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TESTBERICHT: Asus VS239H Teil 5


Vergleich des sRGB-Modus mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Farbwiedergabe, Einstellung sRGB.

Die Farbtemperatur in der Einstellung Splendid sRGB liegt mit 7160K schon deutlich über dem Zielwert 6500K. Dennoch sind die Abweichungen bei Farben und Graustufen viel geringer als in der Werkseinstellung. Die Gammakurve wurde geglättet, sie verläuft jetzt linear bei 2,1 und damit nicht ganz normgerecht, das ist aber kein großes Problem. Durch die geänderte Abstimmung sinkt der Kontrast leider ziemlich deutlich auf nur noch befriedigende 680:1.

Leider ist der Helligkeitsregler (wie auch alle anderen Einsteller) im sRGB-Modus gesperrt, doch zum Glück wurde die Helligkeit auf erträgliche 161 cd/m² festgelegt. Wir können diesen Modus für (nicht professionelle) Foto- und Grafikarbeiten also durchaus empfehlen.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Vor der Kalibrierung justieren wir den Weißpunkt im Benutzermodus und erreichen 6505K mit RGB 99-98-99, hier sind also nur kleine Korrekturen nötig. Anschließend ist das Ergebnis noch einmal deutlich besser als der monitoreigene sRGB-Modus. Die Farbtemperatur und der Gammaverlauf sind jetzt nahezu optimal. Die Farbabweichungen sind auf recht geringe Werte geschrumpft, auffällig ist wieder einmal nur der typische Ausreißer bei Blau. Das Kontrastverhältnis verschlechtert sich kaum nennenswert, wir messen immer noch sehr gute 1.050:1. Für eine möglichst natürliche Farbwiedergabe bei Videos und Filmen im Hobbybereich ist der kalibrierte Monitor sehr gut geeignet.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Videoqualität. Eine Interpolation kann bei alten Programmen und Spielen mit begrenzter Auflösung benötigt werden oder auch zur Entlastung schwächerer Grafikkarten eingesetzt werden. Die Interpolation anderer Auflösungen oder Seitenverhältnisse erledigt der Monitor automatisch. Die Einstellungsmöglichkeiten sind sehr begrenzt. Dabei verfolgt Asus ein durchaus sinnvolles Konzept: Zahlreiche Auflösungen werden weitgehend, jedoch nicht ganz auf Vollbildmodus vergrößert. Die Bildschärfe bleibt dabei in hohem Maße gewahrt, die ansonsten nur am VGA-Eingang justierbar ist.

Gängige Bildformate wie 16:10 Auflösungen (1680 x 1050) werden auf Vollbild skaliert und damit leicht verzerrt dargestellt. Einige Auflösungen wie zum Beispiel 1152 x 864 oder 720 x 576 werden nicht skaliert. Wird dem Monitor ein 4:3 Bildsignal zugespielt, so taucht im OSD auch die Option auf, das Bild in diesem Seitenverhältnis und damit ohne Breitbildverzerrung darzustellen. Zusätzlich bietet der Monitor am HDMI-Eingang eine Overscan-Funktion.

Die Bildschärfe lässt sich nur am VGA-Eingang justieren. Am DVI- und HDMI-Eingang ist der Regler im OSD ausgegraut. Im Folgenden haben wir die Bildqualität und das Schriftbild bei unterschiedlichen Auflösungswerten des Eingangssignals getestet.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Die Schärfe bei nativer Auflösung ist erwartungsgemäß sehr gut. Bei 1.280 x 720 sieht man, dass die notwendige Pixelvergrößerung hauptsächlich durch zusätzlich eingefügte graue Bildpunkte bewirkt wird. Dies führt zu etwas fetteren Konturen mit leichtem Unschärfeeindruck. Farbsäume treten nicht auf.

Auch bei allen anderen interpolierten Auflösungen ist die Lesbarkeit von Texten und die Abbildung der Testgrafik – dem Skalierungsgrad entsprechend – gut bis sehr gut. Die unvermeidlichen Interpolationsartefakte fallen gering aus. Auch Texte mit fetten Buchstaben bleiben gut leserlich.

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