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TESTBERICHT: NEC EA244WMi-BK

Einleitung

NEC präsentiert mit dem EA244WMi einen neuen 24 Zoll TFT-Monitor mit idealen Voraussetzungen für den Einsatz im Büro. Dazu zählen umfangreiche Ergonomiefunktionen, eine Vielzahl an Schnittstellen sowie ausgeklügelte Elektronik.

Der NEC EA244WMi besitzt neben einem Lichtsensor auch einen Bewegungssensor mit außergewöhnlichem Funktionsumfang. Kombiniert mit der White-LED Hintergrundbeleuchtung soll der EA244WMi bestens gerüstet sein, Energie so effizient wie möglich zu nutzen.

Das IPS Panel mit 16:10 Bildformat und einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel bietet viel Arbeitsfläche und soll brillante Farben darstellen. Ein schlankes Gehäuse und modernes Design machen den NEC EA244WMi auch optisch ansprechend und in jedes Arbeitsumfeld integrierbar.

Doch nicht nur für die Arbeit möchte sich der neue 24 Zoller aus dem Hause NEC empfehlen. Mit einer Reaktionszeit von 5 Millisekunden und Overdrive-Funktion, könnte der EA244WMi auch für Spieler interessante Leistungsmerkmale bieten.

Zweifellos überzeugen die technischen Spezifikationen. Wir haben den NEC EA244WMi in einem ausführlichen Praxistest unter die Lupe genommen.

Angeschlossen und getestet haben wir den NEC EA244WMi am digitalen DVI Ausgang einer Gainward GTX 560 Ti und den Monitor über ein DVI Kabel mit dem PC verbunden. Die farbmetrischen Messungen wurden mit einem Spektralfotometer (EyeOne Pro) in Verbindung mit der iColor Software von Quato und Colorimetre HCFR durchgeführt.

Hands on NEC EA244WMi (Video)

Für die Ermittlung des minimalen Schwarzwertes wurde ein Colorimeter (X-Rite DTP94) verwendet. Als externe Zuspielquelle kam der Sony BDP-S350 Blu-ray Player zum Einsatz, angeschlossen über ein HDMI-DVI Kabel.

Lieferumfang

In einem klassischen braunen Karton wird der NEC EA244WMi geliefert. Die Verpackung fällt mit den Außenmaßen 63 x 50 x 28 (B x H x T) nicht besonders kompakt aus, daher sind die seitlichen Griffausnehmungen im Karton für den Transport sehr praktisch. Inklusive Verpackung bringt der NEC EA244WMi 10 Kilogramm auf die Waage.

Im Inneren des Kartons befinden sich zwei Styroporteile die einerseits den Monitor fixieren und andererseits das Zubehör vom Display trennen. Zusätzlich befindet sich der NEC EA244WMi noch in einem weichen Schaumstoffbeutel. Da der Standfuß bereits vormontiert wurde, ist der Monitor nach dem Auspacken auch schon einsatzbereit.

Umfangreiches Zubehör beim NEC EA244WMi, jedoch ohne DisplayPort und HDMI-Kabel.

Neben dem Monitor selbst, befinden sich noch diverse Signalkabel sowie eine Kurzanleitung und Software CD im Lieferumfang. Folgende Kabel sind inklusive: DVI-D und VGA-Kabel, USB-Kabel, Stromkabel, Stereo-Audiokabel sowie Control-Sync Kabel. Ein DisplayPort und HDMI-Kabel fehlen leider.

Optik und Mechanik

Den NEC EA244WMi gibt es in zwei Farbvarianten schwarz und weiß. Unser Testgerät hat ein schwarzes Gehäuse. Die Oberfläche der Kunststoffteile ist angeraut aber doch nicht ganz matt. Die Optik des NEC EA244WMi ist unaufdringlich und so fügt sich der Monitor bestens in jedes Arbeitsumfeld ein.

Allerdings ist das Design auch ohne besondere Akzente und das Design eher zurückhaltend. In der Arbeitswelt ist das aber wohl weniger ein Nachteil. Alle Kanten sind sauber entgratet und die Kunststoffteile passgenau gefertigt.

