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TESTBERICHT: Quatographic Intelli Proof 240 LED excellence Teil 5


Management Settings

Der letzte Menüpunkt enthält OSD-Einstellungen (Sprache und Positionierung) und die Möglichkeit, das Skalierungsverhalten zu beeinflussen. Hier zeigt sich der Quato IP240ex LED ähnlich flexibel wie bestimmte Modelle von NEC: Die Bildmaße können ganz individuell festgelegt werden. Damit sollte eine verzerrungsfreie Darstellung, unabhängig von Auflösung und Pixelseitenverhältnis, möglich sein.

Eine Rücksetzung in den Werkszustand kann ebenfalls von hier aus angestoßen werden. Allerdings werden dabei nicht alle Einstellungen vollständig zurückgesetzt (mehr dazu im Abschnitt "Auswertung der farbmetrischen Tests").

Für ein wirklich vollständiges OSD fehlt angesichts der leistungsfähigen Elektronik u.a. ein Regler zur Veränderung der Gradation. Hier zeigt sich, dass der Bildschirm ganz auf die Hardwarekalibrierung mit iColor Display zugeschnitten ist.

Screenmanager

Dem Quato IP240ex LED liegt keine Screenmanager-Software bei. Das ist aufgrund des ohnehin eingeschränkten OSD und dem beigelegten iColor Display allerdings auch absolut nicht notwendig.

Bildqualität

Das H-IPS Panel (LM240WU5-SLA1) überzeugt vom ersten Moment an mit einer einwandfreien Bildqualität. In ungemanagter Umgebung geht es aufgrund der RGB-LED Hintergrundbeleuchtung noch etwas "bunter" zu als bei Bildschirmen mit WCG-CCFL-Röhren. Das Panel wird intern mit echten 10bit pro Kanal angesteuert. Für den Benutzer ist das in letzter Konsequenz gegenüber 8bit Panels mit ähnlich leistungsfähiger Elektronik ein eher theoretischer Vorteil. FRC-Dithering wird, zur Vermeidung von Tonwertverlusten in der Anzeige, hier wie dort eingesetzt, nachdem das Eingangssignal die hochbittige LUT durchlaufen hat. Beim Quato IP240ex LED setzt man dabei auf eine 16bit 3D-LUT, statt einer separaten 1D-LUT pro Kanal. Eizo und NEC verwenden inzwischen vergleichbare Implementierungen bei ihren aktuellen High-End Bildschirmen.

Etwaige Negativeffekte des FRC-Dithering fallen in unserem Testsetup mit einer Signalzuspielung in 8bit pro Kanal nur gering aus: Bis auf das typische leichte Rauschen in dunklen Tonwerten (erst bei starker Annäherung überhaupt sichtbar) können wir keine Auffälligkeiten beobachten. Starke spatiale Störmuster, wie sie beim HP LP2480zx auftraten, bleiben aus.

Über den DisplayPort-Eingang können auch Signale mit 10bit pro Kanal zugspielt werden. Eine entsprechende Unterstützung durch Grafikkarte, Betriebssystem, Treiber und Anwendung ist dabei zwingend notwendig. Weil wir derzeit noch über keine geeignete Grafikkarte verfügen, konnten wir diese Möglichkeit nicht testen.

Aufgrund der leistungsfähigen Elektronik sollte eine exakte Hardwarekalibrierung ohne sichtbare Tonwertverluste möglich sein. Das gilt auch für sämtliche Einstellungen, die mit Bordmitteln des Bildschirms getroffen werden. Im Rahmen unserer standardmäßig durchgeführten Softwarekalibrierung werden Tonwertverluste, abhängig von Kalibrationsziel und Neutralität des Bildschirms, teils unvermeidlich sein - die Einstellmöglichkeiten des Quato IP240ex LED sind dafür zu beschränkt.

Testbild um Grauverläufe zu überprüfen

In der Werkseinstellung können wir entsprechend kein Banding in Farb- und Grauverläufen ausmachen. Das ändert sich auch bei Weißpunktanpassungen über die RGB-Gain-Regler nicht. Nach einer Hardwarekalibrierung mit iColor Display bleibt dieser Idealzustand bestehen. Dabei spielt das gewählte Kalibrationsziel keine Rolle. Die Softwarekalibrierung führt zu leichtem Banding nach Sicherstellung einer L*-Gradation bzw. fixem Gamma von 2.2. Mit der sRGB-Gradation als Ziel ist faktisch kein Banding mehr auszumachen. Die Gradationscharakteristik unseres Testmodells wird "out of the box" also in diesem Bereich liegen.

Tonwerte sind in der Werkseinstellung daher bereits gut ab der ersten Stufe sichtbar. Am anderen Ende des Helligkeitsspektrums sind nur die zwei letzten Tonwerte nicht mehr differenzierbar (die Testbilder werden ohne Farbmanagement angezeigt).

Die Differenzierung heller und dunkler Graustufen wurde mittels entsprechender Testbilder überprüft.

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5 Kommentare vorhanden


Hallo,

I apologize I can't write in german; I'd like to ask you something about your final statement where you say that this is the best LED display you have ever tried: does this mean that this is even better than the 21 nec reference LED?
Because of your final rating it seems not, but maybe it menas that this is the best display and had had the same evaluation than the 21 but its misbehaviour in unmanaged application and due to the low cr it has to be judged just as "gut"?

It shares the panel with the hp dreamcolor that doesn't seem to work perfectly, does it behave properly within the quato?

thank a lot, best regards

esse
This test is from 2011! And meanwhile we test a lot of monitors with excellent quality.
Thanks Andi,

but the test you have done on the NEC 21's was previous than this one; if this quato is, as much as the review says, better than the nec 21, it should still be considered a top level, even after two years. I've never owned anything better than the 21 ref, so I'm just wondering if "a lot" of high-end monitors offer today better performance (7 years have passed) and quato is one of them, but not the best one, or if the led rgb technology is still unmatched, and so quato is one of the few that can be in that olympus (even if with flaws)
thanks again
Yes Quatos implementation is just fine. The LM240WU5 is EOL now but offers a big color gamut due to its RGB-LED blu. Regarding the color space emulation – which is important for color critical work in non-color-managed applications – you will find very precise solutions in current high-end/ prosumer screens.

As mentioned a RGB-LED blu leads to an impressive color gamut. However: Panels coupled with WCG-CCFL or brand new GB-r-LED respectively Quantum-Dot solutions don't remain too far behind.
Thanks Denis,

I appreciate your help

best regards

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