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BRANDHEISS

Test Monitor NEC P242W-BK
5/7

Die Abweichung bei Blau ist zwar deutlich sichtbar, erfüllt insgesamt aber noch die Kriterien für eine sehr gute Wertung. Der Range-Wert von 2,17 macht dem ausgezeichneten Ergebnis bei den Farben einen Strich durch die Rechnung, was zu einer insgesamt nur befriedigenden Wertung führt. Der Monitor verpasst hier eine gute Wertung haarscharf.

Mit folgenden Einstellungen haben wir dieses Ergebnis bei unserem Testgerät erzielt:
Bildmodus: Full, Helligkeit: 33,3 %, Gamma: 2.2, Weißpunkt: x: 0.311, y: 0.328

Nec P242w Bk Monitor P242W SRGB Kalibriert
Farbwiedergabe nach Kalibrierung und Profilierung.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF Datei heruntergeladen werden.

Profilvalidierung

Die Profilvalidierung zeigt ein ordentliches Ergebnis und das Matrix-Profil beschreibt den Zustand des NEC P242W genau.

Nec P242w Bk Monitor P242W SRGB Profilvalidierung
sRGB Profilvalidierung.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF Datei heruntergeladen werden.

SpectraView II

Hardwarekalibration

Der NEC P242W wird von SpectraView II erkannt. Damit ließe sich auch mit dem P242W eine Hardwarekalibrierung vornehmen. Genauere Informationen dazu gibt es im Testbericht des NEC PA242W.

Interpolation

Dem NEC P242W stehen vier Interpolationseinstellungen zur Verfügung: Vollbild, Seitenmaße, Aus und Benutzerdefiniert. Mit dieser Auswahl ist der Monitor bestens auf jede zugespielte Auflösung vorbereitet, ganz besonders dann wenn das Zuspielgerät entsprechend eingeschränkt bei den Skalierungsoptionen ist.

Mit der Einstellung „Vollbild“ skaliert der NEC P242W jede Auflösung Display füllend. Dabei wird ein korrektes Seitenverhältnis ignoriert. Wird also keine Auflösung mit 16:10 Seitenverhältnis zugespielt, empfiehlt sich die Einstellung „Seitenmaße“. Dann nämlich wird immer ein korrektes Seitenverhältnis eingehalten. Die Option „Aus“ hat zur Folge, dass die zugespielte Auflösung 1:1, also pixelgenau dargestellt wird. Einmal mehr bietet der NEC P242W mit „Benutzerdefiniert“ eine Option, die nur über das erweiterte Menü erreichbar ist. Die hier nun verfügbaren Parameter „H.ZOOM“ und „V.ZOOM“ erlauben eine individuelle Anpassung des Seitenverhältnisses. Mehr dazu im Kapitel DVD und Video.

Mit Hilfe des Schärfereglers kann eine interpolierte Anzeige nochmal deutlich verbessert werden. Von -15 bis +15 jeweils in Einserschritten, lässt sich die Schärfe anpassen. Außerdem merkt sich der NEC P242W bei welcher Auflösung welche Schärfe eingestellt wurde. Sehr praktisch denn gerade bei kleineren Auflösungen macht es Sinn den Schärferegler etwas höher zu stellen, während dieser bei nativer Auflösung möglichst in neutraler Stellung stehen sollte.

Die interpolierte Anzeige gelingt dem NEC P242W sehr gut und mit dem Schärferegler kann die Anzeige noch verbessert werden.

Nec P242w Bk Monitor P242W Interpol Nativ
Nec P242w Bk Monitor P242W Interpol Nativ Text
Native Auflösung des NEC P242W: 1.920 x 1.200 Pixel und Schärfe 0.
Nec P242w Bk Monitor P242W Interpol 1280 S0
Nec P242w Bk Monitor P242W Interpol 1280 S0 Text
1.280 x 720 Pixel interpoliert mit korrektem Seitenverhältnis dargestellt. Schärfe 0.
Nec P242w Bk Monitor P242W Interpol 1280 S7
Nec P242w Bk Monitor P242W Interpol 1280 S7 Text
1.280 x 720 Pixel interpoliert mit korrektem Seitenverhältnis dargestellt. Schärfe +7.

