Test Monitor Asus PG348Q
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Unser System ist wie folgt zusammengestellt:

CPU: Intel Core i7-3820 @ 3,60 GHz
RAM: 16 GB
Festplatte: Samsung SSD 850 Evo 500GB
Grafikkarte: GeForce GTX 980 Ti STRIX
BS: Windows 10 64 Bit

Wir mussten bei „DiRT Rally“ etwas von den maximalen Einstellungen herunternehmen, um auf 100 Hz zu gelangen. Bei Spielen wie z. B. Crisis 3 wird es selbst bei solch einem System schwer werden, bei anständigen Settings auf 70 Hz zu kommen.

Alleine schon das Superwide-Display bietet sich natürlich als ultimatives Gaming-Display an und garantiert schon deswegen jede Menge Spielspaß. Doch sogar neuere Spiele erreichen hier oft nicht einen weiteren Blickwinkel, sondern strecken das Bild einfach auf diese Dimensionen. Wer also sichergehen will, dass ein Spiel auch den erweiterten Blickwinkel unterstützt, sollte sich vorher dahingehend informieren.

Spiel „DiRT Rally“

Die bestmögliche Einstellung im 100-Hz-Bereich erreicht man mit der Overdrive-Einstellung „Normal“ Hier sehen wir ein einwandfreies Bild, das weder unter Bewegungsartefakten noch unter einer Koronabildung leidet. In der Overdrive-Einstellung „Extreme“ erlebt man bei Kurvenfahrten immer wieder einen Helligkeitssprung, der sich in einer Art Aufblitzen äußert, wenn das Bild plötzlich in eine Richtung beschleunigt wird. Zusätzlich entsteht an kontrastreichen Objektkanten auch hier eine Korona. Sicherlich bleibt das Display so noch spielbar und das Problem wird bei Ego-Shooter-Titeln nicht so extrem auffallen. Der Spaßfaktor bei Rennsimulationen hängt allerdings extrem vom Realismus des Bildes ab und stört hier umso mehr.

Asus Pg348q Monitor Korona
Nicht unerheblicher Koronaeffekt bei 100 Hz und Overdrive „Extreme“

G-Sync

Das G-Sync-Modul macht seine Arbeit absolut zuverlässig. Dafür haben wir einige Tearing-lastige Spiele angespielt und konnten uns davon überzeugen, dass der übliche Zeilenversatz vollkommen eliminiert wird.

GamePlus

Wie bereits bei den anderen ROG-Swift-Displays existieren auch hier die kleinen Helferlein mit den Target-Overlays, die sich in zwei Arten in jeweils Rot oder Grün auf dem Display einblenden lassen. Es soll denjenigen helfen, die damit beginnen, Ego-Shooter zu spielen, um ein Gefühl für die Zielerfassung zu erhalten.

Asus Pg348q Monitor Crosshair
Target-Overlays für Ego-Shooter-Neulinge

Die Timer-Funktion ist interessant für Echtzeit-Strategiespiele, um Fristen im Überblick zu halten. Der Timer ist einstellbar bei 30, 40, 50, 60 und 90 Minuten.

Asus Pg348q Monitor Timer
So verstreichen Fristen nicht unbemerkt

Zusätzlich besteht noch durch den fps-Counter die Möglichkeit, die tatsächliche Aktualisierungsrate des Monitors rechts oben in der Ecke anzeigen zu lassen.

Asus Pg348q Monitor Counter
Die Aktualisierungsrate des Monitors immer im Blick

Sound

Der ASUS PG348Q verfügt über zwei Boxen mit jeweils 2 Watt Ausgangsleistung. Sie strahlen durch die kleinen Öffnungen auf der unteren Rückseite ab und verfügen über einen erstaunlich guten Sound mit ordentlicher Basswiedergabe, wenn man die Größe bedenkt. Als Notlösung sind sie durchaus zu gebrauchen.

Asus Pg348q Monitor Lautsprecher
Die internen Boxen sind als Notlösung durchaus eine Wahl

DVD und Video

Der ASUS PG348Q verfügt neben der DisplayPort-Schnittstelle noch über einen HDMI-Anschluss, über den HD-Zuspieler wie BD-Player, Spielekonsolen oder HDTV-Empfänger angeschlossen werden können. Der Ton wird entweder an die internen Lautsprecher oder, wenn angeschlossen, an die Kopfhörerbuchse weitergeleitet.

Unter GameVisual befindet sich auch ein Kinomodus, der sich allerdings mit kühlen 9300 K nicht dazu eignet, Hautfarben so darzustellen, dass Menschen gesund aussehen. Die besten Ergebnisse erzielt man bereits in den Werkseinstellungen bei verminderter Helligkeit von etwa 40 bis 50 Prozent. So erhält man durch die gute Abstimmung ab Werk ein Bild mit kräftigen, aber nicht zu knalligen Farben, bei guter Durchzeichnung in hellen und dunklen Passagen.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Aufgrund der Tatsache, dass es keine Möglichkeit gibt, auf das Bildformat Einfluss zu nehmen, müssen diese Einstellungen über das Quellgerät erfolgen. Bei der Bildvorwahl „Automatisch“ am Quellgerät wählt der ASUS PG348Q aber auch so das richtige Format. HD-Auflösungen werden seitengerecht auf die volle Panel-Höhe gebracht, wobei natürlich Trauerränder an den Seiten zu sehen sind. SD-Auflösungen werden ebenfalls seitengerecht in einem Fenster angezeigt. Laut Handbuch unterstützt das Display keine Interlaced-Signale. Wir haben dem ASUS PG348Q trotzdem Material in 1080i zugespielt und sind etwas überrascht, da das Display überfordert ist und einfach die effektive Auflösung von 1920 x 540 Pixel ausgibt. Damit können wir uns weitere Tests sparen, ob ein Deinterlacer verbaut wurde.

Asus Pg348q Monitor 1080i
Halbbildmaterial wird in der effektiven Auflösung wiedergegeben

Obwohl der Monitor durch das G-Sync-Modul mit variablen Aktualisierungsraten zurechtkommt, weigert sich das Gerät, dies auch außerhalb des Spielbetriebs zuzulassen. Material von HD-Zuspielern an HDMI wird mit 50 Hz wiedergegeben.

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