Test Monitor NEC P232W

0
302

Einleitung

Der NEC MultiSync P232W wird für Anwender aus dem Kreativbereich beworben. Er besitzt ein 23 Zoll IPS Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln, einer Helligkeit von 250 cd/m² und eine Reaktionszeit von acht Millisekunden.

Als weitere Eigenschaften werden gute Einstellmöglichkeiten des Standfußes, ein geringer Energieverbrauch und ein verbauter USB-Hub genannt. Von der Konkurrenz abheben möchte man sich zudem mit vielen Anschlussmöglichkeiten und einem umfangreichen Bild-in-Bild Modus.

Wir testen die hellgraue Version, welche zusätzlich einen silbernen Frontrahmen besitzt. Ebenfalls erhältlich ist eine schwarze Variante mit ebenfalls schwarzem Frontrahmen. Technisch sind beide Geräte ansonsten identisch.

Lieferumfang

Geliefert wir der NEC P232W in einem breiten Karton in dem zwei Styroporteile den Monitor und das Zubehör voneinander trennen.

Nec P232w Monitor Lieferumfang
Mitgeliefertes Zubehör.

Der Lieferumfang fällt sehr umfangreich aus. Neben der Schnellanleitung und einer CD mit einem ausführlicherem Handbuch, wurden folgende Kabel beigelegt: Stromkabel, USB-Kabel, VGA-, DVI- und DisplayPort-Kabel. Nur für den ebenfalls verfügbaren HDMI-Anschluss und den zweiten USB-Anschluss wurden keine Kabel beigelegt.

Hands on NEC P232W (Video)

Optik und Mechanik

Der Standfuß ist bereits am Monitor montiert, so dass keine eigene Montage vorgenommen werden muss. Der Standfuß ist an den VESA100-Bohrungen befestigt. Für eine alternative Befestigung kann dieser aber durch das Lösen eines Hebels im unteren Bereich einfach entfernt werden, wofür kein Werkzeug benötigt wird.

Das Standbein ist relativ schwer und daher auch sehr stabil. Die Befestigung über das Schnellwechselsystem erfolgt über nach innen versetzte Löcher und nicht über die eigentlichen VESA-Bohrungen. Beim Verstellen des Monitors, zum Beispiel der Neigung, ist daher etwas Spiel vorhanden.

Nec P232w Monitor Fuss3
Nec P232w Monitor Fuss2
Nec P232w Monitor Fuss1
Schwerer und stabiler Standfuß wird am Monitor montiert geliefert.

Das NEC P232W besitzt einen matten silbernen Front- und Innenrahmen der optisch dezent und angenehm wirkt und an den Seiten schmale 17 Millimeter dick ist. Angebracht wurden im oberen Bereich der Hersteller- und Modellname und im unteren rechten Bereich die Bedienelemente.

Nec P232w Monitor Vorne
Silberner Frontrahmen des NEC P232W.

Die Rückseite zeigt im unteren Bereich Lüftungsschlitze, die auch an den Seiten und im oberen Bereich des Monitors installiert wurden. Erkennbar ist aus dieser Sicht zudem die eigentliche hellgraue Farbe des Monitors.

Das Grau wirkt sehr unaufdringlich und eher langweilig, Ästeten hätten sich da wahrscheinlich eher ein kräftiges weiß gewünscht. Wie schon im oberen Bereich erwähnt, gibt es das Modell aber auch mit schwarzer Front und schwarzer Gehäusefarbe, so dass je nach Geschmack gewählt werden kann.

Nec P232w Monitor Hinten
Matte hellgraue Rückseite mit Lüftungsschlitzen.

Der Monitor lässt sich stufenlos in der Höhe verstellen. In der geringsten Höhe liegt der NEC P232W fast auf dem Standfuß auf und der Abstand zur Schreibtischkante beträgt sehr geringe zwei Zentimeter. Im voll ausgefahrenen Zustand beträgt der Abstand 17 Zentimeter, so dass sich ein großer Einstellspielraum von 15 Zentimetern ergibt.

Nec P232w Monitor Niedrig
Nec P232w Monitor Hoch
Niedrigste und höchste Position des Bildschirms.

