ASUS PA32UC-K im Test – 4K mit HDR begeistert

32 Zoll UHD-Monitor punktet insbesondere in der Paradedisziplin HDR-Unterstützung und mit dem im Lieferumfang enthaltenen i1 Display Pro

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Einleitung

Mit seiner schon seit Jahren gut etablierten ProArt-Reihe zielt ASUS auf professionelle Anwender im Bereich der Foto- und Videobearbeitung ab, die höchste Ansprüche an eine akkurate Farbwiedergabe legen. Das neue Flaggschiff bildet hier der ASUS PA32UC oder auch PA32UC-K als direkter Nachfolger des PA329Q, den wir vor zwei Jahren im Test hatten. Wie sein Vorgänger kommt der 4K-Monitor mit einer gigantischen 32-Zoll-Diagonalen im 16:9-Format und hat eine native Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln.

Der Zusatz K in der Modellbezeichnung, bezieht sich auf das beiliegende Kolorimeter. Ansonsten sind beide Modelle komplett identisch. Momentan ist in Deutschland laut ASUS ausschließlich das Modell PA32UC-K verfügbar. Zu einem späteren Zeitpunkt soll aber auch die Variante ohne beiliegendem Kolorimeter verfügbar sein. Im weiteren Verlauf des Tests bleiben wir bei der Bezeichnung PA32UC.

Herzstück ist ein blickwinkelstabiles 10-Bit-IPS-Panel, das intern mit einer 14-Bit-LUT arbeitet, um auch besonders feine Farbverläufe ohne Banding-Effekte zu garantieren. Der erweiterte Farbraum kann 1,07 Milliarden Farben darstellen und deckt sRGB und Adobe RGB zu annähernd 100 % ab.

Jedes ProArt-Gerät wird von ASUS bereits ab Werk vorkalibriert und mit einer Farbabweichung von Delta E < 2 ausgeliefert. Ab Werk sind u. a. Presets für sRGB, Adobe RGB, DCI-P3 und Rec. 2020 vorhanden. Zusätzlich kann das Gerät mit der ASUS-ProArt-Calibration-Technology hardwareseitig kalibriert werden. Das ist vor allem für Videografen interessant, da so Farbraum-Emulationen direkt auf dem IC-Chip des Monitors abgelegt werden können. Eine exakte Farbraumwiedergabe ist damit auch außerhalb von Farbmanagement-fähigen Anwendungen möglich.

ASUS PA32UC-K HDR vom Feinsten

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Hands on Video ASUS PA32UC

Auch sonst ist der ASUS PA32UC wie gewohnt mit einer Fülle an Zusatzfunktionen ausgestattet: PiP/PbP, üppige Anschlussvielfalt mit Thunderbolt 3 und Stromversorgung für angeschlossene Notebooks, HDR10, Local Dimming, Motion Sync, Ambient-Light-Sensor etc.

Da aktuell praktisch alle Hersteller versuchen, auch bei ganz gewöhnlichen Monitoren irgendwie die drei Buchstaben HDR in die Marketing-Broschüre zu quetschen, kann man beim ASUS PA32UC leicht übersehen, was ihn zu etwas Besonderem macht.

Neu ist vor allem die HDR-Funktion, die eine Peak-Helligkeit von bis zu 1000 cd/m² erreichen soll. Es handelt sich um einen „echten“ HDR-Monitor, der mit 1000 cd/m² Spitzenhelligkeit und 95 % DCI-P3 die höchsten Anforderungen der Ultra-HD-Premium-Spezifizierung erfüllt. Um die für „echtes“ HDR10 erforderlichen extremen Kontraste zu erzielen, besitzt der ASUS PA32UC eine 384 Zonen starke LED-Backlight-Matrix zur direkten Ansteuerung.

Allerdings verlangt ASUS für sein neues ProArt-Flaggschiff auch einen stolzen Preis: laut Hersteller liegt der UVP bei 2.299 EUR. Angesichts des sehr guten Abschneidens des Vorgängers sind wir gespannt, wie sich das brandneue Gerät in unserem Testparcours bewährt.

Detaillierte Informationen zu den Ausstattungsmerkmalen und den Spezifikationen finden Sie im ASUS PA32UC-K Datenblatt.

