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TESTBERICHT: BenQ XL2420T 120Hz Teil 6


Der Bildmodus "Standard" kann durch wenige Änderungen allerdings deutlich verbessert werden und zwar auch ohne ein externes Messgerät. Mit dem Wechsel auf die Farbtemperatur "Benutzer" statt "Normal", einem Gammawert von 1 und einer stark abgesenkten Helligkeit konnten folgende Ergebnisse gemessen werden:

Durch diese geringen Änderungen konnten fast alle Werte stark verbessert werden. Der Gammawert liegt fast durchgängig auf der Ideallinie und auch die Grauwerte können überzeugen. Die Farbwerte haben sich ebenfalls verbessert, zeigen aber trotzdem noch höhere Abweichungen. Für die Bearbeitung von Bildern sollte daher trotzdem eine Kalibrierung durchgeführt werden.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Vergleich des kalibrierten Monitors mit dem sRGB-Arbeitsfarbraum

Durch die Kalibrierung und Profilierung wird eine möglichst hohe Neutralität und Linearität der Farbwiedergabe erreicht. Farbechtheit (im Rahmen der Monitorgrenzen) wird erst im Zusammenspiel mit farbmanagementfähiger Software erreicht.

Farbwiedergabe nach der Kalibrierung.

Nach der Kalibrierung ist der Monitor auch für die Bildbearbeitung im Amateurbereich geeignet. Fast alle Werte bewegen sich nah an den Wunschergebnissen, nur die Farbabweichungen fallen noch etwas negativ auf, was durch eine sRGB Farbraumabdeckung von nur 88 Prozent hervorgerufen wird.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Der Monitor bietet in diesem Bereich deutlich mehr Einstellungen an, als alle anderen uns bekannten Geräte. Neben den häufiger anzutreffenden Einstellmöglichkeiten Vollbild, Seitengerecht und 1:1 können auch sechs übliche Formate von kleineren Monitoren ausgewählt werden.

Nützlich soll dies für Gamer sein, die sich auf ein Turnier mit gestellten Monitoren vorbereiten wollen und keine Monitore mit den entsprechenden Formaten besitzen. Einstellbar sind die Formate 17 Zoll (4:3), 19 Zoll (4:3), 19 Zoll B (16:10), 21,5 Zoll (16:9), 22 Zoll B (16:10) und 23 Zoll B (16:9) die jeweils mittig mit schwarzen Balken an den Seiten angezeigt werden.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Der Monitor beeindruckt nicht nur durch die vielen Einstellmöglichkeiten, sondern auch durch eine sehr gute Interpolationsleistung. Der Schärferegler ist auch beim digitalen Eingang verwendbar, wurde aber in keiner von uns getesteten Einstellung benötigt.

Die reine Interpolationsleistung war wie beschrieben sehr gut, wir können die Leistung insgesamt aber nur mit gut bewerten, da die Einstellmöglichkeiten 1:1 und Seitengerecht nicht bei jeder Auflösung verfügbar waren und bei manchen Auflösungen zudem verzerrte Darstellungen wiedergegeben wurden.

Die vielen verschiedenen einstellbaren Bildschirmgrößen konnten leider auch nur teilweise überzeugen. Eine getestete Auflösung von 1.680 x 1.050 wurde zum Beispiel sehr gut interpoliert, wählte man dann den eigentlich passenden Modus 22 Zoll B (16:10) aus, wird das Bild sehr unscharf, dieser Effekt konnte leider bei der Mehrzahl der getesteten Einstelloptionen wahrgenommen werden, so dass diese vordefinierten Formate keinen wirklichen Vorteil bieten.

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1 Kommentar vorhanden


Warum wird hier im Test kein Schwarzwert angegeben? Dieser würde mich sehr interessieren.

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