrierung kann man aber noch einiges an Neutralität der Farben und Grauwerte herausholen. Dann eignet sich das Gerät auch für Hobbyfotografen, die im sRGB-Farbraum ihre Bilder bearbeiten wollen.

Für einen Filmabend eignet sich der ASUS ROG Strix XG32VQR bedingt. Der Proband kann zwar mit einem guten Kontrastverhältnis aufwarten, doch das VA-Panel neigt in den Blickwinkeln zu einem gelblichen Bild. Daher sollte die Gruppe etwas kleiner sein. Auch mit einer 24-Hz-Wiedergabe kann der Monitor nicht dienen. Wird ihm HDR-Material zugespielt, kann das Display aber vom VA-Panel profitieren, da ein stärkeres Kontrastverhältnis vorherrscht.

Gaming mit dem ASUS ROG Strix XG32VQR macht richtig Laune. Zwar gehört das Panel nicht zu den allerschnellsten, ist aber noch so schnell, dass eine ordentliche Schärfe bei einem schnell bewegten Bild angezeigt wird. Auch FreeSync macht in Spielen einen sehr guten Eindruck und zeigt ein schön smoothes Bild. Wer über eine GeForce-Grafikkarte der neueren Generation verfügt, kann sich ebenfalls über die Synchronisation zwischen Monitor und Grafikkarte verlassen, wenn dies im Systemmenü aktiviert wurde. Leider ist kein ELMB („Extreme Low Motion Blur“) vorhanden, was Freunde schneller Shooter enttäuschen könnte.

Obwohl der ASUS „nur“ nach DisplayHDR 400 spezifiziert ist, machen kompatible Spiele richtig Spaß. Der HDR-Effekt zeigt sich durch das VA-Panel schon sehr ordentlich, kann aber an HDR600- oder HDR1000-Displays nicht heranreichen. „Local Dimming“ steht nicht zur Verfügung.

Der Preis von derzeit 599 € ist zwar nicht ohne, doch sein Vorgänger ohne HDR wird derzeit für 550 € angeboten. Wir finden diesen Aufpreis gerechtfertigt und würden uns daher für das neuere Gerät entscheiden.

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