Schwarzmattes Gehäuse - stilsicher und in jedes Arbeitsumfeld integrierbar präsentiert sich der NEC EA244WMi.

Um das Display zieht sich ein etwa 1,5 Zentimeter breiter Rahmen der zum Panel hin schräg um etwa 3 Millimeter abfällt. Die Gesamtbreite beträgt damit etwa 1,8 Zentimeter. In der oberen rechten und linken Rahmenecke sind jeweils der Name des Herstellers und die Modellbezeichnung aufgedruckt. Auffällig ist, dass der Rahmen nicht immer exakt am Panel aufliegt und besonders an der Unterkante größere Spaltmaße aufweist. Grund hierfür ist, dass der Rahmen sehr leicht nachgibt sobald man darauf drückt - er ist etwas zu dünnwandig und daher wenig stabil.

Schmaler Displayrahmen mit Logo und Modellbezeichnung.

Die Ergonomie des NEC EA244WMi lässt hingegen keine Wünsche offen. In der Höhe kann das Display um 13 Zentimeter von minimal 6,7 auf maximal 19,7 Zentimeter verändert werden (die Maße sind jeweils von Tischkante zu Displayunterkante gemessen). Mit vernünftigem Kraftaufwand lässt sich die Höhe verändern, beim Absenken des Displays hakt die Mechanik aber manchmal ein wenig.

Höheneinstellung des NEC EA244WMi.

Bei seitlicher Drehung gibt es keine Begrenzung da ein Drehteller im Standfuß eine Drehung um bis zu 340 Grad erlaubt. Wird das Display zur Seite gedreht, dreht sich auch der Standfuß mit. Durch die runde Form wird dafür aber kein zusätzlicher Platz auf dem Schreibtisch benötigt.

Ein Drehteller im Standfuß erlaubt eine 340 Grad Drehung.

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17 Kommentare vorhanden


Leider ist das falsche Hands-On-Video, nämlich jenes für den AOC E2460Phu, verlinkt.
Danke für den Hinweis. Das Video ist noch nicht fertig geschnitten und wird erst Anfang nächster Woche online sein und kann dann auch über unseren YouTube Kanal gesehen werden.
Danke für den Test!

Eines verstehe ich aber nicht: Beim NEC EA244WMi wird die schlechte Helligkeitsverteilung (maximale Abweichung ca. 16 %, durschnittliche Abweichung ca. 6,5 %) mehrmals betont, seine Helligkeitsverteilung wird insgesamt mit +/- bewertet. Der Eizo EV2736WFS, der minimal größere Abweichungen zeigt (maximale Abweichung ca. 18 %, durschnittliche Abweichung ca. 7 %), erhält eine Bewertung von +; seine Helligkeitsverteilung wird nicht kritisiert.

Wie kann das sein? Was verstehe ich da falsch?

Am wichtigsten aber ist die Frage: Sind diese Abweichungen mit freiem Auge tatsächlich nicht wahrnehmbar?

Das kann tatsächlich nicht stimmen, wir werden uns das ansehen und entsprechend korrigieren. Die Sichtbarkeitsgrenze liegt bei ca. 20 % Abweichung.
Ist eigentlich 60003414 die offizielle Referenznummer von NEC für den Multisync EA244WMi? Sprich handelt es sich bei den folgenden beiden Monitoren um exakt dasselbe Modell?

http://www.amazon.de/NEC-Deutschland-GmbH-Multisync-EA244WMi/dp/B00AJA4TMQ/

http://www.amazon.de/NEC-60003414-LED-Monitor-Reaktionszeit-schwarz/dp/B00AINBC2O

Vielen Dank!
Das dürfte die Artikelnummer von NEC sein. Sind die gleichen Geräte. Schau mal bei dem ersten Link unter Herstellerreferenz, da steht die gleiche Nummer 60003414 ;-)
Alle die an ein Firmware-Update glauben, mit das 16:9 Problem behoben wird muss ich leider enttäuschen.
Habe heute mit NEC telefoniert und mir das Gegenteil bestätigen lassen.
Begründung: Ist ja ein Office-Monitor. Ah ja. Verschiedene 4:3 Auflösungen können zwar nativ dargestellt werden 16:9 Auflösungen aber nicht. Wenn man das braucht kann man ja zur P- bzw. PA-Serie greifen. Also die, die keinen HDMI-Anschluss haben.

