Test Monitor Asus PG348Q
8/8

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Overscan

Diese Funktion bietet das Gerät nicht an.

Farbmodelle und Signallevel

Eine Anpassung des Signallevels war nicht möglich, jedoch wurde am PC und an HD-Zuspielern automatisch das richtige Farbmodell gewählt.

Bewertung

ab 836,61 €
4

(GUT)

Fazit

Das neueste Modell der ROG-Swift-Reihe kommt sehr imposant daher. Anders als seine Vorgänger, die noch über das herkömmliche 16:9-Seitenverhältnis verfügen, folgt ASUS dem aktuellen Trend und spendierte dem ASUS PG348Q ein riesiges 34-Zoll-Panel im 21:9-Format. Auch das Design wurde vollkommen neu gestaltet und kommt noch futuristischer rüber, als bei den Vorgängern. Das wird nicht jedem gefallen, aber die Zielgruppe dürfte auch nicht allzu groß ausfallen, sondern richtet sich an diejenigen, die sehr viel Geld für E-Sport ausgeben. Denn man muss sich darüber im Klaren sein, dass es alleine mit dem Monitor nicht getan ist. Um das 3440 x 1440 auflösende „Pixelmonster“ zu betreiben und die angestrebten 100 Hz zu erreichen, wird bereits im Handbuch darauf hingewiesen, dass eine Grafikkarte vom Kaliber GeForce GTX 980 Ti Pflicht ist. Das weitere System sollte eine gewisse Grundleistung ebenfalls nicht unterschreiten.

Neben einer hervorragenden Verarbeitung verfügt das Display auch über umfangreiche ergonomische Funktionen. Einzig ein Pivot-Modus ist aufgrund der enormen Breite des Panels nicht an Bord.

Durch die 99-prozentige Abdeckung des sRGB-Farbraums ist der ASUS PG348Q auch für die EBV interessant. Aber um farbverbindliche Arbeiten auszuführen, sollte das Display durch die etwas zu hohen Abweichungen in den bunten Farben kalibriert werden. Die ungleichmäßige Helligkeitsverteilung bekommt man damit jedoch auch nicht ausgebügelt, deswegen können wir hier auch nur eine bedingte Empfehlung aussprechen.

Angeschlossen per HDMI an HD-Geräten liefert das Display keine gute Leistung ab. Halbbildmaterial wird einzig in der effektiven Auflösung von 1920 x 540 angezeigt und ist deswegen an HDTV-Empfängern eine schlechte Wahl. Auch eine 24-Hz-Wiedergabe von Filmen ist nicht möglich, was Cineasten enttäuschen dürfte. Zudem fällt die Schwarzbilddarstellung sogar in einem nicht abgedunkelten Raum auf. Einzig die gute Blickwinkelstabilität lädt zu einem Videoabend ein.

Spieltechnisch macht der ASUS PG348Q einen tollen Eindruck, und dafür wurde er schließlich auch geschaffen. Werden die angestrebten 100 Hz erreicht, macht das Spiel natürlich durch die flüssigere Darstellung als bei 60 Hz noch mehr Spaß. Dabei verrichtet das G-Sync-Modul wie gewohnt einen guten Job und bewahrt das Bild vor Störungen. Es sollte allerdings die höchste Overdrive-Einstellung gemieden werden, um ein tadelloses Bild zu erhalten.

Insgesamt ist der ASUS ROG Swift ein gutes Spielgerät, das mit einem aktuellen Straßenpreis von rund 1.300 € allerdings nicht ganz günstig ist.

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