Test Monitor Asus MG24UQ
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Optik und Mechanik – Teil 2

Die seitliche Drehung ist bis zu 60 Grad zu jeder Seite möglich. Auch ein Pivot-Modus ist vorhanden, um eine bessere Lesbarkeit von langen Dokumenten zu erreichen.

Asus Mg24uq Monitor Pivot Vorne
Asus Mg24uq Monitor Pivot Hinten
Der ASUS MG24UQ in Pivot-Stellung

Betrachtet man sich den ASUS MG24UQ nun ein wenig, wirkt das Design eher minimalistisch mit sehr wenig Effekthascherei. Zwar erinnert die Bodenplatte, insbesondere der Bereich nahe des Swivel-Gelenks, an die ROG-Swift-Reihe, wirkt allerdings sehr viel zurückhaltender. Auch die Rückseite kommt sehr nüchtern rüber. Puristen wird dieses Design gefälliger erscheinen.

Die Verarbeitung ist auf sehr hohem Niveau, da alle Spaltmaße übereinstimmen und das Panel sauber eingepasst wurde. Auch die Haptik ist sehr wertig. Die beweglichen Teile laufen über einen geringen Widerstand allesamt sehr ruhig und sauber.

Asus Mg24uq Monitor Vorne
Design des ASUS MG24UQ

Technik

Betriebsgeräusch

Unerwünschte Nebengeräusche wie hochfrequentes Pfeifen oder Brummen sind auch bei speziellen Testbildern mit harten Kontrasten nicht zu hören. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

Hersteller Gemessen
Betrieb maximal < 49,3 W 31,6 W
Betrieb typisch
140 cd/m² 20,0 W
Betrieb minimal 12,6 W
Energiesparmodus (Stand-by) < 0,5 W 0,3 W
Ausgeschaltet (Soft-off) < 0,5 W 0,2 W

 

ASUS gibt einen maximalen Stromverbrauch von weniger als 49,3 Watt an. Unser Messgerät zeigt bei der maximalen Leuchtdichte 31,6 Watt an. Bei 140 cd/m² messen wir genau 20 Watt, was einer befriedigenden Effizienz von 1,1 cd/W entspricht. Im Stand-by-Betrieb benötigt das Display noch 0,3 Watt. Stellt man den Monitor am Power-Knopf aus, sinkt der Verbrauch nochmals auf 0,2 Watt. Damit werden die EU-Richtlinien eingehalten. Eine Taste, um den Monitor vom Stromnetz zu trennen, existiert nicht.

Bei dieser Berechnung ist uns aufgefallen, dass auf der Produkt-Webseite ein Fehler bezüglich der Pixeldichte besteht. ASUS stellt den MG24UQ mit einer Pixeldichte von 157 ppi unter den Scheffel, da es rechnerisch 187 ppi sind.

Anschlüsse

Anschlusstechnisch ist der MG24UQ löblicherweise schon für die Zukunft gerüstet. Neben der üblichen DisplayPort-Schnittstelle mit der Spezifikation 1.2, die ausreichend bis zu einer Auflösung von 4096 x 2560 Pixeln ist, stehen zwei HDMI-Anschlüsse mit der Spezifikation 1.4 sowie ein HDMI-2.0-Anschluss zur Verfügung, über den 4K-Inhalte mit 60 Hz wiedergegeben werden können.

Bis dato ist zwar noch keine AMD-Grafikkarte mit HDMI 2.0 erhältlich, was sich allerdings noch in 2016 ändern soll. Eine Vielzahl von BD-Playern unterstützt diesen Standard allerdings schon. Auch NVIDIA-Grafikkarten ab GTX 960 verfügen ebenfalls über HDMI 2.0, haben allerdings wenig Sinn bei diesem Monitor aufgrund der FreeSync-Funktionalität, die NVIDIA wiederum nicht unterstützt. Zusätzlich steht noch ein Kopfhörerausgang für 3,5-mm-Klinkenstecker zur Verfügung. Insgesamt eine tolle Auswahl, so dass man nicht ständig mit Kabelwechseln beschäftigt ist, wenn ein anderes Gerät zum Einsatz kommen soll.

Asus Mg24uq Monitor Anschluesse
Zukunftsorientiert ausgestattet mit HDMI 2.0

Bedienung

Das OSD-Menü wird durch fünf mechanische Tasten und einen Fünf-Wege-Joystick gesteuert, die sich auf der rechten hinteren Seite befinden und vertikal angeordnet sind. In Verlängerung zu den Tasten befinden sich auf dem rechten Rahmen in der Front die dazugehörigen Symbole. Dass diese schon bei etwas schlechteren Lichtverhältnissen nicht mehr ordentlich zu erkennen sind, ist kein Beinbruch, da die Funktionen direkt daneben auf dem Display angezeigt werden.

Asus Mg24uq Monitor Osd Beschriftung
Asus Mg24uq Monitor Tasten
Die Tasten befinden sich hinter dem Monitor

Das Bedienkonzept ist sehr gut gelöst, da einzig der Joystick benötigt wird, um sich durch das Menü zu bewegen und Einstellungen zu ändern. Die Tasten 2 bis 4 von oben dienen als Hotkeys für die „Eingangswahl“, die Spielergänzungs-Tools unter „GamePlus“ und die verschiedenen Bild-Presets unter „GameVisual“. Die oberste Taste dient zum Verlassen des Menüs, die unterste Taste schaltet den Monitor aus. Hier hat ASUS anscheinend zugehört, da bereits bei den anderen Modellen mit dieser Tastenanordnung das versehentliche Ausschalten ein großes Ärgernis war. Nun existiert im OSD-Menü eine Sperrfunktion für den Power-Button.

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