Test Monitor BenQ PD3200U
6/6

2
44305

Bewertung

ab 661,90 €
4.1

(GUT)

Fazit

Zweifellos hat der BenQ PD3200U auf der Habenseite eine Menge zu bieten. Die Kernfunktionen meistert er fast alle mit Bravour. Bereits ab Werk kommt er mit neutralen Graustufen und einem ausgezeichnet abgestimmten sRGB-Modus. Kontrast und Blickwinkelneutralität sind ebenfalls erstklassig. Im Office-Einsatz kann er daher nahezu uneingeschränkt mit seiner 4K-Schärfe und dem Platzangebot der riesigen Display-Fläche begeistern. Zusammen mit der sehr guten Ausleuchtung eignet er sich auch hervorragend für Foto- und Videovorführungen in größerer Runde.

Hauptzielgruppe sind laut BenQ aber professionelle Designer der Bereiche CAD/CAM, Animation sowie Video- und Bildbearbeitung. Während die Defizite der Helligkeitsverteilung bei der Erstellung von Konstruktionsplänen vermutlich kaum eine Rolle spielen, ist das andererseits bei der schnellen visuellen Beurteilung eines korrekt vor Weiß freigestellten Bildes schon der Fall. Auch arbeitet das Gerät nicht geräuschlos, was den einen oder anderen Nutzer stören könnte.

Das sind aber die einzigen beiden Kritikpunkte. Auf der Habenseite kommt dagegen noch viel mehr dazu. Verarbeitung und Bedienung sind gut, die Balance aus Leichtgängigkeit und Stabilität bei den Ergonomiefunktionen nahezu perfekt. Überdurchschnittlich gut ausgestattet ist der PD3200U ferner bei den Anschlüssen und den Zusatz-Features. Andernorts bisher kaum zu finden und doch sehr nützlich ist hier vor allem der KVM-Switch.

In Summe ist somit das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut angemessen, auch wenn professionelle Designer abwägen müssen, ob ihre jeweiligen Ansprüche an Präzision und Bildhomogenität ausreichend erfüllt sind.

Gefällt Ihnen dieser Beitrag ?

100%
gefällt es

2 KOMMENTARE

  1. „Betriebsgeräusch
    Überraschenderweise arbeitet der BenQ PD3200U aber nicht geräuschlos. Kurz nach dem Einschalten scheint ein Modul – möglicherweise auch ein Lüfter – zugeschaltet zu werden, das ein gewisses Brummgeräusch verursacht. Soweit für uns ersichtlich, handelt es sich nicht um einen Defekt, sondern um ein normales Verhalten. Das Geräusch ist nicht hochfrequent, variiert aber mit dem Bildschirminhalt: je heller (z. B. Word-Dokument), desto lauter.“
    Ich habe schon einen Schreck bekommen, aber das Geräusch wird vom Lautsprecher verursacht und lässt sich leicht abstellen.
    Soundausgabe am Computer/Betriebssystem auf Monitor stellen, dort die Lautstärke auf „0“(mute), dann ist das Brummen weg und kommt auch nicht wieder, wenn man ein anderes Wiedergabegerät auswählt.

Diskussion: Neuen Beitrag verfassen