Lieferumfang

Im Lieferumfang sind Kabel für alle Anschluss-Arten bereits enthalten: DisplayPort, HDMI, Thunderbolt (USB-C), USB-3.0-Hub, Netzkabel. Eine Abdeckung für die rückseitigen Anschlüsse und ein zusätzlicher Clip für das Standbein dienen dem Kabelmanagement. Bemerkenswert ist aber vor allem das Bundling mit einem hochwertigen Kolorimeter von X-Rite (i1 Display Pro).

Lieferumfang des Asus PA32UC
Lieferumfang

Das Handbuch und die Software zur Kalibrierung findet man auf der beiliegenden CD. Ein Standard-Farbprofil und ein Treiber sind ebenfalls dabei. Damit wird der PA32UC auch im Gerätemanager und der Farbverwaltung namentlich richtig erkannt. Soweit alles sehr vorbildlich.

Optik und Mechanik

Im Vergleich zum PA329Q hat der PA32UC dank des neuen Designs gut 1 kg abgespeckt und wirkt vor allem insgesamt deutlich schlanker. Trotz der enormen Display-Größe macht ASUS die Montage kinderleicht. Standbein und -fuß sind aus einem Stück bzw. bereits vormontiert und müssen nur noch auf der Display-Rückseite eingeklinkt werden. Zum Lösen dient ein kleiner Knopf. Ein VESA-Wandmontage-Set (100 x 100 mm) ist separat erhältlich.

Montage des Standbeins an das Display
Montage des Standbeins

Wie von der ASUS-ProArt-Serie gewohnt, macht die gesamte Verarbeitung einen sehr robusten und zugleich hochwertigen Eindruck. Das anthrazite Kunststoffgehäuse ist auf der Rückseite genau wie die Zierleiste vorn horizontal geriffelt, aber leider dennoch recht anfällig für Fingerabdrücke und Verschmutzungen.

Für das Standbein gilt das nicht. Es ist bis auf den Teil unterhalb des goldenen Rings komplett aus massivem, leicht gebürstetem Aluminium. Der kleine untere Teil und der Standfuß sind oberflächlich aus Kunststoff. Optisch ist das nicht zu erkennen – alles wirkt wie aus einem Guss. Generell lässt das Designteam von ASUS viel Liebe zum Detail erkennen.

Ansicht des PA32UC von vorn in der höchsten Stellung
Ansicht vorn in der höchsten Stellung
Ansicht des PA32UC von hinten in der höchsten Stellung
Ansicht hinten in der höchsten Stellung
Ansicht des Displays von vorn in der niedrigsten Stellung
Ansicht vorn in der niedrigsten Stellung
Ansicht des Displays von hinten in der niedrigsten Stellung
Ansicht hinten in der niedrigsten Stellung

Ergonomisch kann der ASUS PA32UC nicht nur beim Umfang glänzen. Auch die Mechanik ist vom Feinsten. In der Höhe kann das Gerät um 13 cm variiert und jeweils um 60° in beide Richtungen gedreht werden. Alle Ergonomiefunktionen lassen sich dabei sehr leichtgängig und gleichzeitig präzise einstellen.

Monitor: Ansicht Drehung nach links
Ansicht Drehung nach links
Monitor: Ansicht Drehung nach rechts
Ansicht Drehung nach rechts

Das gilt insbesondere für die Höhenverstellung und die Neigung. Mit -5° bis +23° ist eine ausreichende Verstellung möglich und gerade bei einem so großen Display auch wirklich wichtig. Die Option, das Display in das Hochformat zu drehen, ist natürlich ebenfalls vorhanden.

Aus PA32UC Ansicht seitlich
Ansicht seitlich
Asus PA32UC Ansicht seitlich mit maximalem Neigungswinkel nach hinten
Ansicht seitlich mit maximalem Neigungswinkel nach hinten
Ansicht Pivot-Stellung
Ansicht Pivot-Stellung

Im Gegensatz zum PA329Q gibt es im Standbein zwar keinen Schlitz mehr, um die Kabel durchzuführen. Dafür macht es eine ausnehmend gute Figur.

Detailansicht des Standbein vom PA32UC
Detailansicht Standbein

Mit der beiliegenden Abdeckung können die rückseitigen Anschlüsse komplett abgedeckt werden. Zusätzlich dient ein Aufsteck-Clip am Standfuß zum weiteren Bündeln der Kabel. Die Lösung sieht damit zwar sehr gut aus, ist aber eher für dauerhafte Installationen gedacht, da der Zugang zu den Anschlüssen recht schmal ausfällt und beim Anstecken schon etwas Geduld erfordert.

