Test ASUS XG32VQR – Gaming-Monitor mit DisplayHDR 400
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Technik

Betriebsgeräusche

Betriebsgeräusche wie Pfeifen oder Brummen sind auch bei speziellen Testbildern mit harten Kontrasten nicht hörbar. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 57 W 54,7 W
200 cd/m² < 43 W 24,6 W
140 cd/m² 20,7 W
Betrieb minimal 19,9 W
Energiespar­modus (Standby) < 0,5 W 0,5 W
Ausgeschaltet (Soft Off) < 0,5 W 0,3 W
Ausgeschaltet (Netzschalter)

Messwerte ohne zusätzliche Verbraucher (USB)

Mit einer Seitenlänge von 85 mm und einer Tiefe von 30 mm gehört das externe Netzteil zu den größeren. Es lässt sich durch das lange Kabel aber gut verstecken. Die Betriebstemperatur von 41 °C ist hier auch nicht problematisch.

Großes Netzteil des ASUS ROG Strix XG32VQR
Großes Netzteil des ASUS ROG Strix XG32VQR

Im Datenblatt wird kein maximaler Verbrauch genannt. Hier gibt das Energielabel Auskunft und nennt 57 Watt. Wir messen mit 54,7 Watt etwas weniger. Laut ASUS verbraucht das Gerät bei einer Helligkeit von 200 cd/m² weniger als 43 Watt. Wir messen bei dieser Helligkeit mit 24,6 Watt viel weniger. Bei einer Leuchtdichte von 140 cd/m² zeigt unser Messgerät 20,7 Watt, was sich zu einer sehr guten Effizienz von 1,80 cd/W errechnet. Der ASUS ROG Strix XG32VQR bleibt auch im Standby mit 0,5 Watt und beim Soft-off mit 0,3 Watt innerhalb der EU-Richtlinien.

Anschlüsse

Neben einer DisplayPort-Schnittstelle sind zwei HDMI-2.0-Anschlüsse verfügbar. So ist es möglich, auch an HDMI die Aktualisierungsrate von 144 Hz abzurufen. Peripheriegeräte können über die zwei USB-3.0-Ports verbunden werden. Für Kopfhörer ist ein 3,5-mm-Klinkenanschluss vorgesehen.

Anschlüsse des Asus XG32VQR
Anschlüsse

Bedienung

Die Bedienung des OSD-Menüs ist bei allen ROG-Monitoren gleich und wird über vier Tasten und einen Fünf-Wege-Joystick realisiert. Die Bedieneinheit ist mit der rechten Hand hinter dem Monitor zu erreichen. Diese Art der Bedienung des OSD-Menüs über einen Joystick hat sich bewährt und ist wohl die angenehmste Möglichkeit, da es sehr intuitiv ist.

Die Tastenbelegung unterhalb des Joysticks beginnt mit der Quit-Taste. Sie dient zum direkten Verlassen des Menüs und ist unverzichtbar für das Verlassen der einzelnen Tools aus dem GamePlus-Menü. Darunter befindet sich die Taste für die GamePlus-Toolbox, die auch nur darüber aktiviert werden kann und nicht über das Hauptmenü zu erreichen ist. Mit der Taste darunter kann direkt das GameVisual-Menü mit seinen vorkonfigurierten Bildmodi angewählt werden. Die unterste Taste dient als Power-Taste, schaltet das Gerät aus und kann via „Hauptmenü -> System-Einstellungen -> Ein-/Austastensperre“ gesperrt werden. So ist es nicht möglich, aus Versehen das Display auszuschalten, wenn eigentlich nur Einstellungen vorgenommen werden sollen.

Bewährt und praktisch: Die Bedieneinheit des OSD-Menüs mit Fünf-Wege-Joystick
Bewährt und praktisch: Die Bedieneinheit des OSD-Menüs mit Fünf-Wege-Joystick

Der Joystick kommt im Hauptmenü zum Einsatz und navigiert innerhalb des Menüs. Zusätzlich werden durch ihn Einstellungsebenen betreten und Einstellungen verändert. Die einzelnen Tasten haben hier keine Aufgabe mehr.

