Test BenQ BL3201PT: ausgezeichneter 32 Zoll UHD-Monitor
8/8

1
13806

Bewertung

Keine Angaben
4.4

(GUT)

Fazit

Der BenQ BL3201PT fällt in unserem Test als gutes Allround-Gerät auf. Er besitzt ein stabiles, ansprechendes Gehäuses, welches viele Verstellmöglichkeiten anbietet, einen vergleichsweise geringen Stromverbrauch und mit der kabelgebundenen Fernbedienung eine nützliche Hilfe zur Einstellung des Gerätes.

Ein hoher Kontrast und eine sRGB-Farbraumabdeckung von 99 Prozent machen ihn zusammen mit der guten Ausleuchtung und der Homogenität bei der Farbreinheit auch für die Bildbearbeitung interessant. Bei der Helligkeitsverteilung müssen dagegen Abstriche gemacht werden, und nach der Kalibrierung muss zudem mit einer leicht erhöhten Abweichung bei den Blauwerten gelebt werden können. Im Amateurbereich sollten beide Eigenschaften aber problemlos zu akzeptieren sein.

Das Gerät besitzt zudem eine schnelle Reaktionszeit und eine niedrige Latenzzeit, so dass auch Spieler Freude daran haben werden. Hardcore-Gamer werden aber wohl den 120/144-Hz-Modus vermissen. Aufgrund der ebenfalls guten Interpolationsleistung kann das Gerät Gelegenheitsspielern uneingeschränkt empfohlen werden.

Aufgrund der Größe und des 16:9-Formats ist das Gerät auch für die Betrachtung von Filmen gut geeignet. Verzichtet werden muss allerdings auf eine Wiedergabe mit 24 Hz. Vorhanden ist dafür ein PiP-/PbP-Modus, der aber nur mit Grundfunktionen ausgestattet wurde.

Anwender, die ein Allround-Gerät suchen, kommen bei dem Gerät voll auf ihre Kosten, da es alle Bereiche gut abdecken kann und nur mit geringen Schwächen gelebt werden muss. Es ist zudem aktuell eines der günstigsten Modelle mit 32 Zoll und UHD-Auflösung auf dem Markt. Leider verpasst der BenQ BL3201PT durch die schlechte Helligkeitsverteilung ein „sehr gut“ bei der Endwertung.

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1 KOMMENTAR

  1. Die Angabe 97 Watt stammt wohl aus dem deutschen Datenblatt und ist offensichlich ein Zahlendreher, denn im englischen Datenblatt und auf allen BenQ-Internetseiten ist unter „Spezifikation“ 79 Watt angegeben. Dieser Wert ist dann schon praxisnah, denn er beinhaltet wohl auch den sonstigen Leistungsbedarf (2x 5 W Lautsprecher, USB etc.).

    Die Darstellung der Blickwinkelempfindlichkeit in Bild und Hands-on-Film widersprechen sich. Im Film ist keine Abhängigkeit zu erkennen.
    Der Grund dürfte sein, dass die Filmkamera mit variabler Belichtungszeit eingestellt war. Dieses erkennt man daran, dass beim größten Blickwinkel der zuvor schwarze Hintergrund bräunlich wird – eine Folge der Belichtungszeitregelung wegen größer gewordener Schwarzfläche.

    Kann man auch anderen Hands-on-Filmen in dieser Hinsicht kein Vertrauen schenken?

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