Kabelführung des Monitors am Fuß
Kabelführung

Die Stromversorgung ist beim ASUS PA32UC direkt im Gehäuse untergebracht. Ein dedizierter Netzschalter ist vorhanden und kann auch vor dem Display sitzend noch relativ gut ohne Sichtkontakt erreicht werden.

Im Gegensatz zum Vorgänger sind beim ASUS PA32UC kaum noch Lüftungsöffnungen zu sehen – nur in einem sehr schmalen Streifen rings um das Gehäuse. Allerdings ist dafür bereits bei Standardeinstellungen mit 50 % Helligkeit eine recht deutliche Erwärmung auf der Rückseite zu spüren.

Technik

Betriebsgeräusch

Wir haben beim ASUS PA32UC keine Betriebsgeräusche wahrnehmen können. Sowohl im Standby als auch in Betrieb arbeitet der Monitor völlig geräuschlos, unabhängig davon, welche Helligkeit eingestellt ist. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.

Stromverbrauch

Hersteller Gemessen
Betrieb maximal k. A. 86,8 W
Betrieb typisch < 56,84 W
140 cd/m² k. A. 44,0 W
Betrieb minimal k. A. 30,6 W
Energiespar­modus (Standby)  < 0,5 W < 0,5 W
Ausgeschaltet (Soft Off)  0 W < 0,5 W
Ausgeschaltet (Netzschalter) k. A. 0 W

Messwerte ohne zusätzliche Verbraucher (Lautsprecher und USB)

ASUS macht im Datenblatt keine Angaben zum Maximalverbrauch. Der typische Verbrauch soll aber unter 56,84 Watt liegen. Nach unseren Messungen liegt der Maximalverbrauch bei 86,8 Watt und im Betrieb mit 140 cd/m² bei 44 Watt.

Die Betätigung des Power-Buttons kann man sich getrost sparen, da hier wie auch im Standby der Verbrauch bereits auf unter 0,5 Watt sinkt. Wer möchte, kann den Monitor mittels des dedizierten Schalters auch komplett vom Stromnetz trennen. Der Verbrauch liegt dann erwartungsgemäß bei 0 Watt.

Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz zeigt das Messgerät 44,0 Watt an, die Effizienz bei dieser Helligkeit ist mit 0,9 cd/W recht mäßig. Angesichts der Auflösung und Leistungsfähigkeit des Gerätes muss man das aber verschmerzen – zumal der Energieverbrauch im Standby auch bei angeschlossenem USB-Hub vorbildlich niedrig ist.

5 KOMMENTARE

  1. Ich bin ja ein Findeis-Fan als auch natürlich von Prad.de

    Aber diesmal hat mich sowohl die Einrichtung des Produktes als auch Prad.de ordentlich Zeit gekostet. Ich habe mir den Monitor gekauft, zum einen weil der Test so positiv verlaufen ist, als auch weil meine favorisierte Alternative (LG 32UL950-W) in Deutschland noch nicht verfügbar ist. (B&H in U.S. listet ihn aber seit dieser Woche als lieferbar – also wird der wohl auch bald zu uns nach Deutschland kommen.)

    So, mein Ersteindruck: hinsichtlich der Verkabelung ist das eine absolute Diva! Ich habe ein UHD Premium Kabel angeschlossen, wo ich anfangs davon ausgegangen bin, dass das natürlich funktioniert (tat bisher am Apple TV 4K ohne Probleme seinen Dienst). Gab noch ein paar Spezialitäten – dachte, faul wie ich bin, kann zum beabsichtigen Dual-Monitorbetrieb gleich meinen alten Monitor dranlassen – so brauchte es ein wenig, bis ich den Fehler eingegrenzt habe – von 3 HDMI Kabeln funktioniert nur eines, nämlich das Kurzstrecken-Kabel von ASUS. Werde gleich noch mal in die Stadt gehen und schauen, ob ich da noch ein Premium-Ultra-Premium Kabel mit Fluxkondensator finde, dass Diva Asus akzeptieren würde. DP ging hingegen auch mit beliebigen Käbelchen.

