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TESTBERICHT: Samsung P2770HD Teil 10


Im Spieletest fühlte sich das Gameplay mit dem P2770HD für ein TN-Panel ein wenig „zäh“ an. Einerseits dürfte dies an dem leicht merkbaren Inputlag liegen, andererseits zeigte sich auch in synthetischen Tests eine vergleichsweise hohe Schlierenbildung. Gelegenheitsspieler dürften die Werte jedoch kaum stören, Hadcorespieler sollten sich dagegen nach einer Alternative umsehen.

Bild aus dem Aufbaustrategiespiel "Anno 1701".

An der Bildqualität gibt es beim P2770HD absolut nichts auszusetzen. Auch dunkle Passagen wurden einwandfrei und differenzierbar dargestellt. Der befürchtete Koronaeffekt, der Konturen nachleuchten lässt, war vereinzelt und in einem sehr geringen Maße nur in synthetischen Tests nachzuweisen.

Bild aus dem PS3-Rennspiel "Motorstorm".

Inputlag

Im Spieletest merkten wir im direkten Vergleich zur Röhre schon eine leichte Latenz. Der tatsächliche Inputlag soll in diesem Abschnitt ermittelt werden.

Für die Messung wurde ein neues Tool namens SMTT eingesetzt, welches eine hardwarebeschleunigte Bildausgabe über Direct3D verwendet, um mehrere hochpräzise Counter gleichzeitig anzuzeigen und sonstige Verzögerungen, die die Messung beeinflussen könnten, zu minimieren.

Dazu wurde das Bild vom Samsung P2770HD auf einem Röhrenmonitor geklont und fotografiert. Die neusten dargestellten Werte können so miteinander vergleichen werden, um ein Urteil über das Ausmaß des Lags zu fällen.

In unserer Messreihe ergab sich ein durchschnittlicher Wert von 23 Milisekunden.

Während der Messungen ermittelten wir einen durchschnittlichen Lag von 23 Millisekunden. Das Minimum lag bei 20 Millisekunden, während das Maximum einen Wert von 32 Millisekunden erreichte. Damit liegen sämtliche Verzögerungen zwischen der Dauer eines und zweier Frames. Die Abweichungen vom Durchschnittwert waren in unserer Messreihe aber stets gering. Meistens nahm die Latenz Werte von 20 bis 24 Millisekunden an.

Input-Lag-Messungen, basierend auf der Fotomethode, sind prinzipiell ungenau und können keine exakten Ergebnisse liefern. Mit einem gemittelten Inputlag von 23 Millisekunden fällt der Monitor aber in die Kategorie der Geräte, die vermutlich ein bis zwei Bilder Latenz aufweisen.

DVD und Video

In diesem Abschnitt geht es allein um die Bildqualität von Film-Material. Auf die Videosignalverarbeitung werden wir im folgenden Abschnitt noch ausführlich eingehen.

Am HDMI-Eingang akzeptiert der P2770HD selbstredend auch HDCP-verschlüsseltes Material. Durch die damit ermöglichte Wiedergabe von Blu-ray Discs kann er zur Verwendung eines kleinen Home-Cinemas verwendet werden.

Blu-ray-Film "I, Robot".

Die leichte Schlierenbildung, die im Spieletest noch auf sich aufmerksam machte, stört in der Video-Wiedergabe kaum. Die Bildqualität ist für ein TN-Panel top: Farben wirken ausgeglichen, die Ausleuchtung stimmt und der hohe Kontrast sorgt für die benötigte Tiefe. Einzig in den Blickwinkeln rächt sich der Einsatz des günstigen TN-Panels und macht den perfekten DVD-Abend zunichte.

Bild der TV-Sendung "Heute" vom ZDF; Die Zuspielung erfolgte über den integrierten DVB-T-Tuner.

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