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TESTBERICHT: Asus PA328Q

Einleitung

Im schnell wachsenden Markt für 4K-/UHD-Bildschirme schickt ASUS mit dem PA328Q einen 32-Zoll-Monitor im 16:9-Format ins Rennen, der bei einer nativen Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln (138 Pixel/Zoll) besonders präzise Farben darstellen soll und sich durch umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten auszeichnet.

Der ab Werk vorkalibrierte Monitor mit einer 12-Bit-Look-up-Tabelle soll sich mit einer Farbgenauigkeit von ∆E≤2 sowie der 100-%-Unterstützung für sRGB- und REC-709-Farbräume unter anderem speziell für die anspruchsvolle Videobearbeitung eignen. Das matte IPS-Panel mit LED-Backlight stellt dank einer 10-Bit-Farbtiefe über eine Milliarde Farben dar, zur speziellen Farbanpassung bietet der Monitor unter anderem eine Sechs-Achsen-Farbkontrolle.

Für die Wiedergabe von 4K-/UHD-Inhalten verfügt der ASUS PA328Q über moderne, leistungsfähige Schnittstellen wie HDMI 1.4., HDMI 2.0 und DisplayPort 1.2/Mini-Displayport 1.2. Der Monitor lässt sich in der Höhe verstellen, schwenken, neigen und ins Hochformat drehen; für weiteren ergonomischen Komfort sorgt eine OSD-Menüsteuerung über einen 5-Wege-Joystick. Der schlanke, funktionale Gehäuserahmen erleichtert den Mehrmonitorbetrieb, und zwei eingebaute Stereo-Lautsprecher runden die Ausstattung ab.

Intensive Bildschirmarbeiter unterstützt der PA328Q zudem mit einer »ASUS Eye-Care« genannten Technik, um Bildflimmern zu verhindern und blaue Lichtanteile zu reduzieren. Multitasker schließlich können auf dem Display ein weiteres Bildfenster aus einer zweiten Signalquelle in PbP- oder PiP-Darstellung öffnen. Wir sind gespannt wie sich der ASUS PA328Q im Test schlägt.

Hands on Test-Video zum ASUS PA328Q.

Lieferumfang

ASUS liefert den PA328Q in einem schwarzen, bunt bedruckten Karton mit den Maßen 847 (B) x 552 (H) x 350 (T) mm aus; zwei Griffmulden an den Schmalseiten erleichtern den Transport der recht voluminösen Verpackung. Der Karton lässt sich am besten liegend von der Stirnseite her öffnen und verbirgt unter einer oberen, mindestens 15 mm starken Styroporschale das in Luftpolsterfolie eingeschlagene und zusätzlich von einer festen Kunststofffolie geschützte Display.

Das Display wiederum ruht in einer unteren, stabilen Styroporschale, darunter schließlich befinden sich die Tragarm-Standfußkombination und das Zubehör.

Der Umkarton des PA328Q und das nach dem Öffnen oben liegende Display.

ASUS liefert den Monitor mit folgendem Zubehör aus: HDMI-Kabel, DisplayPort-Kabel (Mini-DP zu DP), Netzkabel, USB-Kabel, Schnellstartanleitung, Garantiekarte, Infoblatt mit Sicherheitshinweisen, Support-CD mit Bildschirmtreiber und Farbprofil, ein PDF-Handbuch in mehreren Sprachen sowie eine ebenfalls mehrsprachige PDF-Anleitung zum Firmware-Update.

Als optionales Zubehör bietet ASUS dem Handbuch zufolge ein DisplayPort-Kabel und ein MHL-Kabel an, um Audio-/Videodaten von Mobilgeräten an den Bildschirm zu übertragen.

Dem Zubehör liegt ein Kabelbinder (li.) bei.

Optik und Mechanik

Der Korpus des ASUS PA328Q besteht überwiegend aus schwarzem Kunststoff mit einer leicht genarbten, mattierten Oberfläche; als Zierapplikation trägt der Panel-Rahmen an der Unterkante eine nach unten stumpf dreieckig zulaufende, zirka 8 mm breite, karminrote Schmuckleiste. Auf dem Gehäuserahmen hat ASUS mehrere Logos und Schriftzüge platziert: Vorne unten mittig das ASUS-Logo im glänzenden Metallfolien-Look, als lichtgrauer Aufdruck links unten die DisplayPort- und HDMI-Logos, und links oben der Schriftzug "ProArt Superior Colour Accuracy 3840 x 2160".