    Weiter – für die Inbetriebnahme von HDR muss man wohl in besagten Sachgebiet promoviert haben. Ich hatte mich von Herrn Findeis hinsichtlich seiner Schwärmerei für HDR anstecken lassen. Geld zum verbrennen und aufgrund des Alters im Augenblick lebend. Gehen wir mal durch, was ich bislang herausgefunden habe: 1) Umstellung Windowsseitig auf 10bit Farbtiefe notwendig – check; 2) HDR unter Einstellung => Anzeige aktivieren – check 3) HDR für Videostream aktivieren – check. Zwischenergebnis: furchtbares Bild, Grauschleier. 4) Umstellen auf Rec 2020 – check; Zwischenergebnis: furchtbares Bild bleibt 5) Hilfetext von Windows = aha, ein Hinweis => HDR über DisplayPort funktioniert nur mit DisplayPort 1.4 zuverlässig! Was hat aber der „aktuelle“ Asus (der den aktuellen Stand der Technik repräsentieren soll)? DisplayPort 1.2.! …. also, das umschwärmte HDR funktioniert mit diesem Monitor (laut Microsoft Specs) schon mal nicht, wenn man über DisplayPort geht. Wäre definitiv erwähnenswert gewesen. 🙂

    Weiter – ich möchte mich ja auf den Autor verlassen können, er schreibt toll und sehr unterhaltsam. Ergo, suche ich den Fehler nach dem Grauschleier, der auch via HDMI-Anschluss und Diven-Kabel (ASUS), immer noch vorhanden ist. Gefunden habe ich noch nichts, außer einen Artikel der CT, der die Problematik „Grauschleier“ ja sehr schön beschreibt. Aber der Autor scheint ja einen anderen Zugang gefunden zu haben, um die neue Farbenpracht genießen zu können. Da will ich auch hin. Mein aktueller Stand: Nicht nur die Windowsumgebung erscheint im Grauschleier – auch die über Edge aufgerufenen 4K HDR Videos (Costa Rica) – sind nicht wirklich in HDR sehenswert. Was übersehe ich wohl? … werde gleich mal alternativ das Macbook-Pro anschließen, vielleicht werde ich da was zum staunen bekommen.

    • Hallo Herr Hellmich,
      der ASUS PA32UC-K war Anfang des Jahres das erste Gerät (mit ernstzunehmender) HDR-Funktionalität, das wir im Test hatten. HDR überhaupt richtig zum Laufen zu bringen war auch für mich eine äußerst zeitraubende Angelegenheit. Der ganze Test hat mich locker 2 Wochen Arbeitszeit gekostet, die ich nicht mal annähernd bezahlt bekomme.
      Hier die eigene „Freude“ immer in einem Testbericht zu erwähnen, ist etwas schwierig, da es ja um ein spezifisches Gerät geht. Was die Hersteller und die ganze Branche anbelangt, finde ich es aber persönlich schon fast unverschämt, wenn man sündteure Geräte mit Features anpreist und dann den Käufer damit alleine lässt, es auch zum Laufen zu bringen. Das wurde von mir hier konkret auch unter 4 Augen an den Hersteller adressiert. Geändert hat sich seither nichts (Herstellerübergreifend!). Da ist „Early Adaptor“-Do it yourself angesagt. Das dann aber bitte nicht PRAD anlasten.

      Wir hatten geplant, dazu mal einen Grundlagen-Artikel zu schreiben, der liegt aber noch in der Schublade. Letztlich ist es auch Aufgabe der Hersteller hier den nötigen Support zu geben und ganz sicher nicht von PRAD. Ich denke mit „Early Adaptor“ ist hier schon auch das richtige Stichwort im Fazit genannt worden. Da muss man immer damit rechnen, dass nicht Alles auf Anhieb reibungslos funktioniert.

