Test Monitor BenQ E2400HD
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Unterstützte Farbmodelle und HDMI-Blacklevel

Der BenQ E2400HD ist am HDMI-Eingang sehr flexibel. Neben RGB (4:4:4) wird auch YCbCr (4:4:4 und 4:2:2) problemlos akzeptiert. Im digitalen Consumer-Videobereich (DVD, Blu-ray, HD-DVD, DVB) wird mit YCbCr 4:2:0 gearbeitet. Mit einer Zuspielung in YCbCr 4:2:2 ist man, zumindest in der Theorie, sehr nah am originären Signal.

Benq E2400hd Monitor Benq E2400hd Videolevel
Test des korrekten Videolevels am BenQ E2400HD

Die Wichtigkeit des korrekt abgestimmten Videolevels in der Zuspielung wird gerne unterschätzt, dabei ist das ein entscheidendes Kriterium für die korrekte Darstellung. Kommt es hier zu Abstimmungsproblemen, führt dies entweder zu einem stark reduzierten Tonwertumfang oder einem ausgewaschenen, matten Bild ohne volles Weiß und Schwarz.

Bei einer Zuspielung in RGB per HDMI geht der Bildschirm von PC-Leveln aus (Wertebereich pro Kanal von 0-255). Bei Zuspielung in YCbCr werden Videolevel erwartet (Wertebereich pro Kanal von 16-235). Damit ist aus unserer Sicht eine sinnvolle und praxistaugliche Lösung für die Nutzung des HDMI Eingangs gefunden, die eine Nutzung ohne Einschränkungen erlaubt. In RGB wird man meist vom PC aus zuspielen. Hier ist, abseits der Videowiedergabe, der volle Tonwertumfang wichtig.

Bewertung

Bildstabilität:
(digital)
(analog)
Blickwinkelabhängigkeit:
Kontrasthöhe:
Farbraum:
Subjektiver Bildeindruck:
Graustufenauflösung:
Helligkeitsverteilung:
Interpoliertes Bild:
Gehäuseverarbeitung und Mechanik:
Bedienung/OSD:
Geeignet für Gelegenheitsspieler:
Geeignet für Hardcorespieler:
Geeignet für DVD/Video:
Preis [incl. MWSt. in Euro]: Keine Angaben
4.1

(GUT)

Technische Spezifikationen: BenQ E2400HD

Fazit

Der BenQ E2400HD ist ein gelungener Allrounder, der im Multimedia-Bereich sein Haupteinsatzgebiet findet, aber auch für schnelle Spiele bestens geeignet ist. Ergonomisch kocht der 24-Zoller leider auf absoluter Sparflamme. Eine seitliche Drehfunktion, eine Höhenverstellung oder gar Pivotfunktion sucht man vergeblich.

Sehr positiv ist die gute Werksabstimmung im „Standard“- und „sRGB“-Modus. Auch ohne Kalibrierung ist ein Arbeiten im sRGB-Farbraum problemlos möglich. Die gute Abstimmung bereits ab Werk wirkt sich auch auf die subjektiv gute Bildqualität aus. Von minimalen Schwächen in der Homogenität abgesehen, weiß der BenQ E2400HD zu überzeugen.

Die Verarbeitung von Videosignalen gelingt in den meisten Bereichen gut. Überrascht hat uns das korrekte Film-Mode Deinterlacing bei Zuspielung in 1080i50 (2:2) und 1080i60 (3:2).

Bei der seitengerechten Interpolation ist die Beschränkung auf 16:9 und 4:3 Signale sehr unglücklich. 5:4 und 16:10 Signale können nicht korrekt dargestellt werden. Eine 1:1 Darstellung fehlt zudem komplett. Da aktuelle Spiele aber in der Auswahl der Auflösung sehr flexibel sind, ist das keine wirkliche Katastrophe.

Wirklich störend ist das Summen des Inverters bei Helligkeiten unter 80 Prozent. Gerade das Thema Betriebsgeräusch eines LCD-Monitors steht bei vielen Nutzern an erster Stelle. Insbesondere Silent-PC-Besitzer könnten sich gestört fühlen.

Unter Berücksichtigung der gesamten Leistung, hat sich der BenQ E2400HD eine gute Wertung allerdings redlich verdient. Der Straßenpreis um 300,00 Euro ist für die gebotene Leistung mehr als angemessen.

Testlogo BenQ E2400HD

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