Reaktionsverhalten

Den NEC P242W haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am Display-Port untersucht. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Datenblatt finden wir zwei Reaktionszeiten: 14 Millisekunden, sowie 8 Millisekunden GtG. Die Beschleunigungsoption Response Improve bietet die Stufen Aus und Ein, voreingestellt ist die Stufe Aus.

In dieser Einstellung messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel mit 11,7 Millisekunden und den schnellsten Grauwechsel mit 7,6 Millisekunden. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt 16,2 Millisekunden.

Nec P242w Bk Monitor Resp Off
Response Improve aus: Etwas längere Schaltzeiten, neutraler Helligkeitsverlauf ohne Überschwinger.

Das linke Chart zeigt, dass die Schaltzeiten an den dunkleren Messpunkten schon etwas länger sind als heute bei IPS Panels üblich. Dafür sieht der Helligkeitsverlauf (rechtes Chart, Grauwechsel zwischen 50 und 80 Prozent) sehr neutral aus, Überschwinger sind keine zu sehen. Das gilt für alle unsere Messpunkte.

Nec P242w Bk Monitor Resp On
Response Improve ein: Kürzere Schaltzeiten mit ganz leichten Überschwingern.

Mit aktiviertem Overdrive deuten sich ganz leichte Überschwinger an, die jedoch völlig unproblematisch sind. Die durchschnittliche Schaltzeit geht von 16,2 auf 12,1 Millisekunden zurück, was vor allem den dunkleren Bildwechseln zugutekommt. Offensichtlich haben die Entwickler auf einen möglichst neutralen Helligkeitsverlauf geachtet, Bildartefakte sind auch bei dieser Beschleunigungsstufe nicht zu befürchten.

Als Allroundeinstellung ist die Einstellung Response Improve Ein bestens geeignet. Wer nicht spielt und keine Videos ansieht, kann den Overdrive natürlich ausgeschaltet lassen.

Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Beim NEC P242W messen wir mit 16,5 Millisekunden eine recht lange Signalverzögerung, das entspricht 1 Bildframe bei 60 Hz. Die halbe mittlere Bildwechselzeit ist mit 6,1 Millisekunden (Response Improve Ein) auch nicht besonders kurz, die resultierenden 22,6 Millisekunden für die mittlere Gesamtlatenz sind für Gamer nicht attraktiv.

Damian Köb

... stieß 2009 zum PRAD-Team und schreibt mit anhaltender Begeisterung fundierte Monitor-Testberichte. Als Vater von zwei Kindern verbringt er seine Freizeit mit der Familie, macht Sport, spielt Computerspiele und fährt Motorrad.

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4 Gedanken zu „Test Monitor NEC P242W-BK“

  1. Danke für den wertvollen Hinweis auf den abgelichteten PA242W! Dem Herstellerbild für den P242W sieht man das Silber nämlich wirklich nicht an. Nicht einmal ein Grauschleier, den man für Silber erwarten würde, ist zu erkennen: http://www.nec-display-solutions.com/p/download/pr/File/cp/Products/LCD/Current/LCD-P242W/ProductPictures/JPG-Picture-P242W-DisplayViewLeftWhite-NEC-highres.jpg Einheitlich weiß sieht auch wirklich besser als silber/weiß aus.

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  2. Neben der schwarzen Ausführung gibt es noch eine andere Variante, die von NEC so beschrieben wird: „silberne Frontblende, weiße Gehäuserückseite“. Auf den im Netz kursierenden Bildern wirkt aber auch die Vorderseite weiß. Das wäre mir zwar ganz recht, ist aber vielleicht eine Täuschung. Eine mögliche gute Ergänzung für den Testbericht: Ein Photo, das zumindest den Unterschied zwischen Vorder- und Rückseite darstellt. Könnte das jemand bitte beisteuern?

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  3. Schade wegen diesem im Test angesprochenen surren werde ich auf den Monitor verzichten müssen, das hatte auch mein zurückgegebener NEC EA244WMI und das nervt einfach nur. Hatte eigentlich gehofft das in dieser Preisklasse so etwas nicht auftritt.

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