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TESTBERICHT: Fujitsu Siemens P26W-5 Eco Teil 7


Banding und Graustufen

Farbverläufe stellt der Scenicview P26W-5 sauber dar, ohne dass Abstufungen zu erkennen sind. Auch bei einer Reduzierung der RGB-Kanäle ist keinerlei Banding zu beobachten. Die Auflösung der Abstufungen ist je nach Farbe unterschiedlich gut. Die 15 dunkelsten Grüntöne sind nicht voneinander unterscheidbar, ebenso wie die hellsten sechs.

Bei den Rotstufen sind es die dunkelsten 17 und hellsten 4. Betrachtet man die blauen Farbstufen, so verlaufen die dunkelsten 20 Farbstufen ineinander, ebenso wie die hellsten sechs. Diese Ergebnisse sind nicht gerade zufriedenstellend, da jeweils ein großer Anteil an dunklen Farbstufen nicht differenziert angezeigt wird.

Das IPS-Panel weist bei seitlicher Betrachtung eine Eigenart auf, die uns bislang nur von TN-Panels bekannt war. Die hellsten Graustufen kippen ins rötliche. Durch eine leichte Absenkung des Kontrastwertes auf 46 kann dies immerhin vermieden werden, stellt aber eine Blickwinkel-Schwäche dar.

Bei den Graustufen werden lediglich die dunkelsten sieben und hellsten zwei Abstufungen nicht mehr differenziert dargestellt. Auch hier ist bei einer Verringerung des Kontrastwerts keine Verschlechterung zu erkennen. Erhöht man den Wert, der standardmäßig auf 50 eingestellt ist, so stellt sich hingegen deutliches Banding ein. Es empfiehlt sich also, den Wert nicht zu erhöhen.

Blickwinkel

Die Blickwinkel des Monitors sind recht gut. Mit zunehmend seitlicher Betrachtung wird das Bild etwas rötlicher und die Helligkeit nimmt ab. Ansonsten bleibt die Farbstabilität erhalten. Die Blickwinkelangabe des Herstellers von 178 Grad ist realistisch. Gegen einen vergleichbaren Monitor mit VA-Panel wie den Dell 2709W hat der Scenicview P26W-5 aber keine Chance, deshalb gibt es "nur" ein gut.

Helligkeitsverteilung

Die Ausleuchtung des 26-Zöllers lässt besonders in dunklerer Umgebung zu wünschen übrig. Am unteren linken Bildrand ist die Helligkeit deutlich zu niedrig. Mit 33 cd/m² Differenz zum Mittelwert beträgt die Abweichung fast 24 Prozent. Zentral am oberen Bildrand ist die höchste Abweichung nach oben mit 8 cd/m² im grünen Bereich.

Gemessene Helligkeitsverteilung bei einem eingestellten Wert von 140 cd/m² in der Mitte des Bildschirms.

Die maximale Helligkeit von stolzen 428 cd/m² wird im Büromodus erreicht. Das sind immerhin noch 28 cd/m² mehr, als vom Hersteller versprochen. Setzt man die Helligkeitseinstellung auf 0, so liegt die niedrigste gemessene Helligkeit bei 94 cd/m². Dazwischen ergibt sich ein Spielraum von satten 334 cd/m².

Die subjektive Helligkeitsverteilung ist unbefriedigend.

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