      Ansonsten versuche ich in meinen Test immer möglichst vielseitig auch Interessen/Bedürfnissen gerecht zu werden, die nicht notwendigerweise meine eigenen sind. Innovationen mit echtem Mehrwert sind bei Monitoren eher rar. Das Thema HDR ist hier zwar vielversprechend, steckt aber auch irgendwie noch in den Kinderschuhen. Nachdem wir auch gerade aktuell wieder einen HDR-Monitor im Test haben, kann ich Ihnen auf jeden Fall versichern, dass der ASUS PA32UC-K und der Asus PG27UQ mit ihrem 384-Zonen local dimming mit Abstand zu den besten Vertretern gehören, die wir bislang im Test hatten.
      Beim Test zum Asus PG27UQ habe ich im Kapitel „Helligkeit, Schwarzwert und Kontrast“ auch Einiges dazu geschrieben, wie man HDR unter Win10 zum Laufen bekommt. Bitte da unbedingt mal reinschauen. Ob sich das jetzt auch beim PA32UC geändert hat, kann ich natürlich nicht sagen. Der Artikel und das Video könnte generell auch für Sie interessant sein. Hier nochmal die Kurzfassung:
      – 10 bit im Grafikarten-Treiber einstellen (kann sein, dass man es jetzt nicht mehr zwingend braucht, aber besser so)
      – Systemeinstellungen-Anzeige: HDR und WCG ein => Bildschirm wird möglicherweise flau. Vermutlich das, was Sie mit Grauschleier meinen. Das ist normal als „by design“.
      – App-Einstellungen-Videowiedergabe: HDR-Videostreamen einschalten

      HDR-Video starten und HDR genießen. Danach wieder für normalen Betrieb HDR in den Systemeinstellungen ausschalten => Desktop wird wieder normal.

      Im Gegensatz zu diversen LG-Geräten in Reihe, gab es beim Asus keine Probleme mit dem Kabel bzw. Anschluss. Wir testen generell immer mit den mitgelieferten Kabeln. Das ist auch als Anwender zu empfehlen – v.a. da hier die Übertragung/Bandbreite an die Grenze kommt. Was auch immer Microsoft dazu in seinem grauenvoll maschinenübersetzten Hilfetext schreibt: HDR funktioniert beim PA32UC am DP. Wenn nicht am DP, dann per HDMI erst recht nicht (geringere Bandbreite). Für 4K bei 60Hz langt nach meinem Kenntnisstand DP 1.2 auch noch aus. Problematisch wird es erst bei Gaming-Monitoren wie dem Asus PG27UQ und 144Hz – siehe Test.

      Das ist aber generell genau so ein Thema. Schon mal versucht ein DP 1.4 oder HDMI 2.0 Kabel zu kaufen? Auf dem eine genaue Spec draufsteht, was das Kabel wirklich kann? Oder eine Grafikkarte mit DP 1.4? Wenn man dann (auch beim Neuesten vom Neuen von Nvidia) nicht das kleine Sternchen übersieht…. Tatsächlich dafür spezifiziert sind Sie nämlich nicht. Der Hersteller garantiert für nichts.
      https://www.nvidia.com/de-de/geforce/products/10series/geforce-gtx-1060/

      Also Grauschleier (am Desktop!) ist vermutlich normal, sollte aber nach Starten des Videos verschwinden. Beim Test des Asus haben wir den Movie-Player von Win10 verwendet. Bei anderen Test aber auch Netflix im Edge-Browser. In der Netflix-App werden HDR-Titel (auch mit dem notwendigen Abo) nicht angezeigt.

      Grafikkarte muss HDR wirklich können (bei Nvidia wohl aber der 1050, die 900er-Serie kann es nicht! Intel-Grafik auch nicht!). Wenn die Voraussetzungen nicht erfüllt sind, heißt das nicht, dass man nicht auf HDR umschalten und ein Video abspielen kann. Optimalerweise zum Testen das HDR-Testvideo von Asus verwenden. Da sieht man eigentlich sofort, ob man Alles richtig gemacht hat.

    • P.S.: Laut Asus reicht auf jeden Fall DP 1.2a oder HDMI 2.0a. Es gibt aber auch Anforderungen an den Prozessor, ab Kaby Lake. Grafikkarte: Intel KBL 620 or better, AMD RX500 oder später, Nvidia GTX 10er Serie oder später.

  2. Wenn Du nach einer ähnlich guten HDR-Performance mit local dimming wie beim ASUS PA32UC oder Asus ROG Swift PG27UQ suchst, dürfte das auch schwierig sein. Als early adaptor zahlt man eben auch einen Premium-Preis. Aber schau Dir mal den in Kürze kommenden Test zum LG 27UK850-W an…. Beste Grüße, Manuel

  3. Fantastischer Monitor, leider in einem Preis-Segment…

    Gibt es einen ähnlich guten Monitor, im 27-32 Zoll Bereich, mit echtem oder „gutem“ HDR und 4K im 400-1000 Euro Level? Ich googel nun seit einigen Tagen, wurde aber leider bisher nicht fündig. Vielleicht habt ihr eine Empfehlung?

    Vielen Dank, René

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