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TESTBERICHT: Asus PG278Q Teil 7


Vergleich mit sRGB (farbtransformiert)

Unser CMM berücksichtigt Arbeitsfarbraum- und Bildschirmprofil und führt auf dieser Basis die notwendigen Farbraumtransformationen mit farbmetrischem Rendering-Intent durch. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, Farben und Grautöne liefern ein gutes Ergebnis, auch am Gammaverlauf gibt es nichts auszusetzen. Für einen Gaming-Monitor mit TN-Panel ist das schon ein bemerkenswertes Ergebnis.

Die ausführlichen Testergebnisse können als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Interpolation

Eine wichtige Eigenschaft, über die ein guter Monitor verfügen sollte, ist die der Interpolation. Da der PG278Q über ein WQHD-Display verfügt, ist dies ein besonders wichtiges Merkmal, denn nur recht aktuelle Spiele können mit dieser Auflösung betrieben werden. Üblicherweise wird zurzeit immer noch in Full HD-Auflösung gespielt. Spieleklassiker schaffen teilweise nicht einmal HD und müssen mit einer noch geringeren Auflösung auskommen.

Zunächst wirkt es ein wenig befremdlich, dass es im OSD-Menü keine Möglichkeit gibt ein Bildformat einzustellen. Die einzige Möglichkeit Einfluss auf das Verhalten zu nehmen befindet sich in der NVIDIA-Systemsteuerung. Hier hat man die Möglichkeit zwischen "Seitenverhältnis", "Vollbild" und "Keine Skalierung" zu wählen. Voreingestellt ist "Seitenverhältnis" und lässt den Monitor auch genauso reagieren. Sämtliche Auflösungen werden vertikal bildschirmfüllend und horizontal Seitengerecht angezeigt. Bei nicht HD-Auflösungen mit Trauerrändern an den Seiten und bei HD-Auflösungen immer als Vollbild.

Selbst bei der kleinsten möglichen Auflösung, mit 800 x 600 Pixeln erscheint das Bild zwar interpoliert aber durchaus sehenswert. In der Einstellung "Vollbild" werden sämtliche Auflösungen auf Vollbild skaliert, auch dann, wenn es zu einer vollkommen verzerrten Anzeige führt und der Modus "keine Skalierung" bedeutet nichts anderes als eine 1:1 Anzeige. So wird die tatsächlich eingestellte Auflösung mittig des Displays in einem Fenster angezeigt. Diese Auflösung bietet zwar die beste Schärfe, aber bereits 1920 x 1080 Pixel wirken sehr mickrig auf dem Display und stellen eine gemessene Bildschirmdiagonale von nur 19 Zoll dar.

Testgrafik, links: nativ; rechts: 1.920 x 1.080.

Testgrafik, links: 1.600 x 900; rechts: 1.280 x 720.

Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.920 x 1.080.

Textwiedergabe, links: 1.600 x 900; rechts: 1.280 x 720.

In der nativen Auflösung ist die Schärfe natürlich als sehr gut zu bezeichnen. Umso wichtiger ist aber das Verhalten, der momentan wichtigsten Auflösung der Unterhaltungsindustrie, nämlich die HD-Auflösung. Zieht man zur Beurteilung die Testgrafik hinzu, bekommt man aber auch hier ein sehr gutes Bild geliefert. Selbst die feinen Strukturen des Gitters sind noch zu erkennen, was ein tolles Ergebnis darstellt.

Etwas gröber geht es dann aber doch bei der nächst kleineren Auflösung mit 1600 x 900 zur Sache. Hier sind dann auch diese Strukturen nicht mehr zu erkennen. Insbesondere hier könnte man mit einem Schärferegler versuchen etwas mehr aus dem Bild herauszuholen. Aber leider ist auch ein Schärferegler nicht zu finden. Text wird in allen kleineren Auflösungen gut wiedergegeben, wobei es keinen großen Unterschied macht, ob nun 1920 x 1080 Pixel oder 1280 x 720 Pixel gewählt sind.

Die Lesbarkeit selbst bei fetten Lettern bleibt stets gewahrt und macht keine Probleme beim Lesen. Sicherlich tritt eine leichte Unschärfe auf, da die hinzugewonnenen Pixel irgendwie aufgefüllt werden müssen. Der ASUS PG278Q meistert diese Aufgabe sehr gut.

Reaktionsverhalten

Den ASUS PG278Q haben wir in nativer Auflösung bei 60Hz und 144Hz am DisplayPort untersucht. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Der CtC-Messwert geht über die herkömmlichen Messungen von reinen Helligkeitssprüngen hinaus – schließlich sieht man am Bildschirm auch in aller Regel ein farbiges Bild. Bei dieser Messung wird deshalb die längste Zeitspanne gemessen, die der Monitor benötigt, um von einer Mischfarbe auf die andere zu wechseln und seine Helligkeit zu stabilisieren. Verwendet werden die Mischfarben Cyan, Magenta und Gelb – jeweils mit 50% Signalhelligkeit. Beim CtC-Farbwechsel schalten also nicht alle drei Subpixel eines Bildpunkts gleich, sondern es werden unterschiedliche Anstiegs- und Ausschwingzeiten miteinander kombiniert.

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4 Kommentare vorhanden


Habe mir diesen Monitor bereits vor 2 Monaten zugelegt und bereue den Kauf nicht eine einzige Sekunde! Genial!
Schade, nix von Inversion Fehlern, bzw. vertikalen Steifen, die man bei diesem Monitor öfter mal sehen kann, bei bestimmten Szenen.
Ich hatte ihn und mich hat dieses Problem so gestört, dass ich ihn (bei dem Preis) nicht behalten wollte.
Du kannst sicher sein, wenn dies dem Testredakteur aufgefallen wäre, dann würde es hier auch im Test angesprochen werden.
Kann die Probleme mit Inversion und Vertikalen Streifen bestätigen. Hatte inzwischen 2 Modelle vom dem Monitor zu Haus, leider hatten beide das Problem. Da war mir das Geld dann doch zu schade, sollte bei so einen teuren Monitor eigentlich nicht passieren!

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