BenQ SW321C: 4K-HDR-Grafikmonitor mit 99 % Adobe RGB (Update)

32-Zöller verspricht USB 3.1 und einen SD-Kartenleser

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(Originalmeldung vom 20.09.2019, 12:49 Uhr) Während wir derzeit mit dem BenQ SW270C einen soliden Grafikmonitor im Test haben, hat der Hersteller ein neues 32-Zoll-Modell für dieses Einsatzgebiet angekündigt: Der SW321C setzt natürlich auf IPS-Panel-Technologie und löst mit 3840 x 2160 Bildpunkten (4K) auf. Die beworbene HDR10-Unterstützung dürfte aufgrund der geringen Leuchtdichte von 250 cd/m² jedoch mehr Marketing-Gag als HDR-Qualitätsgarant sein.

BenQ SW321C (Bild: BenQ)
SW321C: Grafikmonitor mit 4K, IPS, HDR10 und 99 Prozent Adobe RGB (Bild: BenQ)

Hohe Farbraumabdeckungen werden versprochen: 96 bzw. 97 Prozent DCI-P3 (die Produktseite ist da unschlüssig), 99 Prozent Adobe RGB und 100 Prozent sRGB. Das Kontrastverhältnis beträgt IPS-typische 1000:1, die Kalibrierung des Displays erfolgt per Software. Hinsichtlich Anschlüssen können Käufer auf HDMI 2.0, DisplayPort 1.4, USB 3.1 und einen SD-Kartenleser zurückgreifen. Die Steuerung des Bildschirms ist über einen externen Hotkey-Puck möglich. Außerdem befindet sich eine Blendschutzhaube im Lieferumfang. Nähere Informationen stehen noch aus.

Der BenQ SW321C wird als „Coming soon“ („Erscheint bald“) gelistet und ist der Nachfolger zum 2017 veröffentlichten SW320 (Kaufmöglichkeit unten). Eine Preisangabe bleibt der Hersteller noch schuldig. (Quelle: TFT Central)

Nachtrag: Wie von Leserseite richtig angemerkt, verfügten bis dato sämtliche Modelle der SW-Reihe über eine Hardware-Kalibrierung, weshalb der SW321C hier keine Ausnahme sein dürfte.

Nachtrag (17.12.2019, 11:42 Uhr): BenQ teilt mit, dass der SW321C „ab sofort“ für 1.899 Euro (UVP) erhältlich ist. Erste deutsche Händler listen das Gerät als „im Zulauf“. Der CalMAN- und Pantone-zertifizierte Monitor verfügt über 95 Prozent DCI-P3, 10 Bit Farbtiefe und eine Hardware-Kalibrierung mit 16-Bit-LUT.

Nachtrag (24.04.2020, 12:46 Uhr): Die Technical Image Press Association (kurz: TIPA) hat den aktuell bei deutschen Händlern schlecht lieferbaren BenQ PhotoVue SW321C mit der Auszeichnung „Best Professional Photo Monitor 2020“ versehen und begründet das wie folgt:

„Der neue BenQ PhotoVue SW321C verfügt über eine 4K-Auflösung und einen großzügigen 32-Zoll-Bildschirm, der professionelle Bildbearbeiter sowohl für die Standbild- als auch für die Videoverarbeitung besonders anspricht. Die Farbgenauigkeit wird durch eine Farbraumabdeckung von 99 % Adobe RGB, 100 % sRGB und 95 % DCI-P3 gewährleistet. Darüber hinaus sorgt die BenQ-Uniformity-Technologie für gleichmäßige Helligkeit und konstante Farben auf dem gesamten Bildschirm. Die einzigartige Paper-Color-Sync-Software mit ART-Panel simuliert die Fotodruckfarben präzise auf dem Bildschirm. Der SW321C verfügt außerdem über eine USB-C-Kompatibilität, über die Nutzer ihre Notebooks oder andere Geräte mit USB-C direkt verbinden können.“

