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TESTBERICHT: Dell 2407WFP-HC Teil 7



Der Grünstich lässt sich mit Hilfe der RGB-Regler im OSD des TFTs immerhin wegregulieren. Weil der Dell 2407WFP-HC ohne 10 Bit Look-up-Tabelle (LUT) arbeitet, gehen dabei jedoch Grau- bzw. Farbabstufungen verloren, sodass zuvor saubere Verläufe leichtes Banding (fehlende Farbstufen) aufweisen. Das ist abhängig davon, wie stark der Grün- und Blaukanal nach unten korrigiert werden.

Außerdem kommt es bei genauem Hinsehen verstärkt zu einem Flimmern, besonders bei linearen Grauverläufen, für das wir derzeit keine Erklärung haben, da der Monitor 8 Bit pro Farbe darstellen kann und eigentlich kein FRC-Dithering benötigt. Durch dieses werden bei TN-Geräten fehlende Farbwerte erzeugt, indem die dem Farbton am nächsten liegenden Töne in schneller Folge hintereinander angezeigt werden.

Oben: Blickwinkel von unten

Oben: Seitlicher (links) und frontaler (rechts) Blickwinkel

Blickwinkel von oben

Die Blickwinkel des eingesetzten S-PVA-Panels sind sehr gut. Bei zunehmend seitlicher Ansicht werden die Farben blasser und der Kontrast nimmt ab, der eigentliche Farbton bleibt jedoch erhalten und das Bild gut erkennbar. Blautöne bleichen etwas schneller aus, als andere Farben, ansonsten gibt es an der Blickwinkelstabilität des Dell 2407WFP-HC nichts zu kritisieren.

Auch die Helligkeitsverteilung ist subjektiv bei einem schwarzen Desktop und abgedunkelter Umgebung sehr gleichmäßig. Lichthöfe, Wolken oder helle Streifen am Rand sind nirgendwo sichtbar. Wer bei homogenen Farbflächen ganz genau hinschaut, kann die mit dem präzisen Messgerät ermittelten leicht dunkleren Bereiche am linken und unteren Bildschirmrand erkennen.

Die maximale Abweichung zum eingestellten Wert von 140 cd/m² liegt links unten in der Ecke und beträgt 17 Prozent. Das ist gut, aber nicht sehr gut. Problematisch ist die viel zu hohe Helligkeit des TFTs, weil sie im Bedarfsfall nicht weit genug herunter regelbar ist. So werden minimal 155 cd/m² erreicht und eine weitere Absenkung ist nur über die RGB-Kanäle möglich. Dabei wiederum gehen Farben verloren.

Gemessene Ausleuchtung bei einer Helligkeitseinstellung von 140 cd/m² in der Mitte.

Für den normalen Gebrauch ist die Werkseinstellung mit einer (auf 0) reduzierten Helligkeit und leicht reduzierten Grün- und Blauwerten empfehlenswert. Ab Werk erreicht der Dell 2407WFP-HC einen Kontrast von 669:1, wer die Helligkeit auf 0 dreht, kann 860:1 erreichen. Ein Kontrastwert von über 1.000:1 wird nur bei voll aufgedrehter Helligkeit erreicht: Mit dann 440 cd/m² beträgt der Kontrast satte 1.256:1.

Da der Kontrast nichts über die Farbdarstellung, sondern nur über den Helligkeitsunterschied zwischen einem schwarzen und weißen Bildpunkt aussagt, und die Farben subjektiv satt und kontrastreich sind, gibt’s für den Kontrast trotz der nicht optimalen Voreinstellungen ein sehr gut. Die Herstellerangaben, bei denen es sich jeweils um Maximalwerte handelt, kann der Dell 2407WFP-HC jedenfalls sowohl bei Helligkeit, als auch Kontrast übertreffen.

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