In den Pivotmodus lässt sich der Monitor ebenfalls drehen und auch dort noch um einige Zentimeter in der Höhe anpassen. Drehen lässt er sich um maximal 45 Grad in beide Richtungen, sowohl im Normalbetrieb als auch im Pivotmodus.

Nec P232w Monitor Pivot1
Nec P232w Monitor Pivot2
NEC P232W im Pivotmodus, jeweils um 45 Grad gedreht.

Die Neigung ist ebenfalls stufenlos einstellbar, möglich sind fünf Grad nach vorne und 30 Grad nach hinten.

Nec P232w Monitor Neigung1
Nec P232w Monitor Neigung2
Größter Neigungswinkel nach vorne und hinten.

An der Verarbeitungsqualität gibt es nicht auszusetzen. Der Standfuß bietet zudem alle wünschenswerten Verstelloptionen mit einem großen Einstellspielraum an, nur bei der seitlichen Drehung ist er auf 45 Grad beschränkt, was im üblichen Betrieb aber ausreicht.

Mit über sieben Zentimetern Tiefe (ohne Standfuß), einem hohen Eigengewicht und einem relativ großen Standfuß wirkt der Monitor allerdings eher wie ein Arbeitstier und nicht sehr filigran. Die hellgraue Farbe unterstreicht diesen Effekt zusätzlich, nur der silberne, recht schmale Frontrahmen kann stylische Akzente setzen.

Technik

Betriebsgeräusch

Unser Testgerät erzeugt im Betrieb ein geringes Pfeifgeräusch, welches im normalen Betrieb aber nicht wahrgenommen wurde. Dieser Zustand ändert sich dagegen im Standbymodus deutlich. Der hohe Pfeifton wird deutlicher und auch störender wahrnehmbar. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

Helligkeit Hersteller Gemessen
Betrieb maximal 100 % 29,0 W 27,6 W
Werkseinstellung 70 % 23,0 W 23,1 W
Arbeitsplatz 140 cd/m² 48 % 19,8 W
Betrieb minimal 0 % 13,0 W
Standby-Modus max. 1,0 W 0,7 W
Ausgeschaltet 0,0 W

 

Gemessen haben wir alle Verbrauchswerte ohne den Anschluss von USB-Geräten. Die Vorgaben von NEC unterscheiden sich kaum von unseren gemessenen Werten. Den von NEC als typischen Verbrauch eingestuften Wert von 23 Watt konnten wir im Werkszustand feststellen, den maximalen Verbrauch mit knapp unter 28 Watt sogar unterbieten. Bei einer Helligkeit von 140 cd/m² bleibt das Gerät erfreulicherweise unter der Marke von 20 Watt, welches bezogen auf die Größe eine gute Energieeffizienz von 0,97 cd/W bedeutet.

Einen mechanischen Ausschalter auf der Rückseite besitzt das Gerät nicht, über den Frontschalter konnte der Strombedarf aber auf einen nicht mehr messbaren Bereich reduziert werden, so dass dieser auch nicht notwendig erscheint. Der Standbybetrieb liegt mit unter einem Watt ebenfalls in einem guten Bereich.

Anschlüsse

Der Stromanschluss befindet sich etwas unüblich ganz außen rechts am Gehäuse. Auf der linken Seite wurde Platz für zwei USB-Downstream- und zwei USB-Upstreamanschlüsse geschaffen. Mittig wurden die Anschlüsse für VGA, DVI, HDMI und DisplayPort angebracht, es sind somit alle modernen Anschlüsse vorhanden.

Nec P232w Monitor Anschluesse1
Anschlussmöglichkeiten des NEC P232W.

Am rechten Seitenrahmen wurde ein weiterer USB-Eingang installiert. Dieser wurde etwas nach hinten versetzt, ist aber trotzdem noch einfach zu erreichen. Alle drei USB-Anschlüsse setzten auf die alte USB 2.0 Technologie.

Nec P232w Monitor Anschluesse2
USB-Eingang am rechten Seitenrahmen.

Diskussion: Neuen Beitrag verfassen