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TESTBERICHT: BenQ XL2430T Teil 6


Bildqualität

Das Panel ist matt und wirksam entspiegelt. Leuchtet man mit einer Taschenlampe direkt auf das Display, so wird das Licht stark gebrochen. Auch in sonnendurchfluteten Räumen werden Benutzer mit heller Bekleidung nur schwach reflektiert.

Beim Reset stellt der Monitor folgende Werte ein: Bildmodus FPS1, Helligkeit 100, Kontrast 50, Schärfe 7, Gamma 3, Farbtemperatur Benutzerdefiniert (Rot 93, Grün 88 und Blau 97). Diese Werte haben wir jedoch nicht für die Beurteilung herangezogen, da die Bildqualität mit diesen Einstellungen einfach nur schlecht ist. Alleine der Grauverlauf liegt so dermaßen daneben und verläuft derart holperig, dass wir dem Monitor eine Chance im Standard-Modus gaben.

Hier sieht die Sache auch gleich ganz anders aus. Die Werte hierfür sind: Modus Standard, Helligkeit 100, Kontrast 50, Schärfe 5, Gamma 3, Farbtemperatur Normal.

Graustufen

Zwar ist die Helligkeit eindeutig zu hoch eingestellt, aber der Grauverlauf wirkt schön homogen. Bis auf das letzte, sind alle Felder unserer Testgrafik in den hellen Grautönen zu erkennen. Die dunklen Grautöne schneiden dagegen noch besser ab und sind allesamt vom Hintergrund zu unterscheiden. Seitlich betrachtet ist der für ein TN-Panel typische graugelbe Schleier auszumachen.

Die hellen Grautöne verlieren zwei Felder, die dunklen Grautöne bleiben wiederrum unangetastet und verlieren kein Feld bzgl. der Erkennbarkeit. Man kann ganz leicht eine Farbstufe nahe der Mitte erkennen. Trotzdem liefert der XL2430T hier ein ganz beachtliches Ergebnis ab.

Graustufen und -verlauf.

Ausleuchtung

Das linke Foto zeigt ein komplett schwarzes Bild ungefähr so wie man es mit bloßem Auge sieht, hier werden die auffälligen Schwächen sichtbar. Das rechte Foto mit längerer Belichtungszeit hebt dagegen die Problemzonen hervor und dient nur der deutlicheren Darstellung.

Die Schwarzbilddarstellung gelingt dem XL2430T auch gut. Wir bekommen eine gleichmäßige dunkle Fläche zu sehen, die einzig von einem blauen Streifen direkt am unteren Rand gestört wird. Dieser wird sich im normalen Betrieb jedoch nicht negativ bemerkbar machen. Auch bei fünfmal verlängerter Belichtungszeit hält sich eine Wolkenbildung stark in Grenzen, jedoch erkennt man im linken unteren Bereich ein Highlight. Den Film- oder Spielgenuss wird das aber nicht trüben.

Ausleuchtung bei normaler und verlängerter Belichtung.

Bauartbedingt zieht leider recht schnell der übliche graugelbe Schleier von der gegenüberliegenden Seite über das Bild und die Hintergrundbeleuchtung scheint durch. Aber auch das hält sich noch in Grenzen und wirkt nur in stockdunkler Umgebung auffällig.

Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast

Die Messungen werden nach einer Kalibration auf D65 als Weißpunkt durchgeführt. Sofern möglich, werden alle dynamischen Regelungen deaktiviert. Aufgrund der notwendigen Anpassungen fallen die Ergebnisse geringer aus als bei Durchführung der Testreihe mit nativem Weißpunkt.

Das Messfenster wird nicht von einem schwarzen Rand umgeben. Die Werte können daher eher mit dem ANSI-Kontrast verglichen werden und geben Realweltsituationen deutlich besser wieder als Messungen von flächigem Weiß- und Schwarzbild.

Helligkeits- und Kontrastverlauf des BenQ XL2430T.

Mit nativem Weißpunkt erreichen wir im Maximum eine Helligkeit von 347 cd/m². Das entspricht der Werksangabe von 350 cd/m² und ist für alle Einsatzbereiche mehr als ausreichend. Die Minimalhelligkeit liegt bei 22 cd/m². Somit kann der Monitor auch in dunklen Umgebungen bedenkenlos genutzt werden. Die Schwarzwerte liegen zwischen 0,03 und 0,44 cd/m².

Das Kontrastverhältnis liegt im Durchschnitt bei rund 856:1, als Höchstwert ermitteln wir 890:1. Das ist ein gutes Ergebnis, liegt aber deutlich unter den im Datenblatt genannten 1000:1. Nach der Kalibrierung beträgt der Kontrast noch 875:1. Die Leuchtdichte wird ausschließlich über die Intensität der Hintergrundbeleuchtung variiert. Kontrasteinbußen bleiben somit über den kompletten Einstellbereich aus.

Bildhomogenität

An 15 Messpunkten wurden Helligkeitsverteilung in Prozent (linkes Bild) und Farbreinheit in DeltaC (rechtes Bild) überprüft.

Bei der Helligkeitsverteilung erhalten wir eine durchschnittliche Helligkeitsabweichung von 7,5 Prozent, was einen befriedigenden Wert darstellt. Mit dem bloßen Auge ist die Helligkeitsverteilung gleichmäßig und von der Sichtbarkeitsgrenze von 20 Prozent, ist der Maximalwert (- 15,41 %) noch etwas entfernt.

Bei der Farbreinheit schneidet der BenQ XL2430T sogar gut ab. Das mittlere deltaC liegt bei 1,4 und der Maximalwert bei 2,4.

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3 Kommentare vorhanden


Hallo, Danke für diesen Test. Folgendes: Kann es sein dass der Black EQ evtl. den Input Lag erhöht?

Danke + Grüsse
Das haben wir leider nicht gemessen.
vielen Dank.

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