Test Projektoren & Beamer ASUS P2B
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Foto, Video, Spiel und Spaß

Der P2B benötigt keinen PC und noch nicht einmal ein Smartphone um Präsentationen oder eher unterhaltsame Inhalte anzeigen zu können. Diese können auch auf USB-Stick, Speicherkarte oder im 2GB großen integrierten Speicher abgelegt sein. Der Aufruf erfolgt über das hübsch gestaltete MediaCenter.

Asus P2b Beamer MediaCenter
Schön gestaltetes MediaCenter zum Verwalten von USB-Inhalten.

Wie bereits beschrieben, erreicht man die beste Bildqualität bei abgedunkeltem Raum und unter Verwendung einer Leinwand. Die kann auch vom alten Dia-Projektor, der noch auf dem Dachboden schlummert, kommen. Sofern man bei der Bilddiagonalen nicht übertreibt, kann aber eine glatte, weiße Wand schon reichen, um Familie, Freunde und Verwandtschaft ordentlich zu beeindrucken.

Im Urlaub kann man ganz auf die Mitnahme eines Notebooks verzichten und hat mit dem P2B doch die Möglichkeit seine Schnappschüsse gleich vor Ort auch in beeindruckender Größe anzuschauen.

Asus P2b Beamer Dia Show 1
Asus P2b Beamer Dia Show 2
Großes Kino für die eigenen Fotos.

Aufpassen muss man nur, dass der eigene Nachwuchs das leichte Gerät nicht gleich zum Zocken von PC-Games zu seinen Freunden verschleppt.

Bewertung

Keine Angaben
3.4

(BEFRIEDIGEND)

Fazit

Mit dem P2B bringt ASUS einen geradezu schnuckelig kleinen und leichten LED-Beamer auf den Markt, der vor allem durch seine Portabilität und spontane Einsatzbereitschaft begeistert. Dank der sehr guten Verarbeitung wirkt er trotzdem recht robust und weiß auch durch sein schickes und durchdachtes Design zu gefallen. Dazu passen auch seine guten Kommunikationsfähigkeiten mit anderen mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets.

Weniger gefallen hat uns das gewöhnungsbedürftige Bedienkonzept. Auch bei der Schärfe zeigt der P2B Schwächen. Bei Zuspielung der nativen Auflösung sollte man auch bei einem portablen Gerät eine pixelgenaue Qualität erwarten dürfen. Größtes Manko ist aber auch bei diesem Gerät der Geräuschpegel: 37,3 dB(A) ist ein Wert, der in sonst ruhiger Umgebung doch recht schnell auf die Nerven geht.

Dabei ist der P2B aber auch eben alles andere als eine Lichtkanone, die problemlos bei Tageslicht eingesetzt werden könnte. Nur 200 Lumen im Netzbetrieb und 150 Lumen bei Batteriebetrieb sind wirklich nicht viel.

Trotzdem ist der P2B mehr als nur „Coolness“ und „Faszination für das Mögliche“. Wer sich in seinen Erwartungshaltungen bei so einem winzigen Projektor der nicht völlig zu vermeidenden Schwächen bewusst ist und ihn entsprechend einsetzt, erhält ein sehr vielseitiges Gerät mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis.

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