Auf der Gehäuserückseite an der oberen schrägwinkligen Ausbuchtung gibt es nochmals das ASUS-Logo in silbergrauer Reliefoptik, und vertikal an der von hinten gesehen linken Seite des Tragarmes einen weißen Aufdruck mit Hinweisen auf die Verstellgrade (Höhe, Neigen, Schwenken und Drehen). An den Seiten und oben trägt der Panel-Rahmen zudem eine umlaufende Riffelung. Die kreisrund eingefassten Drehgelenke des Tragarmes an der VESA-Aufnahme oben und am Standfuß unten sind mit eingeprägten Winkelmarken in Fünf-Grad-Anständen versehen.

Generell bestimmen Ecken und Winkel das eher kantige Design des Monitors, fast ließe sich von einem "Edge-Design" reden – auch die üppig mit quadratischen Lüftungslöchern und Lüftungsschlitzen versehene Gehäuserückseite verjüngt sich von den Gehäusekanten nach hinten hin schrägwinklig. Dieses Designprinzip variiert der in der Grundform dreieckige, nach vorne hin konisch zulaufende und spitzwinklig abschließende Tragarm lediglich durch eine sanft konvexe Ausbuchtung seiner Seitenflächen.

ASUS PA328Q frontale Ansicht.

Der Display-Rahmen ist zirka 10 mm breit und direkt an den Panel-Kanten rund 21 mm tief, wirkt daher im Vergleich zum etwa 734 x 431 mm großen 32-Zoll-Panel sehr schlank. Ohne Standfuß (also etwa bei der Wandmontage) ist der ASUS PA328Q rund 67 mm tief, mit Standfuß beträgt die Bautiefe 240 mm.

Die Verarbeitung des PA328Q wirkt gediegen, trotz seines kantigen Designs weist er keine unangenehm scharfen Ecken oder Grate auf. Das Gehäuse wirkt stabil und gab keine Knister- oder Knackgeräusche von sich, wenn es etwas herzhafter angefasst wurde – was auch beim Umstellen nötig ist, denn mit einer Masse von rund 11,7 kg ist der Monitor ein beachtlicher Trumm.

ASUS PA328Q in der niedrigsten Stellung ...

... und in der höchsten Stellung.

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1 Kommentar vorhanden


Ich habe die letzten Tage nur noch sporadisch reingeschaut, um zu sehen, ob ihr den Monitor getestet habt. Habe ehrlich gesagt schon fast nicht mehr daran geglaubt, doch wow, was durfte ich dort sehen ...
Ihr habt euch doch noch an einen Test rangewagt. Vielen Dank dafür =)
Ich selbst gucke momentan auf dieses Schmuckstück und bin im Großen und Ganzen zufrieden. :-)
Derzeit nutze ich noch Windows 7, weshalb die Skalierung nicht optimal aber okay ist.
Was mir an dem Monitor allerdings nicht so gefällt ist, dass er von Zeit zu Zeit beim ändern der Bildwiederholungsfrequenz auf 24Hz zum besseren schauen von Filmen, diese Frequenz nicht immer direkt übernimmt und einen statt dessen mit hässlichen, großflächigen, grünen Fragmenten belohnt.
Des Weiteren scheinen sich die Bedienelemente auf der Rückseite gelegentlich selbst außer Funktion zu nehmen. Ein Aufrufen des Bedienmenüs oder gar ausschalten des Monitors sind dann nicht mehr gegeben. Notlösung: Kaltgerätestecker ziehen - Schade :-(
Ich hoffe demnächst auf ein Update welches solche Fehler behebt. Eine genauere Bedienungsanleiung, z.B. mit dem Hinweis, dass der "sRGB Modus" nur via. DisplayPort funktioniert und nicht via HDMI wären auch durchaus hilfreich.
Ich freue mich schon darauf, Ende des Jahres Bildmaterial mit höchsten Bitraten über den Monitor zu jagen, um zu schauen was 4K noch alles zu bieten hat :D

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