Danke NEC!

PS: Leider wurde der NEC P241W-BK bei Prad nie getestet. Nur der noch teurere NEC PA241W-BK.
Und da der P242W sozusagen schon vor der Tür steht, werden wir den testen. Wobei der Unterschied bei den Monitoren bei etwa 200 Euro liegt. Der PA hat einen erweiterten Farbraum, der P eben nur sRGB. Ich würde bei 200 Euro Unterschied eher auf den PA setzen, aber das ist eine Geschmacksfrage.
Auf den Test des neuen P/PA bin ich gespannt. Bei einer früheren Anfrage bei NEC hatte mir damals ein Mitarbeite erklärt, daß der PA nicht nur einen erweiterten Farbraum, sondern auch ein anderes Panel, bzw. eine andere Beschichtung hat. So genau weiß ich das nicht mehr. Jedenfalls würde das gleiche Bild im gleichen Farbraum beim PA besser dargestellt.

Zum EA244WMi:
Ich kann euer Testergebnis in einem Punkr leider überhaupt nicht bestätigen. Mein EA244WMi hat bei einem vollflächigen Weiss einen mit bloßem Auge deutlich sichtbaren horizontalen Farbverlauf vom Grünlichen ins Rosafarbene. Da ist mein 6 Jahre alter 19"-S-PVA-Eizo deutlich besser, da bei dem überhaupt keine Farbstichigkeit zu sehen ist.
Kann natürlich sein daß es ein Montagsgerät ist. Aber dieser Monitor geht definitiv zurück.
Liebes Testteam, könnt ihr die Anmerkung von Jominator hinsichtlich des horizontalen Farbverlaufs bestätigen?

Ich würde auch meinen, dass es diesen Verlauf gibt, wenn ich ihn auch nur für schwach ausgeprägt halte. Und mein bescheidenes Monitor-Know-How sagt mir, dass sich dieses Problem durch nichts korrigieren lässt?

Thx!
Wenn wir dies festgestellt hätten, dann würde es auch im Test stehen.
Alles klar...

Ist schon absehbar, wann der Test des NEC P242 bzw PA242 erscheint? Und werden die 27-Zöller auch getestet?
Was darf ich mir unter "externer Zuspielung" vorstellen ? Betreffen diese Interpolationsprobleme das alles, was über den HDMI-Eingang zugespielt wird (egal ob Video, Spielekonsole oder PC)?

Was wäre, wenn man Video oder Spielkonsole über einen HDMI->DVI-Adapter anschliessen würde?
Wir testen dies am HDMI Anschluss mit einem Gerät was die Bilder 1:1 zuspielt, also die Interpolation muss vom Monitor übernommen werden. Wir testen ja den Monitor und nicht den Zuspieler.
Danke für die schnelle Antwort! Das der Zuspieler nicht skaliert, habe ich bereits vermutet.

Meine Frage ging eher in die folgende Richtung: Sind die Skalierungsprobleme eine Frage des Eingangs (sprich, HDMI wird immer auf Vollbild aufgezogen; für die anderen Eingänge kann der Monitor auch "Format")?

Im Vergleich zu dem Test des Asus PB248Q fällt mir auf, dass der Tenor für DVD und Video deutlich negativer klingt; obwohl der Asus auch kein korrektes Seitenverhältnis unterstützt. Was übersehe ich hier, was den Asus besser geeignet macht?
Wir testen die externe Zuspielung nur über HDMI. Zu den tatsächlichen Unterschieden kann ich leider nichts sagen, weil ich keinen der Monitore getestet habe, hier hilft wohl besser eine Frage im Forum unter dem jeweiligen Test.
[Kommentar gelöscht]

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