OSD

Das OSD-Menü kommt sehr modern und übersichtlich daher. Es verfügt über ein Spaltendesign, sodass man immer den Überblick behält, in welcher Einstellungsebene man sich gerade befindet. Die grundlegenden Einstellungen sind im oberen Bereich zusammengefasst und immer ersichtlich. Die Einstellungsmöglichkeiten sind mehr als ausreichend. Das OSD-Menü verfügt über sieben Kategorien, die sinnvoll zugeordnet sind. Da wir es mit einem Gaming-Display zu tun haben, interessieren wir uns für die möglichen Speicherplätze und die Konfigurierbarkeit der einzelnen Modi unter „GameVisual“.

Hauptmenü des ASUS ROG Strix XG32VQR mit acht vordefinierten Bildmodi
Hauptmenü des ASUS ROG Strix XG32VQR mit acht vordefinierten Bildmodi

Hier existieren acht Bildmodi, die bis auf den sRGB-Modus komplett in ihren Einstellungen veränderbar sind und selbige bis zum Reset erhalten. Mit den vier zusätzlichen Speicherplätzen unter „MyFavorite“ erhält man satte elf Speicherplätze, die in dieser Anzahl wohl nie benötigt werden.

GamePlus-Menü des ASUS ROG Strix XG32VQR
GamePlus-Menü des ASUS ROG Strix XG32VQR

Die für Spieler interessante Toolbox „GamePlus“ enthält die bereits bekannten Funktionen:

Fadenkreuz

Mit diesem Tool lässt sich ein Target-Overlay auf drei verschiedene Arten in den Farben Grün oder Rot auf dem Display anzeigen. Mit dem Joystick ist es möglich, das gewählte Target auf dem Panel frei verschieben.

Timer

Platziert einen Echtzeit-Timer von 30, 40, 50, 60 oder 90 Minuten auf dem Bildschirm. Diese Funktion ist interessant für Echtzeitstrategiespiele. Der Timer lässt sich durch den Joystick frei auf dem Display verschieben.

fps-Zähler

Zeigt die aktuell anliegende Aktualisierungsrate des Monitors auf dem Display an. Mithilfe des Joysticks lässt sich der Zähler frei auf dem Display verschieben.

Anzeigeausrichtung

Findet Anwendung im Multi-Display-Betrieb, um mehrere Anzeigen zueinander auszurichten.
Die weiteren spielrelevanten Einstellungsmöglichkeiten sind unter „Bildeinrichtung“ zusammengefasst. Hier sind natürlich die Overdrive- und die FreeSync-Einstellungen vorhanden. ELMB („Extreme Low Motion Blur“) sucht man allerdings vergeblich. Diese Funktion ahmt alte CRT-Monitore nach und verringert durch BFI („Black Frame Injection“) die Bewegungsunschärfe. Dadurch ist sie besonders bei Freunden schneller Shooter beliebt.

Spieleinstellungsebene des ASUS ROG Strix XG32VQR
Spieleinstellungsebene des ASUS ROG Strix XG32VQR

Da der ASUS ROG Strix XG32VQR unterhalb des Tragarmes und auf der Rückseite über Beleuchtungseffekte mittels eingebauter LEDs verfügt, können diese über das Systemmenü gesteuert werden.

Unterhalb des Monitor-Arms kann das ROG-Logo mittels der Projektionsabdeckung auf den Untergrund projiziert werden. Dies ist über drei Helligkeitsstufen möglich. Über die beiliegenden Projektionsfolien lassen sich auch eigene Logos entwerfen.

Unterhalb des Monitor-Arms können Logos auf den Untergrund projiziert werden
Unterhalb des Monitor-Arms können Logos auf den Untergrund projiziert werden

Auch die Rückseite verfügt über Beleuchtungseffekte, die über „Systemeinstellungen -> Aura-RGB“ in Beleuchtungsart und Farbe eingestellt werden können.

Die Rückseite verfügt über einen beleuchteten Ring, der vielfältig beleuchtet werden kann
Die Rückseite verfügt über einen beleuchteten Ring, der vielfältig beleuchtet werden kann

Verfügt man über Bauteile am Computer, die Aura-Sync-kompatibel sind, ist es über die auf der CD-ROM enthaltene Software Aura Sync möglich, die vorhandenen Bauteile miteinander zu synchronisieren. Hier muss im Systemmenü die Funktion „Aura-Sync“ aktiviert werden.

Aura-Software steuert und synchronisiert die Leuchteffekte zwischen Computer und Monitor
Aura-Software steuert und synchronisiert die Leuchteffekte zwischen Computer und Monitor

Insgesamt erhält man ein sehr einfach zu steuerndes OSD-Menü, das im Umfang der Möglichkeiten sehr vielfältig ist.

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