Test Projektoren & Beamer BenQ W1200
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Signalformate

Mit den Videoformaten 480i/p, 576i/p, 720p und 1080i/p verarbeitet der W1200 alle gängigen Kombinationen bis hin zu Full-HD. Am HDMI-Eingang wollte unser nVidia-Treiber am PC allerdings nicht auf 480i oder 576i umstellen, obwohl der Projektor dies als gültige Formate ausweist.

Halbbilder verarbeitete der Projektor als 1080i50 und 1080i60 problemlos und mit zitterfreiem Bild. Die Wiedergabe von 24p-Material gelang ebenfalls.

Overscan

Das OSD des W1200 bietet für den HDMI-Eingang eine Overscan-Option an, mit der der Beschnitt in 10 Stufen sehr feinfühlig eingestellt werden kann. Eingeschaltet schneidet diese Option pro Stufe etwa 6 Pixel weg und skaliert den verbleibenden Bildanteil mit den entsprechenden deutlich sichtbaren Interpolationsverlusten auf Vollbild.

Farbmodelle und Signallevel

Im OSD kann der Tonwertumfang am HDMI-Eingang auf automatisch, PC oder Video eingestellt werden. Beim Test am PC erkannte die Option „automatisch“ den korrekten Level, das Testbild zeigte keinerlei Probleme mit dem Signalpegel. Das bei HDMI verwendete Farbmodell kann nicht beeinflusst werden.

Bewertung

Skalierung, Interpolation:
Helligkeitsverteilung:
Aufstellungsflexibilität:
Verarbeitung:
Bedienung:
Eignung für Präsentationen:
Eignung für Unterhaltung:
Eignung für Heimkino:
Preis [incl. MWSt. in Euro]: ab 417,00 €
4

(GUT)

Fazit

Als Multimedia-Entertainer kann der W1200 seine Stärken ausspielen. Mit beeindruckender Full HD-Auflösung ist er auf der Höhe der Zeit, und seine zahlreichen Anschlüsse verbinden ihn mit fast jeder Bildquelle in Wohnzimmerreichweite. Fast 1400 gemessene Lumen werfen ein helles Bild an die Wand, das sich mit dem großzügigen Zoombereich flexibel anpassen lässt.

Ein wenig größer darf der Wohnraum für die Teleoptik schon sein, auch das Gerät selbst wirkt nicht sehr zierlich. Dafür entschädigt der solide Projektor mit problemloser Handhabung, sichtbar guter Farbwiedergabe in allen Voreinstellungen und einer sehr zurückhaltenden Geräuschkulisse zumindest im Eco-Modus.

Mit dem Licht kommt auch der Schatten: ein wenig heller dürfte es für größere Räume schon sein, vor allem der ansprechende Kino-Modus verlangt mit nur 760 Lumen schon nach einem sehr dunklen Raum. Das Kontrastverhältnis ist mit 650:1 nicht überwältigend, und so richtig flüsterleise bleibt er auch nicht lange: der niedrige Geräuschpegel im Eco-Modus hält nur für kurze Zeit, schon vor dem Ende des Spielfilms hat der Lüfter enorm aufgedreht.

Wie bei vielen seiner Full HD-Mitbewerber sind auch Schwächen bei der Schärfeverteilung sowie Farbsäume in den Randbereichen zu bemängeln. Richtig gravierend ist das alles aber nicht und so kommt mit dem W1200 im multimediabegeisterten Wohnzimmer viel Freude auf.

Technische Spezifikationen: BenQ W1200

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