Weiterführende Links zum Thema

Test BenQ SW321C

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9 KOMMENTARE

  1. Kann nur sagen: Fantastisches Bild! Merklich besser als sein Vorgänger, der SW320.
    Die Mattscheibe ist schwarz wie die Nacht, was dem Kontrast in heller Umgebung massiv zugute kommt. Das Bild ist bis in die letzte Ecke völlig gleichmäßig. Die Farben sind ab Werk mega. Die Helligkeit habe ich auf 50% eingestellt. Für mich passt einfach alles, sogar die Steuerung geht mit dem neuen PUK in Ordnung.
    Und: Ich hatte den SW320, der mir prima gefiel. Leider stürze dieser gelegentlich ab und zeigte dabei nur noch eine gemusterte Gardine. Einmal Off-On und alles war für die nächsten Tage gut. Als sich diese Fälle häuften reklamierte ich das Problem bei Benq und der Monitor wurde repariert. Leider gab es nach der Reparatur neue Probleme, woraufhin ich das Nachfolgemodell bekam. Das nenn‘ ich Kundenfreundlichkeit – Klasse!
    Zum Thema Kontast: Klar sind OLED oder auch die stromhungrigen Plasmas messtechnisch besser. Beide Vertreter habe ich zum Vergleich und kann nur sagen, dass das im praktischen Betrieb vollkommen egal ist, denn das an der (Matt-)Scheibe reflektierte Licht versaubeutelt den Kontast immer, außer man sitzt im Dunkeln und der Raum hinter einem ist ein schwarzes Loch. Zudem gibt es stets ein Licht-Übersprechen zwischen den Pixeln, so dass ein schwarzes Pixel inmitten von weißen Pixeln eben niemals schwarz ist. … Das ist auch bei OLED und Plasma so.
    Nochmal: Fantastisches Bild!

  2. „hat den bis dato noch nirgends lieferbaren BenQ PhotoVue SW321C…“ Stand: 24.04.2020 ??

    Er ist doch seit Dezember erhältlich.
    Ein Bekannter hat ihn im Dezember direkt bestellt und vor Weihnachten auch erhalten.
    Vielleicht hat sich die TIPA ja dort überzeugt? 😉

    Viele Grüße
    Torsten Wagner

  3. Vielleicht nehmt ihr vorher mal mit BenQ Kontakt auf und denkt eine Sekunde nach bevor ihr euch irgendwelche Daten von der BenQ Seite zieht und die hier veröffentlicht 🙂

    Ihr befasst euch doch mit Monitoren?! Dann sollte euch doch aufgefallen sein, dass alle SW Bildschirme hardwarekalibriert sind und der SW321C nun plötzlich nicht?! Merkwürdig oder? Könnte sich da wohl ein Fehler eingeschlichen haben und vielleicht nicht nur dort, sondern an diversen anderen Punkten auch?

    Und wenn ihr schon bei TFT Central klauen geht, dann tuts denen doch gleich und weist daraufhin, dass hier wohl die Informationen noch nicht stimmig zu sein scheinen.

  4. Schon wieder so ein HDR10 Lacher… Mit 300cd/m² ist er sogar um 50cd/m² dunkler als mein 4K 10bit, aber leider ohne HDR10 (zu alt).

    Irgendwie hab ich das Gefühl ich warte hier noch etliche weitere Jahre ehe mal ein halbwegs tauglicher Monitor für meine Bedürfnisse raus kommt. Was eben ein halbwegs ordentliches HDR10 beinhaltet (meine Ansprüche sind nicht mal so hoch, hab auch nur ein TN Panel jetzt) aber ohne das ich dafür 1000+ Euro hin legen muss.

    Schon bevor HDR10 raus kam, war es nicht leicht den passenden Monitor zu finden, zu viele Variablen, jetzt sind es noch mehr. XD

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