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TESTBERICHT: Eizo EV2411WH-GY Teil 4


Die Geräuschentwicklung ist in einem Wort zusammenzufassen: Nicht existent. Bei keiner Helligkeitseinstellung und in keinem Modus war das Gerät hörbar. Das Schaltnetzteil ist im Betrieb absolut unauffällig.

Das Eizo Logo auf der Rück- und Vorderseite des Gerätes.

Stromverbrauch

Gerade beim Energieverbrauch legt Eizo ja einen besonderen Schwerpunkt bei der Vermarktung. Demzufolge haben wir die Verbrauchswerte genauestens getestet, um zu sehen, wie sparsam der EV2411W wirklich ist.

Der Stromverbrauch liegt auf einem sehr niedrigen Niveau und bleibt auch bei voller Helligkeit klar unter den Werksangaben. Im Vergleich zu IPS- und VA-Panels hat ein TN-Panel in Sachen Energieverbrauch ohnehin die Nase vorn. Der Eizo EV2411W setzt hier allerdings Maßstäbe und minimiert den Verbrauch auf erstaunliche Tiefstwerte.

  Hersteller Gemessen
45 W 35,5 W
< 2 W 1,2 W
< 0,9 0,4 W
0,0 W 0,0 W
k.A. 22,4 W
k.A. 15,7 W

Eizo gibt eine typische Leistungsaufnahme von 19 Watt an. Leider konnten wir nicht ermitteln, was Eizo als "typisch" ansieht. Bei einem Helligkeitswert von 120 cd/m² ermittelten wir einen Verbrauch von 20 Watt. Es ist also anzunehmen, dass sich Eizo bei der "typischen" Angabe auf den sRGB-Standard bezieht und der Messwert hier um 1 Watt höher lag als die Herstellerangabe.

Anschlüsse

Die Gehäuserückseite birgt die Signaleingänge des Eizo EV2411W. Dabei geht es sehr übersichtlich zu. Analoge Signale können über den D-Sub VGA-Eingang zugespielt werden, während digitale Signale per DVI-D Eingang verarbeitet werden.

Bild links: DVI-D Eingang, D-Sub Eingang und Audio. Bild rechts: Netzschalter und Stromanschluss.

Audiosignale können über einen 3,5 Zoll Klinkenstecker übertragen werden. Die Wiedergabe erfolgt über zwei integrierte Boxen. Seitlich am Gehäuse befindet sich noch ein 3,5 Zoll Klinkenstecker für den Anschluss eines Kopfhörers. Ein USB-Anschluss fehlt gänzlich.

Abgesehen von der Kaltgerätebuchse, neben der sich auch der Netzschalter befindet, gibt es keine weiteren Anschlüsse.

Bedienung

Vorab ist zu sagen: Die beigelegte Version des Screen Manager Pro ist nicht mit Windows XP kompatibel. Er funktioniert nur unter Windows Vista. Da ein USB-Anschluss am Gerät fehlt, kann auch die ältere Version nicht genutzt werden, da diese die Steuersignale über USB erwartet und nicht mit der DVI/DDC-Steuerung kompatibel ist. Das ist schade, zumal der Monitor ja als Office-Gerät angepriesen wird. Und in den meisten Betrieben wird sicherlich noch XP als Betriebssystem zum Arbeiten eingesetzt.

Die Bedienung des Eizo EV2411W erfolgt über zehn Tasten, die frontal am Gehäuse angebracht sind. Der Druckpunkt ist gut und die Bedienung erfordert keinen Kraftaufwand. Allerdings ist die Anzahl der Knöpfe, die zur Steuerung verwendet werden, schlichtweg zu hoch und die OSD-Steuerung wird unnötig erschwert. Die Tasten sind nicht beschriftet sondern nur anhand ihrer Symbole zu erkennen.

Menütasten des Eizo EV2411WH-GY.

Mit der Taste ganz links wird der EcoView-Modus ein-/ausgeschaltet. Die frühere Bezeichnung lautete bei Eizo "Bright Regulator". Hierbei wird die Displayhelligkeit dem Umgebungslicht angepasst.

Die Taste rechts daneben (sieht aus wie ein Balkendiagramm) blendet die EcoView-Anzeige ein bzw. aus. Diese zeigt an, wie hoch die Energieeinsparung ist. Je niedriger der Stromverbrauch, desto besser für die Umwelt und desto voller wird diese Anzeige.

Rechts daneben befindet sich die Signaleingangstaste, um zwischen DVI- und VGA-Signalen hin und her zu schalten. Wiederum daneben befindet sich die "M-Taste". Mit dieser kann man die Farbprofile des Monitors direkt ansteuern.

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