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TESTBERICHT: BenQ XL2420T 120Hz Teil 8


Game Mode Loader

Als besonderen Service bietet BenQ auf ihrer speziell dafür eingerichteten Website einen "Game Mode Loader" an. Dort können die Monitoreinstellungen von bekannten Gamern heruntergeladen werden, so dass man genau die gleiche Sicht auf ein Spiel hat, wie ihn auch die Progamer haben. Zum Verkaufsstart gibt es natürlich die Presets von den beiden Counterstrike-Spieler und Mitentwicklern des Monitors HeatoN und SpawN. Es gibt aber auch schon ein Angebot für Team Fortress2 und Need For Speed. Die noch recht überschaubare Anzahl soll im Laufe der Zeit weiter ausgebaut werden.

Heruntergeladen wird keine simple Textdatei, wo die Einstellungen per Hand vorgenommen werden müssen, sondern eine ausführbare Datei, die alle Einstellungen automatisch vornimmt. Je nach Virenscanner müssen der Datei vorher gewisse Rechte zur Installation eingeräumt werden. Die Installation ist ansonsten aber mit wenigen Klicks erledigt. Nach dem Neustart des Monitors ist dann der installierte Modus verfügbar. In unserem Fall haben wir den FPS1 Modus durch das Profil von SpawN ersetzt, welches auch im OSD des Monitors angezeigt wurde.

Installationsvorgang und Änderung im OSD.

3D Betrieb

Der Monitor kann im Zusammenspiel mit einer Shutterbrille auch 3D Spiele und Videos wiedergeben. Die Grundvoraussetzung ist eine Grafikkarte von Nvidia, mit Karten von AMD ist kein 3D Betrieb möglich. Der Monitor soll zudem in zwei Versionen auf den Markt kommen, einmal als XL2420T und einmal als XL2420TX Version, wichtig ist also das "X" am Ende der Bezeichnung. Die Version mit "X" besitzt bereits einen eingebauten Sensor, so dass nur eine Shutterbrille benötigt wird. Bei der anderen Version, die wir hier getestet haben, ist zusätzlich ein Sensor nötig, der per USB an den PC angeschlossen werden muss.

BenQ XL2420T: 3D Vision 2 Brille mit Empfänger.

Der Monitor besitzt eine LightBoost Funktion, die zusammen mit der neuen 3D Vision 2 Brille bis zu doppelt so helle Bilder wie mit der ersten Brillenversion liefern soll, die Gläser die Brille wurden zudem um 20 Prozent vergrößert. Die Vergrößerung der Gläser wirkt sich positiv aus, da weniger Umgebungslicht in den Sichtbereich eindringen kann. Die LightBoost Funktion des Monitors erfüllt zwar auch ihren Zweck, so dass die Bilder heller als beim XL2410T wirken, sie wirkten aber subjektiv mit beiden Brillenversionen gleich hell, so dass die Vision 2 Version in diesem Bereich keine Pluspunkte sammeln konnte.

Getestet haben wir verschiedene Videos und Spiele und konnten nirgendwo negative Effekte beobachten. Die 3D Wiedergabe funktionierte immer problemlos und war sehr schön anzuschauen. In vielen Spielen störte uns eher die Umsetzung im Spiel selber. Während zum Beispiel einzelne Einheiten in Strategiespielen in 3D und damit bildlich im Monitor angezeigt wurden, wurden die dazugehörigen Lebenspunktebalken flach direkt auf dem Monitor angezeigt. Für solche optisch nicht unbedingt ansprechenden Effekte ist aber nicht der Monitor verantwortlich, so dass der BenQ XL2420T in diesem Bereich voll überzeugen konnte.

Sound

Lautsprecher besitzt der Monitor nicht, er kann Audiosignale, die über den HDMI Anschluss zugespielt werden, aber über einen Kopfhörer wiedergeben. Die Lautstärke lässt sich in den Stufen 0 bis 100 regeln oder auch komplett stumm schalten. Wird die Regelung häufig benötigt, sollte sie auf eine der drei Schnelltasten gelegt werden.

DVD und Video

Für die nachfolgenden Tests haben wir den Monitor per HDMI-Kabel mit einem Blu-Ray-Player verbunden. Lautsprecher besitzt der Monitor wie angesprochen nicht, auch keinen TV-Tuner oder eine Bild-in-Bild-Funktion. Die zugespielten Refreshraten konnte er aber alle darstellen. Neben den üblichen 60 Hz waren auch 50 und sogar 24 Hz darstellbar.

BenQ XL2420T: 50 und 24 Hz können dargestellt werden.

Der vorhandene Filmmodus stellt deutlich kräftigere Farben als der Standardmodus dar, allerdings wirkten die Hauttöne dabei nicht mehr natürlich, so dass uns der Modus insgesamt nicht so gut gefiel. Durch die Einstellung „Demo Senseye“ kann ein Modus per geteilten Bildschirm dem Standardmodus gegenübergestellt werden und so bequem entschieden werden, welcher Modus das bessere Bild für die entsprechende Tätigkeit liefert.

Die 16:9 Auflösung und die geringen Lichthöfe fielen bei der Wiedergabe von Videos positiv auf, der leider nicht optimale Blickwinkel macht einer sehr guten Bewertung aber einen Strich durch die Rechnung.

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1 Kommentar vorhanden


Warum wird hier im Test kein Schwarzwert angegeben? Dieser würde mich sehr interessieren.

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