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TESTBERICHT: Philips 288P6LJEB Teil 9


DVD und Video

Der 288P6LJEB hat einen HDMI-Eingang, der auch für Video-Zuspieler wie BluRay-Player, HDTV-Empfänger und Spielekonsolen genutzt werden kann. Die MHL-Funktion wird von entsprechend ausgerüsteten Smartphones und Tablets unterstützt und kann auch zur gleichzeitigen Aufladung der Geräte genutzt werden.

Neben dem Standardmodus "Aus" bietet der 288P6LJEB über die linke Kurzwahltaste die SmartImage-Modi Büroarbeit, Foto, Film und Spiel an. Wir haben den Monitor im Standardmodus "Aus" belassen, da sich nach unserem Empfinden in diesem Modus die natürlichsten Farben dargestellt werden.

So eingestellt liefert der 288P6LJEB ein gutes Bild mit warmen und neutralen Farben ab. Hauttöne werden in der Regel gut wiedergegeben. Dunkle Bildbereiche werden jedoch nicht hinreichend genug differenziert. Besserung verschafft hier die Einstellung Bild-Blacklevel. Die Durchzeichnung von hellen Szenen gelingt besser als die von dunklen Szenen. Schnelle Szenen werden etwas schwammig, aber immer noch gut wiedergegeben. Nachzieheffekte bei schnellen Szenen treten kaum auf. Die Overdrive-Einstellung führt hingegen zu Doppelkonturen, weshalb sie bei uns deaktiviert blieb.

Die Blickwinkelabhängigkeit ist für ein TN-Panel durchaus positiv zu bewerten, auch wenn sie mit IPS-Panels nicht vergleichbar ist. Der P288P6LJEB bietet zumindest für mehrere Betrachter ein weitgehend neutrales Bild, sofern keiner von oben und unten auf den Monitor blickt.

Skalierung und Deinterlacing

In der Werkseinstellung zeigt der 288P6LJEB alle gängigen Videosignale in voller Bildschirmgröße. Filmmaterial in 4:3-Auflösung kann über das OSD-Menü auch seitengerecht wiedergegeben werden. Der Philips-Monitor gibt überwiegend nur noch HD und FullHD-Videomaterial wieder. Kleinere Auflösungen als 648p werden nicht mehr unterstützt.

Mit progressivem Material kommt der 288P6LJEB besser zurecht als mit Videomaterial im Interlaced-Zeilensprungverfahren. Die Ergebnisse des Deinterlacers mit 3:2-Signalen können sich sehen lassen, auch wenn hier Mikroruckler erkennbar sind. Bei den in Europa verbreiteten PAL 2:2-Signalen werden Moirée-Effekte sichtbar und das Bild wird noch unruhiger.

Overscan

Eine Overscan-Option ist im Bild-Menü des 288P6LJEB vorhanden. Dabei werden bei einem FullHD-Signal auf allen Seiten rund 80 Pixel entfernt, was bei einem FullHD-Videosignal einem Beschnitt von 40 Pixeln entspricht. Bei anderen Videoformaten fällt der Beschnitt geringer aus.

Farbmodelle und Signallevel

Der Philips Brilliance 288P6LJEB verarbeitet digitale RGB-Signale, die den vollen Dynamikbereich nutzen. Während der Zuspielung über einen externen Player muss das Signal daher geeignet gespreizt werden.


Bewertung
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393,99 €
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Der Philips 288P6LJEB bietet mit seiner 4K-Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten viel Platz auf dem Bildschirm. Mit seiner Auflösung von 159 dpi wirken Texte sehr viel schärfer und weniger pixelig als auf herkömmlichen Monitoren. Und auch Fotos zeigen bei einer Auflösung von 8 MP einen ungewöhnlichen Detailreichtum, den man bislang nur ausschnittsweise bewundern konnte.

Als Office-Monitor punktet der 288P6LJEB mit sehr guten ergonomischen Eigenschaften, einem eleganten Design und mit der Einhaltung zahlreicher ökologischer und behördlicher Standards. Allerdings sollte bedacht werden, dass für das Arbeiten in Word die Zoomfunktion genutzt werden muss, weil die Schrift in der nativen Auflösung sonst einfach zu klein dargestellt wird. Beim Stromverbrauch zeigt er weniger überzeugende Werte und punktet nur im Standby-Betrieb.

Eine Kalibrierung des Monitors liefert befriedigende Ergebnisse, auch wenn das TN-Panel eine gute sRGB-Farbraumabdeckung 93,4 Prozent aufweist. Dabei hilft auch die 10-bit Farbauflösung nicht, so dass der Monitor lediglich für die Hobby-Bildbearbeitung eingesetzt werden sollte. Die Reaktionszeiten können sich sehen lassen, für einen klassischen Gamer-Monitor ist die Latenz mit mehr als 30 Millisekunden aber etwas zu lang. Aber auch trotzt des höheren Latenzwertes macht das Spielen am Philips 288P6LJEB spaß.

Texte und Bilder wirken angesichts der hohen Pixeldichte und Pixelfülle detailreich und deutlich schärfer. Das macht Freude und weckt den Wunsch, auf 4K-Monitore bald nicht mehr verzichten zu wollen. Spiele und Videos sind in dieser hohen Auflösung bislang nur vereinzelt verfügbar und stellen auch an die Grafikkarte höhere Anforderungen als gewöhnliche FullHD-Displays.

Der Philips 288P6LJEB verpasst eine gute Wertung nur denkbar knapp, dafür hätten die Ergebnisse nach der Kalibrierung noch etwas besser und der Stromverbrauch etwas geringer ausfallen müssen. Der Preis ist für die gebotene Leistung angemessen.

Gesamturteil: BEFRIEDIGEND


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